Dies ist ein Notizpad und keine offizielle Äußerung der Piratenpartei
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Hier definieren wir die Kernanforderungen an das Diskussionssystem. Anhand dieser Kernaussagen soll sich ein erstes Bild des gewünschten Systems ergeben.
Dabei sollten nur grundlegende Probleme betrachtet werden.
Formatierung: Fettgedrucktes ist die wichtigste Aussage.
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KERNFUNKTIONEN (K)
Dis ist der Versuch/Vorschlag die aus der bisherigen Diskussion entstandenen Kernfunktionen zu extrahieren und zu konkretisieren. Bitte nur Anmerkungen und/oder Ergänzungen machen, wenn diese den Kern der Funktionalität betreffen. Verfeinerungen und Detailierungen der Funktionalität erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt der Anforderungsanalyse.
Bitte NICHT in die Texte der Kernaussagen hineinschreiben, sondern die Beiträge bitte in folgender Form einbringen:
[<Alias>] <Referenz Nr> Variante|Erweiterung|Bewertung|Kommentar {<Lfd Nr>}:
z.B.: [Merkbefreiter] K03KA04 Erweiterung Bewertung: +1
(Für was steht <Lfd Nr> ?) ==> Lfd Nr == laufende Nummer, also einfach hochzählen 01, 02, 03 usw...
Nach erfolgter Abstimmung und Übernahme von Änderungen werde die Texte, die Konsens sind entfärbt.
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K01:
K01KA01:
Die GUI der Defaultimplementierung soll den Wiedererkennungswert nutzen und so funktionieren, wie aus Internet-Foren bekannt (Arbeitshypothese - innovative Ideen werden nicht ausgeschlossen!)
[Alex] K01KA01 Variante 01:
Die GUI der Defaultimplementierung soll den Wiedererkennungswert nutzen und so funktionieren, wie aus Email, bekannte Websites, Foren, Facebook, Google, usw... (alternativ auch auf Analogien aus der analogen Welt basieren) bekannt (Arbeitshypothese - innovative Ideen werden nicht ausgeschlossen!)
[????] K01KA01 Frage 01:
- könnte man hier auch die Kerneigenschaften "Textform" und "entlang des logischen Zusammenhangs strukturiert darstellbar" einpacken? Oder in K04?
- [WS] Die Kerneigenschaft "strukturierte Textform" sehe ich als unverzichtbar an.
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K02:
K02KA01:
Es soll möglich sein, dass das GUI erweitert und ersetzt werden kann. Die Trennung von Darstellung und Logik und Daten ermöglicht diesen Ansatz. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Model_View_Controller )
[Alex] K02KA01 Bewertung: + 1
[Alex] K02KA01 Kommentar: (also API)
[????] K02KA01 Kommentar Bewertung: +1
[moonopool] Anregung zur Ergänzung:
Daten, Verarbeitungslogik und UI (Benutzerschnittstellen) sollen voneinander getrennt sein. Es soll möglich sein, das UI zu erweitern und zu ersetzen, z.B. um weitere Endgeräte zu unterstützen oder "bessere" UIs zu entwickeln. Die Daten sollen über einfach zugängliche Schnittstellen offengelegt und in strukturierter Form in maschinenlesbarem Format abrufbar sein. Geeignete Mechanismen zur inhaltlichen Klassifizierung der abgelegten Informationen sollen vorgesehen werden.
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K03:
K03KA01:
Das Diskussionssystem soll die folgenden Formen eines Diskurses durch geeignete Prozesse unterstützen. Die unterschiedlichen Formen eines Diskurses können ineinander überführt werden. Dabei sind jedoch ggf. Übergänge von einer in eine andere Form nur unidirektional abbildbar:
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[Merkbefreiter] K03KA01 Alternative 01:
Das Diskussionssystem soll die folgenden Formen von Diskursen durch geeignete Prozesse unterstützen: Diskussion, Debatte und Kontroverse. Die drei Formen eines Diskurses können dabei ausgehend von einer Diskussion in eine Debatte und bei Bedarf in eine Kontroverse überführt werden.
Die untergeordneten Diskussionsformen sind dabei auf die übergeordneten anwendbar. D.h. innerhalb einer Debatte können Diskussionen und innerhalb einer Kontroverse können sowohl Diskussionen als auch Debatten entstehen.
Eine Kontroverse kann nur durch Konsens der unterschiedlichen Gruppen untereinander wieder in die Debatte zurück überführt werden.
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K03KA01:
Das Diskussionssystem soll die im folgenden beschriebenen Formen des Meinungsaustausches unterstützen. Die Formen können wie unten beschrieben ineinander übergehen.
K03KA02:
- Diskussion ist der freie Meinungsaustausch zu einem Thema, ohne dass formale Regeln zu beachten sind (äquivalent zur heutigen Mailingliste / Forum)
- Erfassung eines ersten Beitrags
- Erfassung von Beiträgen* mit Bezug zu vorherigen Beiträgen
- Bewertung der Beiträge durch die Benutzer
- Hinweis: Das Thema kann im Eröffnungsbeitrag gesetzt werden oder sich implizit ergeben
[Alex] K03KA02 Kommentar: Bewertung sollte in meinen Augen die verbindliche persönliche Unterstützung des Vorschlags bedeuten. Es sollte auch die potentielle persönliche Unterstützung des Beitrages in Aussicht stellen, welche zb. an Änderungs- bzw. Ergänzungsbedingungen geknüpft sind, als Motivation für den Beitragsersteller diesen anzupassen. Beitrag sollte sich hier auf statisches (Meinung bzw. Standpunkt) beziehen.
Beiträge die sich nicht auf Standpunkte beziehen, also auf jenes was durch die Diskussion als Ergebnis entsteht, halte ich für sinnfrei.
- [moonopool] Anregung für eine neue Kernanforderung: Bewertung (unten als K11 eingebaut)
K03KA04:
- Debatte zur Vorbereitung z.B. eines beschlussfähigen Antrages zur Abstimmung im Entscheidungssystem, wie z.B. LQFB oder Parteitag. (aktuelle Äquivalente sind z.B. LQFB und andere Tools)
- Formulierung eines ersten Entwurfs (engl. "first draft") (bestehend aus Kernaussagen und Zusatzinfo)
- Erfassung von Beiträgen* mit Bezug zu Kernaussagen oder vorherigen Beiträgen
- Bewertung der Beiträge durch die Benutzer
- positiv bewertete Beiträge werden von einem "Editor" in den aktuellen Arbeitsstand (engl. "working draft") eingearbeitet
- wird die Debatte als beendet betrachtet, so nennt man das entstandene Dokument "fertiger Entwurf" (engl. final draft)
Bei einer kontroversen Debatte können sich Gruppen mit verschiedenen Standpunkten herausbilden. Im Idealfall werden verschiedene Standpunkte zu einer gemeinsamen Formulierung zusammengeführt. Andernfalls spaltet sich die Debatte auf. Es entstehen verschiedene Entwürfe zum selben Thema, die an das Entscheidungssystem übergeben werden können.
[Alex] K03KA04 Kommentar: Ich frage mich ob sich in der Praxis eine klare Trennung zwischen Debatte und DIskussion finden lässt.
