Dies ist ein Notizpad und keine offizielle Äußerung der Piratenpartei
Diese Version meines 1.Entwurfes ist mMn durch Einschübe völlig unbrauchbar geworden!
Bitte die aktuelle Version im Attachment "User Stories_2.odt (25,76 KB)" beachten.
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Der Inhalt dieses Pads wurde aus Gründen der Übersichtlöichkeit aus dem folgenden Pad heraus kopiert: http://meinungsfindungstool.piratenpad.de/Anforderungsanalyse-UserStories
Leider gehen beim kopieren die Farbhervorhebungen der Autoren verloren. Die Historie des Textes kann aber jederzeit über die Zeitleiste des Ursprungspads eingesehen werden.
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Ab hier : Hausaufgabe - User Stories zu o.g. Aktoren finden
User Stories für ein Meinungsfindungs-/Willensbildungstool 1.Entwurf WSchallehn
Vorbemerkungen
„User Story“ wird hier gemäß Wikipedia als „Kurzbeschreibung eines Use Case“ gemeint.
Grundform ist hier das Kurzform-Template „The <role> want <goal/desire>“. Das für eine unternehmerische Auftraggeberschaft typische „I want“ wäre hier wohl fehl am Platze...
Hier ist zunächst offen gelassen, ob Meinungsfindung/Diskussion und Willensbildung zwei separate Tools brauchen. Anders herum gesehen: Hier wird an die Entstehung und Ausreifung politischer Dokumente gedacht, wobei
a) die einzelnen Phasen und verschiedenen Dokumenttypen so weit wie möglich einheitlich gestaltet werden, und
b) die Ausformung deren substanzieller Unterschiede durch Optionen/Parameter unterstützt wird.
Es sei nochmals betont, dass die nachfolgend aufgeführten User Stories gleichermaßen relevant sein sollten – ob nun die Tools separat für Meinungsfindung (MFT) und Willensbildung(WBT) oder integriert als Meinungsfindungs-/Willensbildungstool (MF-/WBT) entwickelt werden.
- keines der verwendeten Worte ist mir hinreichend von den anderen abgegrenzt oder allgemein verständlich genug.Tut mir leid. Ich weiß auch nicht so richtig, wie man da helfen kann. Da das hier in einem Pad der AG steht, die sich mit dem Diskussionssystem beschäftigt, gehe ich davon aus, dass Anforderungen an ein Diskussionssystem gestellt werden.Dazu ganz klar mein Problem: ich sehe in den bisherigen Texten der AG (z.B. Problembeschreibung, Anforderungsanalyse) keinen einzigen Ansatz, inwiefern das "Diskussionssystem" über die Funktionalität des Sync-Forums hinausgehen soll!! Bitte erklärt mir, was nun an dem MFT substanziell neu sein soll.
- Soweit ich verstehe soll genau das durch die hier zu definierenden Anforderungen umrissen werden.
- Warum wird nicht die Begriffe auf die wir uns geeinigt haben verwendet. Es geht schlicht und einfach um das Diskussionssystem (Meinungsfindung- und Willensbildung haben wir als ungünstige gewählte Begriffe markiert.)
Rollen
Anwender
Autor Verfasser des Entwurfes*** zu einem Thema***
Moderator Betreuer*** der Diskussion zu einem Thema (oft = Autor)
- Warum brauchen wir einen extra Moderator?
Teilnehmer Alle, die die Themen lesen, bewerten und diskutieren
Registrierter der „eigentlich normale“ Anwender (mit Perspektive Experte)
Experte registrierter erfahrener Teilnehmer mit gewissen*** Rechten
Einsteiger „neuer“ Teilnehmer (mit der Perspektive „Registrierter“)
Gast Teilnehmer, die (noch) nicht „dem Zweck des Tools folgen“
„friendly guest“ Gäste, die als Einsteiger gewonnen werden können
„unfriendly guest“ Störenfriede, „Trolle“
Koordinator Einzelperson oder Team, im Rahmen einer Gruppe oder Organisation
zuständig für die Konsistenz der Themen und Diskussionen sowie für die
Überführung der Ergebnisse in die „materielle Welt“.
