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Dies ist ein Notizpad und keine offizielle Äußerung der Piratenpartei!
This is a note pad and NOT an official statement of the Pirate Party!
Mumble-Arbeitstreffen der AG Meinungsfindungstool:
Dienstag, den 19.08.2014, 21:00 - 22:30 Uhr
== Teilnehmer ==
- Merkbefreiter
- Jano
- Wolfgang
- /
- bloxx
- hanscarlos
== Agenda ==
Wir befinden uns in der Prototyp-Implementierungsphase.
Ausgangspunkt: Letztes Treffen (05.08.2014) - https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/ep/pad/view/ro.7WxLidStQCahuusnTbDhHmku/latest
Top 1 - Informationen aus den Teams - kurzer Austausch:
Kurzerklärung in 77 Sekunden, was es mit diesem TOP auf sich hat:
http://youtu.be/HE9-GqWkJgU
- Ontology Definition Team
- Abgeschlossen
- In Arbeit
- Diskussion: PostType und ReferenceType Constraints ++ ==> Im qKonsens ??!!+
- Diskussion: Rollen- und Berechtigungskonzept
- Abgleich mit WikiArguments: Felix angeschrieben für detailliertere Informationen zur konzeptionellen Methodik von WikiArguments.
- Abgleich mit qKonsens: findet im Zuge der PoC Implementierung statt
- Meta-Review/Abgleich der Stationen- und Stadienkonzepte zur kollektiven Willensbildung (alternativ: Phasen-/Stufenkonzept -> Theorie/Evaluation -> -modell)
- d!sco delta/Kriterienkatalog
- Nächste Schritte: (HELP WANTED!)
- Diskussion: Post Constraints - wir sollten überlegen, wie wir mit unterschiedlichen Constraints der einzelnen Plattformen umgehen. Z.B. ist bei d!scoArguments die maximale Länge für Argumente 140 Zeichen. Für die Argumenten Titelzeile sogar nur 25. Das muss von uns konzeptionell irgendwie behandelt werden.
- Feature: Unique Constraints auf einzelnen Eigenschaften ermöglichen, um z.B. Namen/Aliase für User datenbankseitig eindeutig zu bekommen.
- Refactoring: Funktionalitäten im OntologyContext sauber trennen zwischen Entitäten (Deklaration und Konfiguration) und allgemeiner Persistenz (SetCurrentOriginator, AddChangeDetail und SaveChanges).
- Legende zu den einzelnen Ontologie Entitäten aus OWL erstellen.
- Gruppendefinition innerhalb der Ontologie:
- sollten wir zwei Typen von Gruppen unterscheiden (offene Gruppen und definierte Gruppen (authentifizierte (Triggerwarnung!) Mitglieder))?unbedingt!
- Vorschlag:
- offene Gruppe bezieht sich auf Topic (das vorschreibt, was reingehört) - ihr gehören faktisch alle ihm zugehörigen Posts an
- geschlossene Gruppe bezieht sich auch auf Topic, aber nur die Posts der Mitglieder zu dem Topic erscheinen in der Gruppe
- Probleme: Lesen/Schreiben? Definition? implizit/explizit?
- Jetzt gerade noch nicht wichtig bzw. führt jetzt zu weit+1+1
- Ist die Authentifizierung Aufgabe der Ontologie? (OpenID / PiratenID)
- Muss wohl leider so sein: Sonst kann sich jeder als jemand anders ausgeben!+1
- User/Origin
- Themenkomplex Authentifizierung/Gruppen/Berechtigungen
- qKonsens-spezifisch
- ==> zumindest mal unterschiedliche Gruppentypen versuchen herausarbeiten!
- wie werden Bewertungen innerhalb von Gruppen abgebildet bzw. aggregiert?
- persönliche Meinung (Individuum)
- gemeinsamer Standpunkt (Gruppe) incl. Verständigung über vorh. Dissens!!
- Abgleich mit eDialogus http://www.imc.com.gr/ontologies/eDialogos/consensus/#overview
- Abgleich mit Findeco
- Abgleich mit Multilectics
- Abgleich mit Votorola: http://zelea.com/w/Stuff:Votorola/glossary
- Abgleich mit Vilfredo
- Abgleich mit X-Tree-M
- Offene Fragen
- Definition der Begriffe innerhalb der Ontologie: http://meinungsfindungstool.piratenpad.de/disco-Ontologie-Begriffe
- Definition von Begriffen um die Ontologie und D!sco >> Glossar häufig verwendeter Begriffe in der Sitzung << s. a. Prototyp Core & PlugIn - Team
- Sollen Textformatierungen (Markup) in der Ontologie (Datenbank) gespeicher werden?