Bei der Debatte wird der "erste Beitrag" erklärtermaßen laufend an den Erkenntnisfortschritt angepasst. Bei der Diskussion bleibt er unveränderlich. Der Übergang verläuft insofern fleißend, als dass der "erste Beitrag" bei einer Debatte verwaisen kann und diese dann implizit Diskussionscharakter annimmt -> :) bzw :( [moonopool]
[Alex] K03KA02 Frage: Gehört Debatte nicht ins Entscheidungssystem?
meiner Ansicht nach nein. Sie erarbeitet Vorlagen für das Entscheidungssystem, aber es sind z.B. mehr Teilnehmer willkommen als dort und auch die Zeitachse läuft freier. [moonopool]
[Alex] K03KA02 Kommentar: BEWERTUNG müssen Verbindlichkeit beinhalten. Der bewertende unterstützt verbindlich einen Beitrag oder stellt sich meinetwegen auch gegen diesen. Ohne Verbindlichkeit, die zb. vom System als Unterstützung ausgezählt werden kann und auf die sich Diskussionsteilnehmer berufen können, sind Bewertungen meiner Ansicht nach sinnfrei.
siehe K11 unten [moonopool]
Übergang Diskussion -> Debatte
ein TN fühlt sich berufen, die Kernaussagen aus der Diskussion herauszuziehen und in einen Entwurf zusammenzustellenDieser kann dann nach den Regeln der Debatte weiterdiskutiert werdenAlternativ: Der Entwurf wird als neues Thema eingestellt und nach den Regeln der Debatte weitergeführt
Übergang Debatte -> Diskussion
Der aktuelle Entwurf verwaist
K03KA03:
- Kontroverse zur Erörterung und Ausbildung unterschiedlicher Standpunkte zu einem Thema (zielgerichtet und formalen Regeln unterworfen; kein aktuelles Äquivalent*)
[moonopool] K03KA03 Erweiterung:
zusätzliicher Schritt: ein Teilnehmer kann mit der Diskussionsvorlage nichts anfangen und formuliert eine eigenständige Diskussionsvorlage zum selben Thema
[Alex] K03KA03 Erweiterung: Bewertung: +1
Variante a) zur Kontroverse ("Gegenentwurf")
Es kann in einer Debatte zu einstweilen nicht auflösbaren unterschiedlichen Standpunkten kommen, die es unzweckmäßig erscheinen lassen, an einem gemeinsamen Entwurf weiterzuarbeiten. In diesem Fall kann zum gleichen Thema eine alterantive Debatte eröffnet werden, indem ein "Gegenentwurf" gemacht wird.
[Alex] K03KA03 Kommentar: Standpunkte werden sowieso on-the-fly permanent von allen Diskursteilnehmern gebildet und sollten auch in dem Sinne bewertbar sein, dass andere ihre Stimme für diese oder Teile dieser abgeben können, mit der Folge, dass die Standpunkte oder Ausschnitte dieser auf der eigenen Profilseite, also in den eigenen Standpunkt, übernomen werden. (Anreiz für diese Art von MERGE ist das höhere Stimmgewicht hinter einem Standpunkt)
Variante b) zur Kontroverse ("Breakout")
(....eine Ebene tiefer gehängt, innerhalb derselben Debatte...)
[Alex] K03KA03 Frage: What? :-)
Sind wir nicht fertig geworden damit das letzte Mal... ;-)
[moonopool] Kontroverse ist Erweiterung der Debatte und keine Einschränkung; daher verschieben
[WS] MMn kann eine Diskussion (egal ob selbständig oder in einem Diskussionsthread!) unterschiedliche "Stimmungen" abbilden:
- "produktiv" - gemeinsam eine beste Lösung suchend und bildend;
- "instruktiv" - eine vermeintlich beste Lösung vermittelnd/erklärend;
- "kontrovers" - gegensätzliche Lösungen vergleichend/gegenüberstellend
[Alex] K03KA03 Kommentar: Erscheint mir richtig, aber ist die Feststellung wichtig?
[WS] Ja! Die ist wichtig, weil damit die Form "Kontroverse" als obsolet erkennbar wird!
Das wiederum finde ich hilfreich, weil bisher niemand einen operationalen Unterschied zwischen "Kontroverse" und "kontroverser Diskussion" definiert hat.
[moonopool] meine Meinung ist, dass Menschen ins System klopfen werden, was sie ins System klopfen wollen. Wir können das für sinnvoll und zielführend halten oder nicht. Sie werden es in jedem Fall machen. Siehe z.B. was heute auf den Mailinglisten abgelassen wird, obwohl es dort eindeutige Regeln gibt. Insofern ist die Anmerkung von Alex oben ("Beiträge die sich nicht auf Standpunkte beziehen, also auf jenes was durch die Diskussion als Ergebnis entsteht, halte ich für sinnfrei.") genau wie die Klassifizierung von WS (produktiv/instruktiv/kontrovers) hier wahr, aber nicht hilfreich. Ich denke, wir müssen in einem Diskussionssystem damit leben, dass produktives, belehrendes, rosanes, grünes und auch schlichter Müll gepostet wird und geeignete Mittel bereitstellen, damit umzugehen. Siehe dazu auch K11 :)
K03KA04:
- Debatte zur Vorbereitung eines beschlussfähigen Antrags** zur Abstimmung im Entscheidungssystem, wie z.B. LQFB oder Parteitag. (aktuelle Äquivalente sind z.B. LQFB und andere Tools)
[moonopool] K03KA04 Erweiterung:
Formulierung der Diskussionvorlage (bestehend aus Kernaussagen und Zusazinfo)Erfassung von Beiträgen* mit Bezug zu Kernaussagen oder vorherigen BeiträgenBewerung der Beiträge durch die Benutzerpositiv bewertete Beiträge werden vom Autor der Diskussionsvorlage in diese eingearbeitet
[Merkbefreiter] K03KA04 Erweiterung Bewertung: +1
[WS] K03KA04 Erweiterung Bewertung: +1
[Merkbefreiter] K03KA03 Erweiterung Bewertung: +1
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[Merkbefreiter] K03KA05 Begriffsdefinition:
- Draft bildet ein Ergebnis der Diskussion zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. 'First Draft' ist der initiale Entwurf; 'Working Draft' ist der aktuelle Arbeitsstand; 'Final Draft' ist ein die Diskussion abschließendes Ergebnis, wie z.B. ein gemeinsamer Standpunkt einer Gruppe oder ein beschlussfähiger Antrag zur Abstimmung im Entscheidungssystem (z.B. in LQFB oder auf Parteitag)
[WS] K03KA05 Begriffsdefinition Alternative 01:
- Entwurf bildet den aktuellen Stand der Diskussion zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. 'First Draft' ist der erste Entwurf; 'Working Draft' ist der jeweilige Arbeitsstand; 'Final Draft' ist ein Stand am Ende der Diskussion (fertiger Entwurf), wie z.B. ein gemeinsamer Standpunkt einer Gruppe oder ein beschlussfähiger Antrag zur Abstimmung im Entscheidungssystem (z.B. in LQFB oder auf Parteitag)
"draft" bedeutet "Entwurf"; draft kann also eigentlich nie "Ergebnis" sein - aber der Inhalt des draft kann zum Ergebnis deklariert werden.
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[Alex] K03KA02, K03KA03, K03KA04 Erweiterung:
Alle diese Formen sollten unter dem Begriff DISKURS zusammengefasst werden.
Ein DISKURS kann die Form einer Diskussion, einer Debatte, einer Kontroverse, oder weiteren Formen annehmen. Der Diskurs ist Interaktion bzw. Kommunikation zwischen Teilnehmern mit dem Ziel sich auszutauschen um sich über das Thema des Diskurses klarer zu werden und wenigstens Fortschritte in Hinsicht auf die jeweils persönliche Standpunktfindung der DISKURS-Teilnehmer zu machen.
[moonopool] hatten wir schon diskutiert. Wir haben uns für keinen taxonomischen Oberbegriff entschieden und im Folgenden wurde gern "Meinungsaustausch" verwendet, da dies inhaltlich sehr allgemein gehalten und gleichzeitig gut verständlich ist.[WS] Nach meiner Erinnerung hatten wir uns für den Oberbegriff DISKURS entschieden - u.a. deshalb, weil er eine zielführende Debatte einschließt - was ja bei MEINUNGSAUSTAUSCH wohl definitiv ausgeschlossen wäre !?!.
[Merkbefreiter] K03KA02, K03KA03, K03KA04 Erweiterung: Bewertung +1
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[Merkbefreiter] K03KA02 Alternative 01:
- Diskussion zur freien Assoziation von Meinungen zu einem Thema ohne gemeinsam fortgeschriebenen Draft. (ist keinen formalen Regeln unterworfen; äquivalent zur heutigen Mailingliste / Forum)
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[Merkbefreiter] K03KA04 Alternative 01:
- Debatte findet innerhalb der Diskussionsgemeinschaft zur Erarbeitung eines 'Final Draft' statt. (ist zielgerichtet und formalen Regeln unterworfen; aktuelle Äquivalente sind z.B. LQFB und andere Tools)
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[Merkbefreiter] K03KA03 Alternative 01:
- Kontroverse zur Erörterung und Ausbildung unterschiedlicher Standpunkte zu einem Thema; führt durch alternative Debatte im selben Thema zur Gruppierung der Diskussionsgemeinschaft. (zielgerichtet und formalen Regeln unterworfen; kein aktuelles Äquivalent)
[WS] MMn kann jede Diskussion und jede Debatte zu diesem Ergebnis führen. Ich halte das Hin-und-Her um die "Kontroverse" nach wie vor um reine Zeitverschwendung.