- ***) Was ist ein "Entwurf", was ist ein "Thema", was bedeutet "betreuen", welche "gewissen" Rechte...?
Gegenvorschlag Rollen:
Admin => Admin ist Gott, Gott ist Admin, da er bestimmt, was auf seiner Plattform gemacht werden darf und was nicht. Er hat die Möglichkeit zu bestimmen, wer auf seiner Plattform sich registrieren darf.
Unregistrierer Benutzer => Er hat weniger Rechte, wie ein registrierter Benuzter auf einer Plattform
Registrierter Benutzer => Darf auf der Plattform, auf der er sich registriert hat, das machen was ihn der Admin erlaubt hat.
Anbieter
Eigner Rechtlicher und finanzieller Träger des Tools (z.B. die PiratenPartei),
Auftraggeber für Koordinator sowie ggf. Autoren und Moderatoren
Designer Gestalter von Architektur und Funktionalität des Tools
Programmierer programmiert oder „findet“ Komponenten und fügt sie zusammen
Systemadministrator sichert die Funktionsfähigkeit des Tools
User Stories
Anwendung starten
Der Anwender möchte, dass das Tool in gewohnten Weise wie alle anderen gestartet werden kann.
- was ist "die gewohnte Weise"? Wie werden "alle anderen" Tools gestartet? Hilfestellung: betrachte Sync-Forum, Liquid, Pad, Mumble, Mailingliste, Parteitag und finde die Gemeinsamkeiten ;-)
- Welchen Wunsch hat der Anwender wirklich? Könnte es sein, dass es sich wünscht, dass der "start" (was auch immer das sein mag), ihm von anderen Tools, die im Umfeld der Piratenpartei verwendet werden, bekannt vorkommt? Wenn ja: von welchen? Eher Forum, eher Liste, eher Mumble, eher Liquid?
- Warum keine bessere Art und Weise als wie er gewohnt ist?
Der Anwender möchte sofort auf Übersichten der Themen, der Gruppen … zugreifen können.
- was ist ein Thema? Was ist eine Gruppe? Mag ja sein, dass "Thema" und "Gruppe" nochmal operational ausgeformt werden müssen... Aber was soll diese Frage hier???
Der Registrierte Anwender möchte nach dem Start sofort begrüßt werden.
- Was ist hier mit "begrüßen" gemeint? Eigenes Profil nebst Nachrichten (s.u.) sollte reichen? Löschen? "Begrüßen" meint den gängigen Gebrauch, dass man eine kurze Bestätigung über die Wiedererkennung als registrierter teilnehmer erhält. Wie ist deine Meinung dazu, ein solches Detail, das auch wenig Einfluss auf das restliche System hat, später zu behandeln und dementsprechend den Punkt aus der aktuellen Analyse zu entfernen? Meinetwegen. Aber ich fände es albern, eine Selbstverständlichkeit in eineWarteschleife zu schicken.
Der Registrierte Anwender möchte sein eigenes Profil nebst Nachrichten usw. ansehen können.
Der Einsteiger möchte Gelegenheit bekommen, registriert zu werden.
- [B] Falls Bewertungen/Abstimmungen Teil des Systems sein sollen wird hier eine Authentifizierung nötig, die garantiert, dass jeder nur eine Stimme hat. Gerade wenn das System nicht nur für Parteimitglieder zugänglich sein soll, könnte das sehr schwierig werden! Ggü. Administratoren ist in diesem Fall auch deutlich mehr Vertrauen nötig.
- Abstimmungen gehört für mich nicht in das Diskussionssystem.
- Das erledigt sich über das schon mehrfach realisierte Konzept von "Guppen-Typen": "Offene Gruppen" ohne Authentifikation, "Freie Gruppen" wo jeder Autentifizierte selbst entscheiden kann, ob er Mitglied sein will, "Autonome Gruppen", wo die Initiatoren oder dann die Mitglieder entscheiden, wer aufgenommen wird, "Formelle Gruppen", wo jeder Mitglied ist, der Mitglied einer bestimmten Organisation (oder z.B. Partei) ist.
- a) bezweifle ich die Anforderung und b) frage ich mich (nein: Dich), aus welcher Position der Problembeschreibung sie abgeleitet ist.Da liegt mMn eine use case vor, der so selbstverständlich ist, dass er in der Problembeschreibung nicht erwähnt werden brauchte.