- Problem: HTML ist nur eine möglich Auszeichnungssprache für Textformatierungen. Wahrscheinlich müssten wir etwas abstrakteres wie z.B. Wiki Markup nutzen und entsprechende Konvertierungen anbieten.
- Sind dadurch Javascript-Angriffe auf die Plugins möglich ?
- Was wird an Formatierungsmöglichkeit benötigt?
- Sentimentaler Rückblick auf die letzte Grundsatzdiskussion: https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/ontologie-verstaendnis
- Prototype Core Team
- Abgeschlossen:
- In Arbeit:
- Diskussion: welche NoSQL Datenbank für PoC einsetzen (Triple Store, Graphdatanbank)
- Web API: IIS Konfiguration anpassen, sodass der Application Pool nicht nach 20 Minuten automatisch recycled wird und der Datenzugriff performant bleibt. Momentan dauer der erste Zugriff (nach dem recyclen nach 20 Minuten Inaktivität) unverhältnismäßig lange.
- JavaScript Library:
- Neue Version der d!sco Client Library basierend auf JayData implementieren.
- Vereinfacht den Zugriff auf die d!sco Daten dramatisch, da das gesamte Entitäten-Modell der Ontology aus den Metadaten der Ontologie generiert wird!
- Abhängigkeit zu datajs Bibliothek ebenfalls über RequireJS verwalten
- jsfiddle.net-Demos
- das Word Café als bereichsspezifischer Prototyp (begriffliche Willensbildung) eines theoretisch hergeleiteten Rahmenmodells zur selbstgesteuerten Absichtsregulation, Willensbildung, Diskussionsoptimierung und Theoriebildung in Form eines selbstlernenden, modularen Systems:
- Nächste Schritte:
- Data Storage: SQL Datenbank auf test.disco-network.org durch RDFa Triple Store (NoSQL) ersetzen.
- Web API: Kleiner Refactorings, wie z.B. OntologyContext Klasse aufteilen usw.
- Allgemein: Aufgaben an denen im Rahmen der AG MFT mitgearbeitet werden kann auf die Wiki Seite setzen - direkt mit einem Klick ==> erst auf CodePlex, dann ins Wiki.
- Ontology Explorer: Anreicherung der generierten Web API Dokumentation mit individueller Beschreibung.
- Wie es scheint, kann die automatisch generierte Dokumentation nicht verwendet werden, da diese sehr fehlerhaft ist.
- Es muss eine komplett manuelle Web API Dokumentation erstellt werden!
- Offene Fragen:
- Prototype Plug-In Team
- Abgeschlossen:
- In Arbeit:
- X-Tree-M ("eXtended-TREE-method")
- qKonsens
- d!scoArguments:
- Dialog 'Sign-On': Authentifizierung der Benutzer durch Name und Passwort (Basic Authentication)
- Seite 'Discussion': Hinzufügen neuer Argumente (evtl. inkl. Details Post?)
- Nächste Schritte:
- X-Tree-M:
- coming soon :
- multi-language support
- multi-parent support; Copy by Reference; Default parent needs to be saved for fast navigation towards root
- strict rules; max. num. of letter per entry; max entries per parent
- merge support
- coming later :
- check of XML-database
- Probble-functionality
- DISCO Integration in November 2014
- History
- trying to implement a more comprehensive Cookie to enable version check
- User-Login
- Filter Support; Region, Activity, ...
- qKonsens-Roadmap: https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/qkonsens-roadmap
- Themen erstellen
- Stationen
- Unterkokis
- Ontologie-Diskussion
- Multilectics:
- Sofort nach qKonsens
- Filter- und Sortierungsmöglichkeiten.
- Meta-Diskussion unter den Posts (siehe stackoverflow.com)
- Startseite(n), Themen-Browser, Gruppen-Mgr
- Themengruppen. (=Topics)
- User.
- Vertrauenspersonen.
- Edit-Funktion
- in gaaanz weiter Zunkunft:
- Manifest (Einzel- oder Gruppenstandpunkt): EtherPad-Like?
- d!scoArguments:
- Offene Fragen:
- qKonsens-Roadmap: https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/qkonsens-roadmap
- Word Café als (Meta-) Plug-In (exemplarisches Template) zur Proof-of-Concept Evaluation der Stadienkonzepte und bzgl. der Gestaltung/Vernetzung von disco worklflow/frame etc, Info-/Gedächtnissystemen sowie zur Integration von diversen Bewertungs- und Darstellungsmodulen?