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[WS] K03KA03 Alternative 01 Anmerkung:
"Kontroverse" bedeutet im ursprünglichen Wortsinn das gleiche wie "Streitgespräch". Kontroversen können in Diskussionen wie in Debatten vorkommen.
Eine Kontroverse in einer Debatte kann zu unterschiedlichen Resultaten führen:
- Idealfall: Die Kontrahenten einigen sich auf eine gemeinsame Formulierung.
- Wohl häufigster Fall: Die Kontrahenten bewerten einzelne Kernaussagen unterschiedlich.
(Das bedeutet: Konsens darüber, in welchen Punkten Dissens besteht!!!)
- Notfall: Die Kontrahenten initiieren konkurrierende Debatten oder auch Gruppen zum selben Thema.
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Brainstorming: Positionspapier, größtmöglicher Konsens, Wahrheit, Beschlussentwurf,
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[moonopool] K03KA02 Erweiterung: /zurückgezogen/
- freie Assoziation (oder Benno)
wie Debatte, aber der letzte Schritt fehlt
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*Beitrag := textliche Äußerung, im Gegensatz zu K04 ;-) sehe ich auch so! ich auch!
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K03KA01 Alternative 01 ([Schnittmenge]Diskurs durch Diskussion ersetzt) Alternative 01 Anmerkung:
Siehe oben: Zeile 102-107
[Alex] K03KA01 Alternative 01: Mir egal wie der Krempel genannt wird, aber ich hätte gerne einen Oberbegriff für Diskussion oder meinetwegen Diskurs, Debatte, Kontroverse, freie Assoziation, etc. pp. ...Wie wäre es mit DIALOG? oder GESPRÄCH?
...Mir persönlich ist es nämlich Schnuppe ob jetzt da eine Diskussion, eine Debatte, eine Kontroverse, usw... stattfindet.In der Praxis hat eh jeder seine Gewohnheiten und es könnte schwierig werden da ein Korsett anzulegen. Egal in welcher Form aber der Austausch stattfindet, würde ich gerne mit einem Oberbegriff diesesn Austausch adressieren können.
[WS] Das ist hier tatsächlich das Kernproblem. Solange jeder seine Beiträge nach seinen Gewohnheiten absondert, braucht niemand ein neues Tool! Der Knackpunkt ist doch, dass es auch bei bestem Willen niemandem möglich ist, die "Perlen" aus der unendlichen Vielfalt von Beiträgen herauszulesen und dann auch noch zu verarbeiten.
Deshalb sehe ich den einzigen Sinn eines Piraten-Diskussionstools darin, "Themen" so strukturiert zu formulieren und zu diskutieren, dass partizipatives lesen und bewerten und "Ergebnisse gestalten" bestmöglich unterstützt wird. Das Manko aller bisherigen Diskussions- und Entscheidungstools ist doch gerade, dass sie einen solchen Prozess nicht unterstützen.
Dieses "bestmöglich" ist gewiss vieler Anstrengungen wert!
Wenn jetzt "Debatte" für einen solchen Prozess nicht geeignet erscheint, weil die realen Parlamentsdebatten solchen Arbeitscharakter nicht haben, dann finde ich das zwar bemerkenswert, aber keinesfalls zwingend.
Wenn wir uns darauf einigen, dass "zielführende Diskussion" zumindest eine wesentliche Form von Diskurs ist, dann will ich mich notfalls an der Suche nach einer besseren Bezeichnung beteiligen.
Wenn es hier aber definitiv nur noch um einen MEINUNGSAUSTAUSCH ohne eine zielführende Arbeitsweise geht, dann ist das nun aus meiner Sicht "sinnfrei"...
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[moonopool] Anmerkungen:
*) stimmt nicht ganz. Denn eine LF Ini plus eine/mehrere Gegenini/s können doch genau das abbilden, oder hab ich das falsch verstanden? Stimmt. Hast Du richtig verstanden.**) oder der Orga eines Grillfestes
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[Alex] Fragen:
Frage: Mir ist unklar wie sich Diskussion (Kurvendiskussion?), Kontroverse, Debatte unterscheiden. Ist weiter unten bei den Begriffsdefinitionen beschrieben. (Es handelt sich also nicht um einen Monolog, nicht um einen Dialog, sondern um einen Multilog? (Wikipedia sagt, dass ein Dialog zwischen zwei oder mehr Teilnehmern stattfindet - einen Multilog gibt es nicht) in allen Fällen? - Sollte man nicht beliebige Gruppenredeverfahren unterstützen und jeder Redestream kann seine eigenen Anforderungen festlegen?) Die List ist offen für Erweiterungen. In einem Diskussionssystem sehe ich allerdings erst einmal keinen Monolog. Wie würdest Du 'Dialog' definieren? (= http://de.wikipedia.org/wiki/Dialog )
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K03A01:
K03A01a [Schnittmenge] Alternativvorschlag zu K03KA02, K03KA03, K03KA04
Gegenvorschlag für Prozesse des Diskussionssystems:
1. Start durch Themaformulierung und Einladung zur Diskussion2. Meinungsaustausch zwischen Personen (Form: Bewertung und Diskussion!?!)3. Standpunktbildung von Gruppen (ggf. schon Abschluss der Diskussion)4. Diskussions-Gemeinschaft erarbeitet Beschlussvorlagen für das Entscheidungssystem.
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[Alex] K03A01a Bewertung & Kommentar:
1. finde ich super. +1
2. finde ich super - würde den Meinungsaustausch gerne mit einem Oberbegriff bezeichnen, unabhängig von der Form (Diskussion, Debatte, Kontroverse, usw...)
3. Standpunktbildung von Personen würde ich hier gerne ergänzt sehen, dann +1 von mir
Reicht Dir nicht die Meinung einer Person? Warum ist noch ein Standpunkt einer Person notwendig? Praktisch ist das für mich nachvollziehbar, würde bedeuten es gibt Gruppen mit einer Person = Grenzfall (Nach unser Begriffsdefinition).
4. Reicht es nicht, wenn jeder Teilnehmer jederzeit Beschlussvorlagen ins Entscheidungssystem einbringen kann? (Diese kann nur von ihm oder auch von einem gewissen Unterstützerkreis getragen werden. Was ist hier mit "Diskussionsgemeinschaft erarbeitet" gemeint? Was wenn die Diskussionsgemeinschaft nicht einigen kann oder will, reicht nicht eine "Koalition von Willigen"?
So ist es zur Zeit, der Pirat kann eine Beschlussvorlage für den Bundesparteitag einbringen. ZIel sollte es sein, dass sich die Piraten, die eine Beschlussvorlage einbringen wollen, versuchen sollten die Anzahl der Anträge zu reduzieren und durch gemeinsam bessere überarbeite zu Anträge zu ersetzen.
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[WS] Meinungsaustausch zwischen Personen führt zu Standpunktbildung von Gruppen
[Alex] Kommentar: Meinungsaustausch zwischen zwei oder mehr Personen führt primär zur Standpunktbildung bei beteiligten Personen und erst sekundär dann auch zur Standpunktbildung einer Gruppe (wie immer man die genau definiern möchte)
[Schnittmenge] Nach unserer Begriffsdefinition haben wir die Standpunkte Gruppen zugeordnet und Meinungen Personen. Alex spricht von einem Grenzfall, wie wir diesen Grenzfall behandeln sollten, ist für mich ein Vereinbarungssache.
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[moonopool] K03 Anmerkung:
Vielleicht läuft es auf folgendes hinaus
Diskurs[marc] -> Menge von aufeinander bezogenen Beiträgen zu einem Thema
Diskussion[marc] (ohne gemeinsam fortgeschriebenen Draft) -> Diskussion
Debatte[marc] (mit Draft) -> Debatte
Kontroverse[marc] -> alternative Debatte im selben Thema
final Draft[ws] -> Standpunkt
(ohne Entsprechung) -> Thema = "zentraler Untersuchungsgegenstand" ((wieso "zentral"? wieso "Untersuchung"? ))
[Alex] Wenn ich unabhängig von der jeweiligen Form diesen Prozess adressieren möchte, welches Wort kann ich verwenden? Dialog? Gespräch? Meinungsaustausch? Können wir hier mal bitte eine Definition verwenden die von der konkreten Form abstrahiert?