- Alternativvorschlag: Der <passende Rolle> möchte die Identität der Autoren vorgefundener Textbrocken feststellen können, um diese Information als Bewertungshilfe zu verwenden / schnell Trollbeiträge ausfiltern zu können / .... Was sollen die "Textbrocken"??? Der qKonsens orientiert auf wohlformulierte Kernaussagen und Kontexte. Das sind mMn "operationalisierte Textbrocken"
- Wobei übrigens das Vorliegen von *Text*brocken alleine schon wieder eine eigene Anforderung ist...
Der Autor möchte sofort eine Liste seiner zuletzt bearbeiteten Themen sehen.
Der Moderator möchte eine Liste aller neuen Beiträge zu den von ihm moderierten Themen sehen.
- Alternativvorschlag: könnte man formulieren: Benutzer1* möchte, dass alle Benutzer des System gleiche Rechte haben, um zu verhindern, dass ein Diskussionsteilnehmer eventuelle Moderationsrechte dazu einsetzt, seiner eigenen Meinung einen Vorteil einzuräumen, indem er/sie (bewusst oder unbewusst) andere Diskussionsteilnehmer hindert oder entmutigt, andere Meinung zu äußern.+1
- *) passende Rolle fehlt leider in der obigen Aufzählung
- Hinweis: nicht meine Meinung, aber hier angeführt, um die Beliebigkeit der Anforderung beispielhaft zu demonstrieren Also ich bitte doch sehr: wem eine Anforderung zu beliebig ist, der möge doch bitte einen Vorschlag zur Konkretisierung einbringen... wir sind hier im ersten Entwurf!
Einige Nutzer wüschen sich eine Möglichkeit anonym an der Diskussion teilzunehmen.
- Diese anonymen Nutzer sollten nicht stark benachteiligt sein und sich problemlos in die Diskussion einbringen können. Funktionen die eine Registrierung nötig machen (z.B. Abstimmungen/Bewertungen[B]) sollten keinen zentralen Stellenwert im Tool haben.+1
- Das sehe ich genau entgegengesetzt. Für solche Nutzer bieten Facebook, Sync-Forum uswusf.reichlich Spielraum.
- In diesen Portalen ist eine konstruktive Diskussion aber unwahrscheinlicher, was ja der Grund für dieses Tool ist.Ja, aber zum Teufel, wie soll denn nun diese "konstruktive Diskussion" bewirkt werden?? Könnt ihr das mal bitte erklären?
- Durch andere Strukturierung und Darstellung des Diskussionsablaufs. Evtl. durch Moderation. Evtl. durch ein Karma-System oder wie du in qKonsens vorschlägst Abstimmungen zu allen Einzelpunkten. Es gibt viele Möglichkeiten und wahrscheinlich werden wir mehrere ausprobieren müssen. Aber eben dafür planen wir hier ja. Und ja mir ist klar dass eine anonyme Teilnahme und die detailleirten Abstimmungen schwer zu vereinbaren sind ;-)
- Für mich gehören die Abstimmungen ins Entscheidungssystem. Im Diskussionsystem sollen die Texte durch Feedback besser werden. Abstimmen verkürzt den Verbesserungsprozess, da nicht mehr versucht wird Alternativen zu den zur Abstimmung zur Verfügungstehenden Wahlmöglichkeiten zu erarbeiten.
- anonym oder pseudonym? Also ich meine, will man, dass man erkennen kann, dass zwei Beiträge vom gleichen Menschen stammen oder soll es so sein wie bei 4chan? Ich würde unbedingt die Option offen lassen, ob der User anonym oder pseudonym oder mit Klarnamen auftreten will. Aber wer als Pirat wirklich Politik voranbringen will, der wird wohl aus dem Phantomstatus heraustreten müssen.
- Das ist vermutlich Abhängig von der Umsetzung. Wenn der Nutzer bei Pseudonymer nutzung keine Angst hat (von Administratoren z.B.) identifizierbar zu sein ist vermutlich auch ein festes Pseudonym für die meisten ok.
- Ich denke es macht zumindest in Hinblick auf Abstimmungen keinen großen Unterschied, da ein Pseudonym-Account nicht verifiert wird. Das öffnet entweder das Tor zu Manipulationen oder man kann mit Pseudonym nicht abstimmen.
- wichtiger Punkt, dass Bewertungen eigentlich Abstimmung-light ist... Richtig!
- Weitere Möglichkeit ist, dass der Nutzer einen Account anlegen kann ohne sich beim Betreiber eindeutig identifizieren zu müssen (siehe z.B. Wikipedia)
Thema finden
Um ein möglicherweise existierendes Thema zu finden erwartet der Nutzer eine Suchfunktion. Die am besten zu den eingegebenen Stichworten passenden Themen sollten angezeigt werden.
- Evtl. zusätzlich mit einer Sortierung nach unterschiedlichen Kriterien.+1
Der Anwender möchte alle (öffentlichen) Themen in gut lesbarer Form angezeigt bekommen.
- was ist ein "öffentliches Thema", was ist ein "Thema", was ist ein "nicht-öffentliches" Thema, wer ist die "Öffentlichkeit", was wäre ein "privater" Kreis?
Der Teilnehmer möchte die Meta-Infos zu jedem Thema (Titel, Autor, ggf. Moderator, Typ, …) in kompakter Form vorfinden.
Der Anwender möchte sehen, wie die einzelnen Themen bewertet und diskutiert wurden.
Der Anwender möchte gezeigt bekommen, was die repräsentativen „Kernaussagen“ zu den einzelnen Themen sind.(*)
Der Anwender möchte sehen, wie die einzelnen Kernaussagen bewertet und diskutiert wurden.*
Der Anwender möchte an Ort und Stelle in die Bewertung und Diskussion eines Themas (oder noch konkreter: einer Kernaussage*) einsteigen können.
- Ich verstehe den gesamten Block nicht.Schade! "Anwender" ist mir viel zu pauschal und ich kann gar nicht nachvollziehen, aus welchem Teil der Problemstellung diese <setze geeigneten Asudruck> kommen. Anscheinend handelt es sich um Anforderungen an ein qKonsens-System, die lediglich in die Form "Der Anwender möchte..." umfomuliert wurden. Siehe dazu auch unten...
- Ja scheint komplett aus qKonsens zu sein. Selbst wenn wir uns am Ende auf qKonsens einigen sollten ist es in dieser Planungsphase zu früh diese Detailanforderungen einzubringen.
- Nein, es ist ein grundlegendes Problem und nicht nur die Detaillierungsebene. Bitte verzeih mir das deutliche Wort, aber jeglichen Ansatz zur Weltbeglückung möchte ich weder erwägen noch Zeit für die Diskussion verschwenden. Wir haben schon sehr viel Zeit mit der einseitigen Überbetonung des in der Piratenpartei völlig unbedeutenden Aspekts "Machtmissbrauch" verbraten => Dein Widerstand ist für dieses "Verbraten" verantwortlich. Auf der Re:publica wurde mehrmals dieses Thema hervorgehoben. und ich sehe hier eine nächste Runde auf uns zukommen. Bitte schaue dazu auch die folgende Anmerkung unter **)
Ich bin sehr für eine kritische Diskussion und Einordnung meiner Vorschläge. Ich kann nur nochmals betonen, dass ich den qKonsens als den bisher einzigen überhaupt beschriebenen Ansatz zu einer konstruktiven Diskussion sehe. Wer meint, dieses technische Grundprinzip als "Detailanforderung" oder gar als "Weltbeglückung" abkanzeln zu sollen, möge bitte die Einzelpunkte entsprechend kennzeichnen und prinzipielle Standpunkte außerhalb dieses Entwurfes zu platzieren!
- Ich denke da spielen durchaus Missverständnisse mit rein, unter anderem weil du Begriffe aus dem qKonsens nutzt. Viele haben dadurch evtl. das Gefühl, dass hier Anforderungen an die fertige Lösungsidee angepasst werden, statt andersherum. Es wäre sicher hilfreich die Anforderungen wo es möglich ist allgemeiner zu formulieren. Statt z.B. auf "Kernaussage" und "Kontext" zu bestehen könnten die Anforderungen so formuliert werden, dass es eine Darstellung der User-Beiträge geben sollte die einen schnellen Überblick ermöglicht, zusätzlich zu einer die auch Details enthält. Wenn du statt der (durchaus plausiblen) Lösungsansätze des qKonsens die Grundideen dahinter vertrittst, hast du IMHO deutlich bessere Chancen auf Zustimmung.