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[Schnittmenge] K03 Anmerkung:
Könnt man es nicht so sehen, dass die Debatte innerhalb der
Diskussionsgemeinschaft stattfindet und die Kontroverse zu Gruppierung der
Diskussionsgemeinschaft führt? ((Siehe jedoch Zeile 102-107)) (Problem: Zeilen ändern sich - bitte setze einfach einen "Marker" vor die Stelle :-))
[Alex] Kommentar: Verstehe ich, klingt interessant weiter zu überlegen welche Formen zu was führen. Könnte ich trotzdem einen Oberbegriff bekommen? :-)
Innerhalb der Diskussionsgemeinschaft wird an
der "Diskussionsvorlage" gearbeitet und innerhalb der Gruppe am
"Standpunkt".
[Alex] Kommentar: Wo darf die Person an ihrerm Persönlichen Standpunkt arbeiten und diesen veröffentlichen? Wir ein persönlicher Standpunkt nicht zum Gruppenstandpunkt wenn er viel Unterstützung erfährt? Persönliche Standpunkte heißen Meinungen.
[moonopool] Warum nicht als "Beitrag" in einer Diskussion oder Debatte oder als neuer "erster Entwurf"...?
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K04KA01:
Die Zusammenführung von Beiträgen und Diskussionsprozessen zum selben Thema sollen unterstützt werden. So kann beispielsweise die Möglichkeit, einen Beitrag einem Thema und mehreren Tags zuzuordnen, unterstützt werden.
K04KA01:
Jeder Diskurs**** hat ein Thema:
Was meint hier "Diskurs" ? Debatte ? Diskussion ? Beides ?
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[moonopool] K04KA01 Bewertung: -1
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[Alex] K04KA01 Kommentar: Wunschdenken. Wäre schön wenn, aber man muss auf die chaotische Realität eingehen denke ich...
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[moonopool] K04KA01 Anregung: Das Wort "Thema" sollte wie in LQFB verwendet werden, um keine Verwirrung zu erzeugen. Daher sind Diskurs/Debatte/Diskussion einem Thema zugeordnet. "Diskurs" als "hin- und hergehendes Gespräch" eignet sich in keiner Weise als dieser zusammenhaltende Begriff über mehrere Diskussionen/Diskurse/Debatten/Osterhasen hinweg.
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[Alex] K04KA01 Frage: Auf der Mailingliste AG Geldordnung und Finanzpolitik springt das Thema oft hin- und her zwischen verschiedenen Themen die alle gemeinsam vielleicht ein Oberthema haben. Je allgemeiner man allerdings das Oberthema wählt (zb. Das Leben), desto leichter ist es das ein hin-&hergehendes Gespräch beim Thema bleibt. Man muss nur per Definition ein Thema haben das so allgemein ist, dass per Definition jede Form der Interaktion über jede Art von Inhalt darunter fälllt :-)
Statt einer starren Kategorisierung wäre das flexible Taggen bzw. die Mehrfachzuordnung eines Diskursgegenstandes zu verschiedenen Themen vielleicht hier besser.
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[moonopool] K04KA01 Frage: Bewertung: auch dazu: -1
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[Merkbefreiter] K04KA01 Alternative 01:
Der Diskurs fasst alle unter K03 definierten Diskussionsformen aus prozessualer Sicht zusammen. Jeder Diskurs hat dabei ein spezielles (oder läuft zu einem speziellen) Thema, welches den inhaltlichen Zusammenhang bildet. Man könnte dann z.B. sagen, dass im Diskussionssystem aktuell der Diskurs zum Thema 'XYZ' mit zwei Debatten läuft.
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[moonopool] Übernahme aus der Mailingliste (12. Juni 2012 12:14, leider auf der falschen Liste...)
K04KA01 Alternative 02
Ein Thema ist ein Composit (geschlossene Raute in UML) aus Debatten und Diskussionen (i.S.v. K03). Ein Thema muss mindestens eine ( Diskussion oder Debatte ) enthalten. Der Gegenstand des Meinungsaustausches ist (leider) oft volatil und manifestiert sich nur in den Inhalten der Beiträge und ihnen zugeordneten Tags. Wir geben ihm keinen eigenen Namen. Es ist terminologisch bisher keine gemeinsame Superklasse von Diskussion und Debatte im Spiel.
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[moonopool] Übernahme aus der Mailingliste (14. Juni 2012 08:38)
K04KA01 Alternative 03
1. Meinungsaustausch ist die Superklasse von Diskussion und Debatte.2. *Wie* der Meinungsaustausch stattfindet wird für die verschiedenen Formen des Meinungsaustauschs (Diskussion, Debatte) einzeln und explizit beschrieben. Diese Beschreibungen grenzen die Diskussion und die Debatte voneinander ab und erläutern den Übergang zwischen ihnen.3. Der Gegenstand eines Meinungsaustausches ist volatil und kann im Verlauf des Meinungsaustausches (leider) auch wechseln. Er manifestiert sich in den Überschriften und Inhalten der Beiträge und den an ihnen angebrachten Klassifikationsbegriffen ("Tags"). 4. Wechselt der Gegenstand im Laufe des Meinungsaustausches zu deutlich, sollte dieser in zwei Instanzen aufgeteilt werden. Das System sollte dazu handliche Hilfsmittel bereitstellen.5. Ein Thema fasst im Sinne eines Containers Meinungsaustausche zusammen, die denselben Gegenstand haben. Ein Thema muss immer mindestens einen Meinungsaustausch enthalten. Enthält ein Thema mindestens zwei Debatten, dann können* kontroverse fertige Entwürfe entstehen.
*) oder es geht einer hin und macht eine weitere Debatte im Thema auf, in dem er die beiden aktuellen Entwürfe zusammenfasst und diese wird von den Teilnehmern so gut angenommen, dass sich keiner mehr für die beiden vorherigen Debatten interessiert. Wie man da einen Zusammenhang herstellen kann, sollten wir auch mal besprechen...
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[Merkbefreiter] K04KA01 Alternative 04:
Der Diskurs ist das oberste Ordnungskriterium (Einstiegspunkt) des Diskussionssystems und fasst - als eine Art Container - alle unter K03 definierten Diskussionsformen aus Prozesssicht zusammen. Jeder Diskurs hat dabei ein spezielles Thema, welches den inhaltlichen Zusammenhang bildet. Man kann sagen: "Wir führen im Diskussionssystem Diskurse zu einzelnen Themen mit Diskussionen, Debatten und Kontroversen".
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-> was bedeutet "aus Prozessicht zusammenfassen"?
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[Schnittmenge] K04KA01 Alternative 05:
Ein Diskussionssystem entsteht, wenn auf einen Beitrag geantwortet wird.
1. Startpunkt kann eine Themadefinition, Meinungsbeitrag, Standpunktbeitrag oder ein Beschlussentwurf sein.
2. Die Art der Antwort unterscheiden wir in Diskussion (Meinungsbeitrag auf einen Beitrag), Debatte (Beitrag auf ein Beschlussentwurf) und Kontroverse (Standpunktbeitrag auf ein Thema).
3. Kernanforderung des Diskussionssystems ist es Beiträge und Diskussionsprozesse zum selben Thema zusammenzuführen, deshalb wird die Möglichkeit angeboten einen Beitrag einem Thema und mehreren Tags zuzuordnen.
Kernanforderung K04
Die Zusammenführung von Beiträgen und Diskussionsprozessen zum selben Thema sollen unterstützt werden. So kann durch die Möglichkeit einen Beitrag einem Thema und mehreren Tags zuzuordnen unterstützt werden.
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K04KA02:
* Thema ==>
http://de.wikipedia.org/wiki/Thema :"Diskussionspunkt"; mMn besser: "Gegenstand des Diskurses"
[moonopool] K04KA02 Bewertung: -1
[Alex] K04KA02 Frage: Was gibt es neben "Themen" noch, worüber man sprechen kann?
Angelegenheiten? Probleme? Aspekte? Sachverhalte? Theme? Topic?
Meiner Meinung nach wäre hier ebenfalls der allgemeinste Begriff in der ersten Phase der beste. Wenn man das Tool im Einsatz hat wird man nach und nach feststellen, welche Unterscheidungen sinnvoll sind.
[Alex] K04KA02 Frage: Wie genau kann man in LQFB Thema definieren?