Themen absolvieren (= lesen + bewerten[B] + diskutieren)
Vorbemerkung: Eine große Frage ist hier, ob der bisherige Gebrauch politischer Diskussionen zukunftsfähig ist**. Denn die Bewertung[B] und Diskussion politischer Dokumente „im Ganzen“ hat gravierende Nachteile. Um diese zu überwinden, sollten (mMn, WSchallehn) die mit * gekennzeichneten User Stories des qKonsens einbezogen werden – das ist gut zu überlegen...
- **) Es erscheint mir wenig hilfreich, die Piraten umerziehen zu wollen. Erstens gefallen mir die Piraten so wie sie sind sehr gut. Und zweitens lehnen sie Erziehungsversuche gerne mal ab, was die Wahrscheinlichkeit verkleinert, dass ein entsprechender Versuch auf fruchtbaren Boden fällt. Wo ist hier ein Versuch, die Piraten umerziehen zu wollen??
- Wir hatten uns stattdessen darauf geeinigt, "gutes" Diskussionsverhalten durch geeignete Features im System zu unterstützen ((genau das ist die Intention des qKonsens)) und zu ermutigen und weniger konstruktiven Verhaltensweise eher Elemente entgegenzustellen. Nach welchen Kriterien, von wem? (Filterungsmacht) Wir wollten davon absehen, mit Hilfe des Systems eine bestimmte Art zu diskutieren aufzwingen zu wollen. Für IT-Leute ist doch wohl selbsterständlich, dass ohne Strukturen nichts, aber auch gar nichts herauskommen kann... Alle arten von Diskussionen, auch grenzwertige (z.B. die typische Fernseh"diskussion" mit einem reinen Schlagabtauch nebeneinandergestellter Wertaussagen) sollen möglich sein.Damit sind die oben geforderten "konstruktiven Diskussionen" praktisch ausgeschlossen!
Teilnehmer möchten jederzeit selbst entscheiden können, ob nur die Kernaussagen* oder der volle Text (also mit „Kontext“*) zum Thema angezeigt wird.
Teilnehmer möchten bei jedem Thema in geeigneter Graduierung ausdrücken können, ob sie dem Text zustimmen oder in ablehnen.(Klarer Favorit: 5-wertige Likert-Skala).[B]
Teilnehmer möchten Diskussionsbeiträge, die das Thema insgesamt betreffen, in einer „Thema-Diskussion“ darstellen können – um insbesondere Abgrenzungen und Bezüge zu anderen Themen einbringen zu können.
Teilnehmer möchten bei jeder Kernaussage* in geeigneter Graduierung ausdrücken können, ob sie dieser Kernaussage zustimmen oder sie ablehnen – um Mehrheitsvoten deutlich zu machen und das Transportieren einzelner unakzeptabler Aussagen in einer akzeptierten Umgebung zu unterbinden.[B]
Teilnehmer möchten, dass nach dem Anklicken einer Bewertung zu einer Kernaussage* der Fokus auf die nächste Kernaussage* und der Cursor auf die zugehörige Bewertungszeile positioniert wird.[B]
- Dieser Punkt bezieht sich viel zu sehr auf Details. Sollte erst in viel späteren Phasen behandelt werden.
- Kein Problem! Dann sollten solche Punkte gekennzeichnet werden, vielleicht mit "->" oder so. Dass jeder einfach streicht, was er persönlich nicht gut findet, finde ich nicht hilfreich.
- Ich fand streichen einfach die intuitivere Kennzeichnung. Und falls du einsiehst dass dieser Punkt aktuell noch nicht behandelt werden sollte, wäre es für die Übersicht im Pad am besten wenn du den Abschnitt (inklusive unserer Kommentare) löscht :-) Dahinter steckt meine Erfahrung, dass man beim Aufbau eines Expertensystems die ersten 1000 Regeln für das Abbilden der "Selbstverständlichkeiten" braucht. Dieser Punkt sollte die Orientierung auf usability verdeutlichen. Bitte abhaken, und nicht unnötig aufhalten!
Teilnehmer möchten die Möglichkeit haben, zu jeder Kernaussage* die bisher geführte Diskussion einzusehen und ggf. einen eigenen Beitrag(Stellungnahme oder Vorschlag) hinzuzufügen.
Teilnehmer möchten die Möglichkeit haben, zu jedem Diskussionsbeitrag zu vermerken, ob er vom Moderator berücksichtigt werden soll („gefällt mir!“) oder eben nicht („gefällt mir nicht!“).
- Verständnisfrage: Ist das eher im Sinne eines Moderationswunsches (Moderator guck mal das hier sollte überprüft werden) oder im Sinne eines Votums[B] für Berücksichtigung in der weiteren Diskussion gemeint? Ja, grundsätzlich beides! Dabei stoßen wir allerdings wieder auf die Frage nach den Spielregeln, die für das Thema oder vielleicht für die das Thema tragende Gruppe vereinbart sind.
- Müssen denn Moderatoren erst zustimmen bis ein Beitrag berücksicht werden kann?
- Das wird durch die nachfolgenden cases schon z.T. beantwortet. "Berücksichtigen" meint hier ein Korrigieren, Streichen oder Hinzufügen von Kernaussagen (oder ggf. auch von Kontexten). Das soll nur der Autor/Moderator können - wobei die Spielregeln festlegen, wann er das tun muss( z.B. per Quorum)oder wo er eigenverantwortlich tätig wird (default). Beachte unbedingt die nachfolgenden cases!
Teilnehmer möchten die Möglichkeit haben, alle(!) Moderatoreingriffe in einer History nachzuverfolgen - um die Diskussion gegen Machtmissbrauch zu sichern.
Teilnehmer möchten die Möglichkeit haben, einen eigenen vom Moderator als „unpassend“ eingeschätzten Diskussionsbeitrag in angemessener Zeit zu präzisieren oder anderweitig einzuordnen.
Teilnehmer möchten die Möglichkeit haben, unauflösbare Meinungsverschiedenheiten mit dem Moderator in der „Themen-Diskussion“ unlöschbar zu dokumentieren. ((Auch solche Einträge unterliegen natürlich der Bewertung[B] durch alle übrigen Teilnehmer...WS))
Teilnehmer möchten unmittelbar informiert werden, wo Details in einem untergeordneten Thema weiter vertieft werden – um direkt zur Diskussion zugehöriger Details zu gelangen.
- Ja, außerdem sollte gut sichtbar sein, welche Details des aktuellen Themas gerade besonders diskutiert werden. Dies entspricht vermutlich umstrittenen Punkten in denen Mitarbeit hilfreich wäre.
Themen gestalten (entwerfen + moderieren)
Autoren möchten Themen in den Meinungsfindungs-/Willensbildungsprozess (MF/WBP) einbringen.
Autoren möchten schon behandelte „benachbarte“ Themen gezeigt bekommen, um Dopplungen zu vermeiden und ggf. Beziehungen herzustellen.
Autoren möchten ihre Kernaussagen* zum Thema deutlich abgegrenzt und hervorgehoben zur Diskussion und zur Bewertung[B] stellen, um einen zielführenden MB/WBP zu initiieren bzw. zu unterstützen.
- Da jeder "seine" Punkte hervorgehoben dargestellt sehen möchte braucht es hier nachvollziehbare Regeln.
Autoren möchten ihren Kernaussagen* Kontexte hinzufügen können, um Missdeutungen der (möglichst kurz formulierten!) Kernaussagen zu vermeiden.
Autoren möchten ihre bereits zum Thema formulierten Kernaussagen im Blickfeld haben, um Ganzheitlichkeit und Homogenität der Texte zum Thema sichern zu können.
Autoren möchten ihre Themen als Entwurf speichern können.
Autoren möchten wählen können, ob sie persönlich oder(und) als Repräsentant einer Gruppe oder anonym firmieren.