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K04KA03:
* Beitrag ==> kann folgende Inhalte haben: Meinung, Standpunkt, Kernaussage, Bewertung, Zusammenfassung, Alternative, Verlinkung, Anzeige, Vorlage.
Sehr widersprüchlich! Siehe unten: "Verlinkung => Beziehung zwischen Beiträgen", "Meinung => Kernaussagen + Bewertung" -- wäre allenfalls als "rekursive Definition" deutbar, aber was bringt das??
[Alex] Bewertung: +1 für die Idee einen Oberbegriff zu finden der nicht unbedingt Beitrag sein muss aber sein könnte. +1 für das darauf aufmerksam machen, dass Widersprüche vermieden werden sollten.
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[WS] K04KA03 Anmerkung:
Ich würde "Beitrag" nur im Sinne von "Diskussionsbeitrag" verwenden - weil allgemein üblich, z.B. auch im Sync-Forum!
[Alex] Frage: Ok, aber wie kann man das, was Teilnehmer von sich geben allgemein bezeichnen? Macht ein Debattenbeitrag oder ein Kontroversenbeitrag keinen Sinn?
Kann eine Frage oder ein Kommentar oder eine Alternative nicht auch ein Beitrag sein?
[WS] Die frage ist gegenstandslos, wenn wir dabei bleiben, dass innerhalb jeder Debatte Diskussionen (als Folge von "Beiträgen") stattfinden - die natürlich oft kontrovers beginnen...
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K04KA04:
* Meinung ==> ist die (persönliche) Meinung einer Person. - also ein Textblock mit den persönlichen Bewertungen zu den einzelnen Kernaussagen und ggf. zum Thema insgesamt.
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[Alex] Frage: Was unterscheidet Meinung von Standpunkt?
Kann es nicht sehr sachlich fundierte persönliche Meinungen geben?
Kann es nicht sehr subjektive und gefärbte Gruppenstandpunkte geben?
Warum werden hier unterschiedliche Worte gebraucht? Kann man sich nicht auf STANDPUNKT oder MEINUNG einigen? Oder kann es, wenn es einen Unterschied gibt, nicht GruppenSTANDPUNKTE und PersonenSTANDPUNKTE und GruppenMEINUNGEN und PersonenMEINUNGEN geben?
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K04KA05:
* Standpunkt ==> ist der (gemeinsame) Standpunkt einer Gruppe. - also ein Textblock mit den Bewertungen der Gruppenmitglieder (incl. ggf. Verständigung darüber, in welchen Punkten Dissens besteht!)
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K04KA06:
* Kernaussage* ==> ist eine grundlegende Aussage zu einem Thema; http://de.wikipedia.org/wiki/Aussage; sowohl persönliche Meinungen als auch Standpunkte von Gruppen basieren auf Kernaussagen.
[Alex] Kommentar: Sollten auf Kernaussagen beruhen, finde ich aber gut. Nur finde ich die Unterscheidung in Meinung und Standpunkt verwirrend. Können wir uns nicht auf einen Begriff einigen? Oder beide Begriffe, falls notwendig sowohl für Individuen als auch für Gruppen einführen?
[WS] Meinst Du das wirklich ernst?? Nach meinem Sprachgefühl hat jeder Mensch seine Meinung. Nur ein Teil davon wird "geäußert". "Meinung einer Gruppe" finde ich abwegig. Eine Gruppe tritt mit einem Standpunkt auf. Typisch dann das Stenografiekürzel: "Ich stehe auf dem Standpunkt". Standpunkt ist also das, was von einer Gruppe, natürlich immer durch Einzelpersonen artikuliert, "geäußert" wird.
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[????] K04KA06 Ergänzung:
Es kann beliebig viele Kernaussagen geben.
((( Die Kernaussage beinhaltet eine mögliche oder notwendige Tatsächlichkeit.
http://de.wikipedia.org/wiki/Modallogik#Die_zugrundeliegende_Intuition
Was soll das unter den "Kernfunktionen?? Vorschlag: löschen!!)))
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K04KA07:
* Bewertung ==> ((Up/Down löschen?!)) Voting einzelner Kernaussagen oder Diskussions-Beiträge (bitte hier ein Verfahren zur Bewertung beschreiben ;o)** s.u.!
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K04KA08:
* Zusammenfassung ==> Übersicht über die wesentlichen Beiträge im Diskurs; + http://de.wikipedia.org/wiki/Zusammenfassung
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K04KA09:
* Alternative ==> Gegenvorschlag zu einer Kernaussage; http://de.wikipedia.org/wiki/Alternative Vorschlag: eine spezielle Kennzeichnung vereinbaren
- für Kernaussagen, zu denen ein Alternativ-Vorschlag existiert, und
- für solche Diskussionsbeiträge , die einen Alternativ-Vorschlag enthalten.
- Da es mehrere Alternativen geben kann die entsprechend auch untereinander Alternativen sein können ist das mMn ein Spezialfall der Verlinkung.
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K04KA10:
* Verlinkung ==> bildet Beziehungen zwischen Beiträgen ab und stellt somit einen Kontext her; kann 1:1, 1:n oder m:n Beziehungen abbilden; kann eine Beschreibung der Relation enthalten (z.B. 'ist Beispiel für' oder 'steht im Widerspruch zu'); http://de.wikipedia.org/wiki/Verlinkung; http://de.wikipedia.org/wiki/Zusammenhang
((Verlinkung ist mMn allenfalls Bestandteil eines Beitrags - als solcher unstrittig wichtig!))
- Verlinkungen können strittig sein, sollten also eigenständig zu bearbeiten/diskutieren/bewerten sein.
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K04KA11:
* Anzeige ==> ist die Meldung eines unerwünschten Beitrags, z.B. Spam oder Trollerei.
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[moonopool] K04 Anmerkungen:
- *) besser mehrere Kernaussagen pro Thema, pro Beitrag...? Yup. Hab's ergänzt.
- **) score voting? Das Verfahren gilt es noch zu definieren. Vieleicht in Mix aus allem?
- [Alex] Bewertung: Score Voting +1 (Gehört meiner Meinung nach aber in Entscheidungstool)
(Unterscheide: Bewertung von Kernaussagen 5-stufig, Diskussionsbeiträge JA/NEIN ?!)
- ***) Was ist der Unterschied im Wesen von Meinungen, Standpunkten, Zusammenfassungen, Altrnativen? Der Rest ist echt unterschiedlich, aber hier verwischt es sich mir sehr stark MMn sind Meinung und Standpunkt identisch bis auf die Tatsache, das eine Meinung von einer einzelnen Person stammt und Standpunkt von einer Gruppe; Eine Zusammenfassung versucht die unterschiedlichen Meinungen und Standpunkte eines Diskurses ähnlich einer Inhaltsangabe gegenüber zu stellen. Zusammenfassung != Reduktion! Wer macht das? Wie? Ohne Kernaussagen?
- ****) Der zerite Bullet (bitte erklären!) nimmt das Thema auseinander in Beiträge. Ok. Aber was ist dann ein Diskurs? Ein Thema plus X? Diskurs und Thema sind an dieser Stelle synonym. Ohjeh!
- +) Wir hatten heute nacht noch einen Gast im Mumble, der sich bei der vorbereitung zu Abstimmungen gewünscht hat, dass sich aus dem Diskussionssystem einfach die Pro und Contra Argumnete abrufen lassen, ähnlich wie das als Beihefter für Bürgerentscheide gehandhabt wird+1
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[????] K04 Anmerkungen:
OVERENGINEERING FOR THE FAIL! FTF!!! :-)
... auch noch dazu wird in Relationalen Datenbankschemas gedacht, statt in GraphenDB.
Wie wäre es eine Mechanismus einzubauen, der es erlaubt oben genannte Begriffe als "Plugins" zu implementieren, sie aber nicht vorzugeben. Was wie in welcher miteinander redenden Gruppe als Mechanismus genutzt wird kann man doch einfach erstmal abwarten.
WENIGER IST MEHR! Sehe in obiger Definition noch kein relationales Datenbankschema.
Man findet sich auch viel besser zurecht, wenn nicht alles gleich so streng vorgedacht und formalisiert ist. Geringere Lernkurve und so... Das wage ich zu bezweifeln. Meine These lautet: "nur ein strukturierter Diskurs findet in endlicher Zeit zu einem Ergebnis" ++! ++!
:-) Ein überstrukturierter Diskurs verringert die Beteiligung.