- Repräsentant einer Gruppe ... stellst du dir da etwas "offiziell beglaubigtes" vor oder reicht hier ein entsprechendes Pseudonym?
Autoren möchten wählen können, ob das Thema von ihnen selbst, von einer anderen Person(-engruppe) oder überhaupt nicht moderiert wird.
Moderatoren möchten Diskussionsbeiträge, die gegen die Regeln(!?) grob verstoßen, sofort in die History verschieben können. (( Im Thread sollte zumindest für kurze Zeit ein Link auf diesen History-Eintrag erscheinen! WS))
- Für strafrechtlich relevantes muss auch komplette Löschung möglich sein.
Moderatoren möchten Diskussionsbeiträge, die ihrer Meinung nach nicht genügend Bezug zur jeweiligen Kernaussage haben, als „unpassend“ kennzeichnen können.
Moderatoren möchten „unpassende Diskussionsbeiträge“ bei deren Autoren mit der Aufforderung reklamieren, ihren Beitrag zu qualifizieren oder zurückzuziehen. ((...worauf ggf. die Anbindung an eine andere Kernaussage oder an ein anderes Thema folgt. WS))
Moderatoren möchten substanzielle und repräsentativ befürwortete Diskussionsbeiträge (Streichungen, Korrekturen, Ergänzungen) in die Kernaussagen* oder ggf. auch in die Kontexte einarbeiten können. ((Achtung! Die Änderungen (außer ganz geringfügigen) müssten allen Teilnehmern signalisiert werden, und die Bewertungszähler[B] müssten ggf. zurückgestellt werden.))
- Wie bereits gesagt, halte ich nichts von einer eigenen Rolle eines Moderatoren. Jeder sollte auf gleicher Augenhöhe mit diskutieren können und die Filter verwenden, die er selbst für richtig haltet. Aus faktischen Gründen halte ich eine Unterscheidung zwischen Admin (Systemadministrator) und Benutzer für sinnvoll.
------------------------------------- Fußnoten:
*Fußnote: Spezifische User Stories, die aus der Sicht des qKonsens wichtig sind.
[B] : Die Anforderung besteht nur, wenn Bewertungen/Abstimmungen im weitesten Sinne Teil des Tools sein sollen. (ntroPi) Aus meiner Meinung sollte dies nicht der Fall sein (Schnittmenge)
Gestrichen: Entspricht einem Lösch-Vorschlag.
------------------------------------- Meta:
Der hier vorgelegte Text bestätigt mich in der Vermutung, dass die gewählte Vorgehensweise uns nicht weiterbringt: Dieses Pad wird in kurzer Zeit ähnlich aussehen, wie die Pads die wir Anfang des Jahres gewohnt waren.
- Genau das liegt aber vielleicht nicht am hier vorgelegten Text, sondern am Weitermachen in der Weise "die wir Anfang des Jahres gewohnt waren"?!?
- Ja, wir machen gerade genauso weiter, indem wir einfach jeden die Anforderungen in den Raum stellen lassen, die seinem "Vollprogramm" entsprechen, das er im Köcher hat. So werden Vollprogramme gegen Vollprogramme positioniert und es gibt nur ganz oder gar nicht. Das ist Politik 1.0 und Diskussion 0.0 - genau die Defizite im Politikbetrieb, die Du so geißelst :) Besonders ärgerlich finde ich das, weil schon ein deutlicher Fortschritt zu erkennen war, der nun wieder zurückgerollt wird.
- Das sehe ich nun genau entgegengesetzt. Mein Vorschlag umfasst xx Einzelpunkte, die jeder für sich diskutiert werden können und sollen.Wenn beim ersten Entwurf gegen "interpretationsfähige Begriffe" polemisiert wird, tut es mir leid - da kann ich nicht mehr mit. Ich habe eher den Eindruck, dass moonopool die Monopolstellung seines "Vollprogrammes" gefährdet sieht. Und da gebe ich ihm erstmal recht...
- hmmmm.... besser. kam bisher nicht wirklich so rüber, Wolfgang. "Begriffe" und wolkenkuckucksterminologie haben hier schon wochenlang Stillstand verursacht. Daher regiere ich hier etwas bissig auf sowas... :) Welches Vollprogramm hab ich denn? Und warum geißle ich denn dann die Vollprogrammer laufend als Politik 1.0? Weil ich selbst Politik 1.0 machen will? <kopfschüttel /> ... und weg isser... und ich ärgere mich, weil ich mich beinehe wieder in eine ad homime Diskussion hätte hineinziehen lassen... (warum hat sich eigentlich jetzt meine Farbe geändert?)
Gründe:
- Die obigen Anforderungen setzen nicht formulierte Eingenschaften eines System voraus
- Sie verwenden interpretationsfähige und nicht näher erläuterte Begriffe, hinter denen etwas besonderes stehen könnte, aber nicht muss
- Die Anforderungen nahmen keinen Bezug auf
- Die gewählten Rollen sind rein technisch orientiert und lassen keine Bewertung der Anforderungen zu. "Der Anwender" erscheint mir wenig differenzierter als "die Frauen" und eignet sich nicht dazu, die Sinnhaftigkeit der Anforderung aus Sicht dessen, dem sie zugerechnet wird, zu beurteilen.
- Viele Anforderungen scheinen mir eher umformulierte Meinungen zu sein, dass ein in irgendeiner Weise "geeignetes" Diskussionssytsem eine gewisse Eigenschaft haben sollte oder nicht. Im Falle z.B. der weitreichenden Rolle der Moderatoren in der obigen Anforderungssammlung scheint es sich um besonders kontroverse Ansätze zu handeln.
Ok, aber da nun schon mein "Vollprogramm" zur Disposition gestellt wurde, dann will ich es mal beschreiben: Mein Vollprogramm ist Demokratie 2.0 in dem Sinne, dass man die Idee von http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0 auf demokratische Prozess überträgt.
Und deswegen wünsche ich mir (Achtung: Vollprogramm!), dass Demokratie 2.0 auch hier stattfindet, wenn wir über ein Diskussionssystem diskutieren. Ich habe keine Lust, hier gegen ausgearbeitete Vorlagen andiskutieren zu müssen (wie das auf der Liste je schon ausgiebig in verschiedenen Paarungen passiert ist).
Ich möchte (Achtung: Vollprogramm!)
- a) die real existiterenden Probleme herausarbeiten,
- b) darauf abgestimmte Lösungskonzepte anschauen,
- c) mit anderen gemeinsam diskutieren, ob sie die Probleme in einer "piratigen" Art und Weise lösen und dann
- d) aus den als "gut" und "relevant" erkannten Ansätzen ein schönes System zusammenbasteln, mit dem wir eine Nummer weiter kommen als bisher.
- e) Dann will ich die Leute zuhauf damit arbeiten sehen und
- f) wenn man erkennt, dass etwas nicht im Sinne obiger Gedanken war, rasch (scheller als bei LQFB) in eine Verbesserungsrunde gehen: GOTO a)
In anlegnung an ein piratiges Wahlplakat könnte man auch sagen: Ich bin der mit den Fragen. Aber ich bin nicht der, der alle Antworten auf einmal und von einem haben will.
Off Topic ;-)
- Vlt sollten wir die wesentlichen Aspekte und Grobstanforderungen an ein System mal auftrennen... Also ich meine auf der Ebene Wollen wir a) Authentification b) Moderation c) ... (um nur mal das zu nennen, was hier schon stand)
- Gute Idee
- smile. Aber leider nicht en vogue gewesen biaher hier. Was mir persönlich jetzt echt Hoffnung geben würde wäre, wenn man mal anfangen würde und sagen: Ich hab hier ein technisches Mittel - das soll dazu dienen, das folgende Problem zu lösen - ist das ein Problem? - ist das ein guter Lösungsansatz? - und wenn wir der Meinung sind, dass ja, dann in die Kiste mit dem "Guten". Sonst: raus. Und dann leeren wir die Kiste auf den Tisch und schauen, wie es zusammenpasst...
- Extra Pad? Gibts ein entsprechendes Pad? Hier?
- mal drüber nachdenken...
- Lass uns eifnach JETZT zu zweit ein pad aufmachen für einen ersten Aufschlag.
- https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/nachdenkseite (so?)
- ok - angelegt