Ich würde auch die Sonderbehandlung von Gruppen usw. erstmal rauslassen. Es kann sich ja immer der Gruppensprecher als Person beteiligen. Das ändert ja nichts an der Qualität der Argumente in der Diskussion.
2012/06/20 DerThomas : Ich merke, daß es gerade bei diesem Punkt viele Leute zu Implementierungstaten drängt, aber wir sind noch in der allgemeinen Anforderungsanalyse. Im Moment beschäftigen wir uns mit Anforderungen in Form von Kernfunktionalitäten. Bitte achtet darauf, daß wir hier nicht zu weit vom Thema abkommen. Wir hätten schon hier lieber das Korsett enger schnüren sollen, damit keine freie Diskussion über Thema X entsteht, sondern wir uns systematisch durch die Anforderungen "fressen" können. Wenn die fertig sind, können wir uns Schritt für Schritt in die Implementierung stürzen und dabei Alternativ-Konzepte und Optionen bequatschen, aber im Interesse des schnelleren Vorankommens sollten wir disziplinierter sein - immerhin verschärft sich die Welt zunehmend und das von uns zu entwickelnde Tool wird dringend gebraucht, um Antworten auf wichtige Fragen zu bekommen.
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K05:
K05KA01:
Jeder Diskurs soll nachverfolgbar und nachvollziehbar sein. +1 (History Logging) +1!
- Das wäre mir jetzt als Kerneigenschaft natürlich wichtig, aber auch völlig unspezifisch. Was ist genau gemeint? Das ist weiter unten bei den Begriffsdefinitionen kurz erklärt.
- Mir fehlt noch die Authentifizierung der Benutzer. Ich würde ein pseudonymes System mit konstanten Pseudonymen im ganzen System bevorzugen, wobei jeder User pro Jahr einmal die Option haben sollte, das Pseudonym zu wechseln, um seine Vergangenheit ungeschehen zu machen. Nur für Autoren, oder? Das scheint mir eine eigene Kernfunktionalität zu sein. Ich werde diese in K09 formulieren.
- Autoren sollen Beiträge verlinken können
- Jede Kernaussage soll einzeln ansprechbar und bewertbar sein
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K06:
K06KA01:
Jeder Beitrag ist 'unzerstörbar', d.h. jede Änderung eines Beitrags wird dokumentiert und kann rückgängig gemacht werden. +1
"Unzerstörbar" JA in dem Sinne, dass z.B.der vom Moderator als "Thema verfehlt" ausgesonderte Diskussionsbeitrag in der History unlöschbar dokumentiert werden muss. Aber der Troll soll sein Gelaber nicht "zurückholen" können. Und wenn er sich zu Unrecht als "Troll" behandelt sieht, soll er ein alternatives Thema eröffnen können...
Wobei ich unterscheiden würde zwischen RECORD [R] und OFF THE RECORD [OTR].
"Redestreams" sind OTR
"Standpunkte bzw. Dokumente" sind R
Erstere sind Infos die einfach durchrauschen und nur Realtime mitgelesen werden können oder maximal für einen kurzen Zeitraum mitgeloggt werden und dann verfallen. Müssten dann also vom Diskussionsteilnehmer als solche gekennzeichnet werden (können! - aber das ist mMn eher "nice to have" als Kernfunktion...) Redestreams sind außerhalb des MFT durch viele andere Tools realisiert. Hier reicht evtl. eine Verlinkung vom MFT aus?
Letztere sind unzerstörbar, inklusive der gesamten Historie.
Kann man im Detail drüber reden würde ich sagen. Momentan reicht die oben als K06 getroffene Aussage meiner Meinung nach aus.+1
Jede Änderung sollte dokumentiert werden, doch gibt es Situationen, wo Beiträge aus rechtlichen Gründen gelöscht werden müssen. Desweiteren halte ich auch eine verteilte Moderation für sinnvoll, wo ein Moderator in seinem Bereich Kommentare auf eigenen Beiträge deaktivieren kann.
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K07:
K07KA01:
Das System soll möglichst resistent gegen Trolle, Spam und Manipulation sein. Dies kann am besten durch Transparenz des gesamten Diskurses erreicht werden. Alle sehen alles. Individuelle filtern und abonnieren bestimmter Themen schaft persönliche Sichten.+1
- Auch hier würde ich mir etwas präzisere Ansage wünschen. Unten gibt es gute Schlagworte dazu. Nehme ich mal oben mit auf.
resistent gegen Trolle & Spam einerseits bedeutet Gefahr von Zensur und Machtmissbrauch andererseits. Das soll K08 verhindern ,o)
Der besten Kompromissmechanismen die ich bisher kennengelernt habe sind:
- Transparenz +1+1
- individuelle Filterung (persönlicher Spamfilter bzw. persönliches Abo bestimmter Themen, usw...) Yup - sehe ich auch so, diese Punkte sollte das System also anbieten.Genau!!!
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K08:
K08KA01:
Machtstrukturen sollen verhindert werden.
- In dieser Pauschalität würde es anonyme Einmalnutzer verlangen. Vielleicht kann man das präzisieren: Welche Machtstrukturen sollen verhindert werden? Wer soll keine Macht über wen oder was haben?
Machtstrukturen die nach Etablierung nicht jederzeit dann abgebaut oder umstrukturiert werden können, wenn die Bürger bzw. Teilnehmer das wollen sollen verhindert werden.
Sprich ein HEUTE 80% aller Stimmen CDU und MORGEN 80% aller Stimmen Piraten und ÜBERMORGEN 80% aller Stimmen Grüne sollte möglich sein.
Machtstrukturen zwischen Basisteilnehmern und Machtdelegierten sollte so sein wie das tendentiell so sein wie das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wobei der Basisbürger der Arbeitgeber ist.
Machtmissbrauch kann mMn zwei Wege gehen:
- eingeschränkte Befugnis zum Eröffnen von Themen -> keine Beschränkungen zulassen!
- Eingriffe von Moderatoren -> alle Moderator-Aktionen dokumentieren und zur Kritik stellen
- Macht mit Macht kontrolieren (Gewaltenteilung) => Dezentrale Strukturen bzw. parallele Systeme => Verschiedene Plattformen haben gleichwertigen Zugriff auf öffentliche Diskussionen (Daten) [Alex] Bewertung: +1
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K09:
K09KA01:
Autoren können sich authentifizieren und bekommen einen dauerhaft eindeutigen Token im Diskussionssystem zugewiesen, bevor sie Beiträge erfassen. Nicht authentifizierte Autoren werden z.B. mit ihrer IP Adresse oder anderen Merkmalen verknüpft. Es liegt dann im Ermessen der Benutzer, welche Gewichtung sie Beiträgen nicht authentifizierter Autoren beimessen.
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K10:
K10KA01:
Verknüpfung zwischen Informationssystem bzw. Entscheidungssystem und Diskussionssystem.
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K11: Bewertungfunktion
K11KA01
Das Diskussionssystem soll für Kernaussagen und Beiträge* als zentrales Element sozialen Feedbacks ein Bewertungsverfahren unterstützen, mit denen registrierte Teilnehmer ihre verbindliche persönliche Unterstützung oder Ablehnung ausdrücken können.
K11KA02
Binäre ("+/-1"), mehrwertige (Schulnoten, ++/+/o/-/--) oder kontinuierliche (Schieber von rot nach grün) Bewertungen sind denkbar.
K11KA03
Die systemseitige Reaktion auf positive bzw. negative Bewertung muss für den Benutzer unmittelbar transparent sein (nach oben schieben, grün einfärben, Text ausgrauen,...). An ihr allein bemisst sich die Semantik der Bewertungsfunktion. Eine darüber hinausgehende Semantik ("lehne ich inhaltlich ab", "hat formale Mängel", "würde ich im LQFB dafür stimmen",...) hat kein systemseitiges Gegenstück und ist daher explizit, auch in eventuellen Hilfetexten, nicht zuzuordnen.
[Merkbefreiter] K11KA03 Kommentar: habe die Kernaussage K11KA03 in zwei Kernaussagen (K11KA03-A und K11KA03-B) aufgeteilt, um diese besser einzeln bearbeiten und abstimmen zu können:
K11KA03-A
Die systemseitige Reaktion auf positive bzw. negative Bewertung muss für den Benutzer unmittelbar transparent sein (nach oben schieben, grün einfärben, Text ausgrauen,...).
[Merkbefreiter] K11KA03-A Alternative 01:
Das Diskussionssystem soll direkt und unmittelbar visuelle (z.B. durch hervorheben) oder inhaltliche (z.B. durch anzeigen von Hinweistexten) Rückmeldung an den Bewerter geben.
K11KA03-B
An ihr (der systemseitigen Reaktion) allein bemisst sich die Semantik der Bewertungsfunktion. Eine darüber hinausgehende Semantik ("lehne ich inhaltlich ab", "hat formale Mängel", "würde ich im LQFB dafür stimmen",...) hat kein systemseitiges Gegenstück und ist daher explizit, auch in eventuellen Hilfetexten, nicht zuzuordnen.
[Merkbefreiter] K11KA03-B Frage:
Verstehe gar nicht den Kern dieser Aussage! Was ist mit der Semantik gemeint?
K11KA04
Registrierte Teilnehmer sollen ihre einmal vorgenommene Bewertung jederzeit einsehen und ändern können.
K11KA05
Bewertungen sollen öffentlich (also auch für andere Teilnehmer als vom Abgebenden stammend identifizierbar) oder verdeckt abgegeben werden können, aber jeder registrierte Teilnehmer darf nur eine Bewertung abgeben. In der Übersichtsdarstellung muss erkennbar sein, welcher Anteil der Zustimmung öffentlich abgegeben wurde.
[Merkbefreiter] K11KA05 Alternative 01:
Bewertungen von Beiträgen* sollen öffentlich (also auch für andere Teilnehmer als vom Abgebenden stammend identifizierbar), können aber auch verdeckt abgegeben werden. Jeder registrierte Teilnehmer darf nur eine Bewertung abgeben. In der Übersichtsdarstellung der Bewertungen muss erkennbar sein, welcher Anteil der Zustimmung öffentlich abgegeben wurde.
K11KA06
Bewertungen von Personen sind NICHT öffentlich! Jeder Teilnehmer kann sein persönliches Personen-Ranking (als Filter und Sortierung) im eigenen User-Profil speichern. Das Diskussionssystem wertet diese Filter aus und informiert - bei erreichen eines bestimmten Schwellwertes - die gefilterten/sortierten Personen darüber, dass Sie zu soundsoviel Prozent gefiltert/sortiert wurden.
K11KA07-A
Beiträge können nach verschiedenen Kriterien bewertet werden:
- Zustimmung/Ablehnung
- Wichtigkeit für das Thema bzw. die Diskussion
- Verständlichkeit (logisch)
- Verständlichkeit (sprachlich)
- formale Korrektheit (z.B. Ist der Beitrag tatsächlich ein Argument?)
- Gesamteindruck
K11KA07-B
Beiträge können nach verschiedenen Kriterien bewertet werden:
- Relevanz
- Korrektheit
- Verständlichkeit
K11KA08
Man soll nach Bewertung sortieren können, um Unnützes nach unten durchzureichen.
K11KA09
Diese Bewertungen werden über "Textnoten" (z.B. Ich stimme der Aussage "völlig zu") gemacht, die dann in Zahlen übersetzt werden.
K11KA10
Man kann Diskussionen nach selbst festgelegten Kriterien filtern (z.B. keine Beiträge mit nicht ausreichender sprachlichen Qualität anzeigen)
K11KA11
Man soll alternative Formulierungen eines bereits existenten Beitrags einreichen können, die bei besserer Bewertung (Kriterium: Verständlichkeit) durch das System gegenüber dem alten Beitrag überpriorisiert werden. Der Beitrag mit dem besseren Versändnis wird vor den jeweils anderen Alternativen gelistet. ggf. können Alternativen mit zu schlechtem Verständnis (unter Hinweis darauf) ausgeblendet werden.
*) genaue Definition von "Beitrag" steht noch aus, ich beziehe mich auf den Gebrauch wie in K03KA04 (Version vom 11.6.)
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K12: Konsens-Box
Damit bei einer Diskussion der wesentliche Stand der Dinge leicht ersichtlich ist, sieht das System über jeder Diskussion eine Konsens-Box vor; sie ist ein Textfeld mit Zeichenbeschränkung, in dem die Diskussionsteilnehmer gemeinsam und konsensorientiert den Diskussionsstand zusammenfassen.
Diese Box erleichtert neuen Diskussionsteilnehmern den Einstieg und erleichtert es, sich einen Überblick über die Diskussion zu verschaffen und zu behalten.
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K13: Anonymität in der Diskussion
Es wird nicht dargestellt, von welcher Person ein Beitrag stammt. Damit wird sichergestellt, dass nur der Beitrag an und für sich in einer Diskussion wirkt, und nicht, welche Personen welche Standpunkte beziehen. Auf diese Weise werden Flames unterbunden, und dass das Wort eines Christorpher Lauers mehr wiegt, als das Wort eines anderen Diskussionsteilnehmers.
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K14: Alle Beiträge haben eine Zeichenbegrenzung
Die Aufnahmekapazität eines jeden ist beschränkt; deshalb werden Zeichenbegrenzungen eingerichtet; dadurch sind die Diskursteilnehmer gehalten, sich kurz, knapp und treffend auszudrücken. Damit wird Desinteresse weckendem, zeitraubendem Geschwafel und rethorischen Taschenspielertricks entgegengewirkt, und die Übersichtlichkeit der Diskusssion gefördert.
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K15: Jeder soll Lese- und Schreibzugriff auf Diskussionen haben
Je mehr sich an einer Diskussion beteiligen, und je niedrigschwelliger diese ist, desto besser.
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K16: Diskussionen werden auf maximal sinnstiftende Weise visualisiert.
Menschen nehmen ihre Umwelt zu 78 % visuell wahr; angesichts dessen macht eine bildhafte Aufbearbeitung von Diskussionen Sinn. Die Maßgabe für die Ausgestaltung einer solchen Visualisierung sollte nicht sein, zu welchem Zeitpunkt Beiträge gepostet worden sind, sondern wie wichtig sie im Rahmen der Diskussion sind. Stichwort:
Argument Mapping.
http://www.creaffective.de/blog/archives/05-11-2009.html
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[VoxPopuli] K17: Unterstützung von Sub-Diskussionen
Zu vielen Themen gibt es zunächst nur eine überschaubare Anzahl an direkten Argumenten. Unübersichtlich wird eine Disskussion oft erst, wenn die Argumente selbst Gegenstand der Dikussion werden. Eine stärkere Strukturierung, etwa nach dem Vorbild einer Mind-Map (siehe K16), könnte helfen, Redundanzen zu vermeiden und die Übersichtlichkeit zu bewahren. Endlosdiskussionen könnten so vermieden werden.
K17KA01
Baum- oder Graphenartige Struktur der Kernaussagen. Kernaussagen selbst können nach Korrektheit und Verständlichkeit bewertet werden, Verbindungen/Kanten kann ein Relevanz-Wert zugeordnet werden (siehe K11KA07-B).
K17KA02
Mechanismus zum Zusammenführen und Trennen von Kernaussagen.
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Begriffsdefinitionen
Diese sollten nach erfolgter Abstimmung in das entsprechende Pad bzw. Wiki übernommen werden.
* Diskurs ==> "hin und her gehendes Gespräch"; hat ein Thema; http://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs Oberbegriff zu "Diskussion" und "Debatte" !?!
* Diskussion ==> "freier Austausch von Argumenten"; http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion (typischerweise ohne gemeinsame Zielstellung der Diskutanten)
* Kontroverse ==> "länger wärender Dialog"; http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse
((ich fand dort "länger anhaltender Streit" - ein mMn beachtlicher Unterschied! Siehe jedoch auch Zeile 36!!))
* Debatte ==> "formalen Regeln folgendes Streitgespräch"; http://de.wikipedia.org/wiki/Debatte (Diskurs typischerweise mit dem Ziel, ein gemeinsam getragenes Ergebnis zu erreichen !?!)
* Dialog ==> "Rede und Gegenrede"; http://de.wikipedia.org/wiki/Dialog Sonderfall von Diskurs mit genau 2 Teilnehmern !?! [Alex] Kommentar: Angeblich beliebig viele nach Wiki
* nachverfolgbar ==> formal: wer hat wann was wo eingebracht)
* nachvollziehbar ==> inhaltlich: logische Assoziationskette http://de.wikipedia.org/wiki/Assoziationskette)
* Mir scheint die Verwendung von "Vorlage" nach wie vor problematisch. Ich kenne 2 Fälle:
- "Vorlage" in der Office-Software, also unmissverständlich als "Template" zu benennen,
- "Vorlage" in der Büro- oder Parlamentswelt: dort eher als etwas Fertiges, zum Abnicken und "Inkraftsetzen" vorgelegtes.
MMn spricht alles dafür, den Startzustand des Textblockes zu einem Thema als Entwurf zu bezeichnen ((der natürlich aus einem Template erzeugt sein kann))..
Warum halten wir uns nicht an die gemeinsam definierten Begriffe: http://wiki.piratenpartei.de/AG-Meinungsfindungstool/Begriffsdefinitionen Desweitern haben uns auf den einfachen Begriff Diskussion geneinigt. Obwohl mir Diskurs besser gefallen hatte ... =>
Wir unterscheiden wer informiert sich / diskutiert / entscheidet gerade
- Person
- Gruppe (Teilgruppe der Gemeinschaft)
- Gemeinschaft - darauf bezieht sich der gesamte Prozess (Diskussion oder Entscheidung)
Wir unterscheiden, welche Beiträge eingebracht werden
- Thema - Ausgangspunkt / Aufhänger einer Diskussion. Kann eine Aussage oder eine Frage sein.
- (persönliche) Meinung einer Person
- (gemeinsamer) Standpunkt einer Gruppe (ob im Konsens oder durch Abstimmung oder durch Auslosung gewonnen, ist dafür nicht wesentlich)
- Beschluss der Gemeinschaft (fällt in den Bereich Entscheidungssystem)
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Arbeitsstand vor dem 28.05.2012:
- Backend
- Infrastruktur
- Dezentral vs Zentral (mit Blick auf Manipulation, Skalierbarkeit, Abhörsicherheit usw.)
- Dezentral
- Zentral
- Skalierung berücksichtigen. (Wieviele requests/s, peaks, ...)
- Funktionalität
- Wahlfunktion? (erarbeitet die AG Liquid Democracy)
- Ziel sollte sein, langfristig ein vollwertiges elektronisches Votingtool als Ergänzung zur regulären Briefwahl/Urnenwahl bereitzustellen)
- User Suchfunktion optimiert auf Delegierten/Experten Findung?
- Delegation in Form von "buddylisten/rostern" (delegiertenlisten)?
- "Social Media" Funktion? ==> das ist wahrscheinlich eher aufgabe der AG Bürgerbeteiligung, oder einfach auf der Benutzerseite im PP Wiki
- Leichtes teilen/veröffentlichen von Medien/Links auf einer eigenen "Wall"
- optionale persönliche "Avatar" Profile (Alter, Wohnort uswusw)
- User können sich "Tags" geben nach denen gefiltert/gesucht werden kann
- Diskursfunktion ==> that's what we are doing here!
- offline (Forum, Mailinglist, NNTP, ... am besten was wie Syncom :)
- online (Multi user chat)
- "virtuelle Chaträume" in denen dynamisch gefilterte User angezeigt werden (in etwa wie "alle User im mit den Tags #bildungspolitik, #städteplanung im Umkreis von 30 km)
- online (Instand messenger chat)
- Frontend
- Einfache Benutzung
Die GUI der Defaultimplementierung soll den Wiedererkennungswert nutzen und so funktionieren, wie aus Internet-Foren bekannt (Arbeitshypothese - innovative Ideen werden nicht ausgeschlossen! :) ==> K01
Nichtsdestotrotz soll es möglichsein, dass das GUI erweitert und ersetzt werden kann. Die Trennung von Darstellung und Logik und Daten ermöglicht diesen Ansatz. ==> K02
Autoren sollen Kernaussagen in Beiträgen auszeichenen und sie dadurch von Zusatzinformation (Beispiele, Erklärungen, Belege) abtrennen können. ==> K05
(Gruppen-)Standpunkt wird eröffnet als Textblock.
Aus dem Textblock können Kernaussagen extrahiert werden.
Zu jeder Kernaussage kann ein Diskussionsthread eröffnet werden.
In solchen Threads kann jeder Beitrag eigenständig bewertet werden ("+1").
Beiträge, die Zustimmung finden, sollen in den Entwurf eingearbeitet werden.
Moderierende Eingriffe müssen unveränderbar protokolliert werden.
Missbrauch ist anzuprangern. ==> K03, K04, K05, K06
Kernaussage ist die Basis(klasse) für persönliche Meinungen als auch für Standpunkte von Gruppen. ==> K05- Wäre nicht "Aussage" die Basisklasse? z.B. für längere Ausführungen oder so?
- "Kernaussagen" sollen "Owner" haben.
- "Owner" ist ein Individuum oder eine Gruppe
- Es soll für Benutzer möglich sein zu einem Diskussionsbeitrag einzelne Teilaussagen anzulegen und zu diskutieren. (Baumstruktur?)
- Die Idee dahinter verstehe ich, doch sehe ich die Gefahr einer Zerspliterung des Diskurses, in viele verschiedenen von Benuzter abhängige Abtrennungen.
- => Unterscheidung in "Diskussionsstreams" mit Zersplitterung und freiem diskutieren/argumentieren/usw... aus dem Bauch heraus.
- =>Und in "Standpunkte bzw. Kernaussage" (vergleichbar einer persönlichen Wiki-Seite oder einer Gruppenwikiseite (zb. wie von einer PiratenAG)
- Es soll eine Vorlage pro Thema geben (Wer legt die an? Wahlweise: wer will - oder wer soll! Wer bestimmt die? Eine Gruppe, z.B. eine AG oder ein LV oder ... Wie ist das gedacht?). Ziel der dazugehörigen Diskussionen soll sein diese Vorlage so anzupassen, dass möglichst viele Teilnehmer dieser zustimmen können. +1 +1
- => Wie wäre es einfach das jeder seine eigene Vorlage einbringt? ((Wer soll das lesen???Jeder liest die Vorlagen die er lesen will)) Experten legen da eh vor und diejenigen die mitdiskutieren übernehmen die Expertenvorlage solange bis sie alle Teile ohne schlechtes Gewissen übernehmen können. Am Ende des Diskussionsprozesses der in Diskussionsstreams abläuft hat im Idealfall JEDER Teilnehmer eine Kopie der gemeinsam erarbeiteten Vorlage.
- Alternativ kann die "Vorlage" unverändert bleiben, wodurch die Diskussion offen bleibt.
Kernaussagen sollen einzeln greifbar werden für den Diskurs ==> K05 (Das "übernehmen" einzelner Kernaussagen von anderen sollte mittels DIFF-Tool ablaufen (beispiel: http://stackoverflow.com/questions/1600431/eclipse-3-5-how-to-compare-files-horizontally ) => Das spornt an kurze prägnante Absätze zu schreiben die sich leicht übernehmen lassen und mithilfe dieser Technik kann man auch schnell erkennen wo 2 verschiedene Teilnehmer noch Unterschiede in den eigenen Positionen haben die diskussionswürdig sind.- diff ist schon sehr hakelig, selbst wenn man es nur "normal" für source benutzt. Wäre ein objektbasierter UI ansatz nicht naheliegender? Im Idealfall mit "drag & drop" von "Kernaussage-Objekten"? Ein optionales diff wäre natürlich sinnvoll.+1
Struktur: Daten-Entität kann Thema, Meinung, Standpunkt, Bewertung, Zusammenfassung, Verlinkung, Meldung, Kernaussage, Vorlage sein ==> K05- (Zu technisch! Hier wird in relationalen Datenkbankschemen gedacht, aber auch noSQL Datenbanken, insbesondere graphDB würde ebenfalls Sinn machen. Finde das an dieser Stelle überflüssig)
- ein Thema besteht aus einem ( Standpunkt | Zusammenfassung | Vorlage ) und 0..n Anregungen
- ein ( Standpunkt | Zusammenfassung | Vorlage ) enthält 1..n Kernaussagen und 0..n Kontext
- ( Kernaussagen | Anregungen ) können 0..n Bewertungen erhalten
- ...
- root -> admin -> moderator -> regular -> user
- Diskurs/Debatte/Diskussion/Kontroverse/Thema
- Beitrag
- Autor
- Beitragsbewertung
- Inhalt
- kann:
- mit Ergebnis enden
- Ergebnislos enden
- offen bleiben