- Communication Team:
- Abgeschlossen:
- In Arbeit:
- d!sco Proof of Concept (Aufbereitung der User-Case-Studie)
- Entwurf fertig stellen und formal überarbeiten = "Selbstverständnis d. AG"
- Zwischenstand - User-Case-Studie:
- 17.06.2014 - Bzgl. Anbau einer theoretischen Erklärung vorweg lief bis jetzt nur Informationen sammeln und aufbereiten und Brainstorming...
- Archiv fertig durchgekämmt
- Jetzt trage ich gerade unterschiedliche Quellen zusammen, die Problemaufrisse bzgl. der jetzigen Diskussionskultur darstellen; als nächstes wird dann abgewogen, was die 5 fatalsten Mängel unserer Diskussionskultur sind, und die werden dann narrativ zu einer TOP 5 zusammengeschnürt
- Erhielt E-mail von Jano; sie hat für den 01. Juli zugesagt
- Nächste Schritte:
- Externe Promo-Tour für personelle Verstärkung (engl.):
- Stackoverflow:
- Programmierer-Foren:
- Wiki-Autoren der Artikel „Semantisches Web“, "OWL" und "RDF":
- @Slash ==> E-Democracy Talk mit Votorola und Blinap organisieren??
- Wiki-Redesign
- Sticky-Thread für's Forum
- Funding
- Englische Erklärung als Zusammenfassungs-Schnitt erstellen & veröffentlichen
- Eingehende Vorgehensweise:
- gesondertes Treffen
- im Vorfeld dessen sich Notizen machen, wie man schneiden würde
- Notiz-Überschneidungen werden genommen
- interne/begleitende Promo über ständige und volatile Unterstützer
- Erweiterung des obigen Abschnitts im Protokoll für interessierte Zuhörer mit Infos/Links zum Einlesen und aktuellen/dringenden Job-Vacancies zum Weiterleiten+1
- Offene Fragen:
- Allgemeine Aufgaben
- Abgeschlossen:
- In Arbeit:
- Nächste Schritte:
- Offene Fragen:
- Zusammenarbeit mit anderen AGs
- Sammlung von Diskussions-/Diskurs-Fallstricken und Manipulationsmethoden erweitern/strukturieren
Top 2 - Diverse Themen
- Konfliktklärung:
- Zum Aufwärmen ;) : Einstufung von textrapic
- /: Vorschlag: Einstufung von textrapic erst dann vornehmen, wenn es betriebsbereit praktisch umgesetzt ist (also mindestens von der Öffentlichkeit verwendbarer Prototyp wie bei wiki.arguments & incoma) ?
- Ja: +1+1+1+1
- Nein:
- Enthaltung: +1
- k.A. worum es genau geht und das ist eine bzgl. des Problem- und Lösungsraums eine Art autoritär voreingenommene, da geschlossene Wenn-Dann-Frage (inhaltlich jedoch mit Hinweis auf ein Fairness-/Äquivalenzproblem beim Vergleich von Diskussionssystemen;)
- besser wäre m.E. hier eine Likert-Skala (z.B. stimme stark zu - +3 /0/ -3 - lehne stark ab) oder eine Widerstandsskala (z.B. kein Widerstand 0 bis 10 größter Widerstand) zu verwenden, wobei auch eine Nulllösung (Standardvorgehen) und andere mögliche, logisch ableitbare Vorgehensweisen in Frage stehen/generiert werden sollten für ein ausgeglichenes / faires und valides / repräsentatives Versuchsdesign
- ohne Null kann man bspw. bei einer Likert-Skala potentiell die Trennschärfe der Skala erhöhen. Die 0 kann aber theoretisch (als Enthaltungsmöglichkeit) nur rausgenommen werden, wenn gesichert ist, dass alle möglichen Lösungswege/Kombinationen abgefragt werden, weil sonst je nach Abfragemodus eine unzulässige Kontrastierung/Verzerrung des wahren Wertes (und ggf. auch eine unzulässige Verallgemeinerung) bei Vernachlässigung von alternativen Handlungswegen bis Diskriminierung von etwaigen Minder- oder sogar Mehrheiten "droht".
- Streitigkeit Wolfgang:
- Nachweiß ff-Stufe 3, Zeile 461 via projektivem Test + Interview: https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/2014-08-12-Notizen
- https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=456547 etc.
- Grenzüberschreitungen:
- http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/thumb/4/45/Grenz%C3%BCberschreitungt-1.jpg/656px-Grenz%C3%BCberschreitungt-1.jpg
- http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/thumb/9/92/Grenz%C3%BCberschreitung-2.jpg/800px-Grenz%C3%BCberschreitung-2.jpg
- http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/thumb/4/42/Grenz%C3%BCberschreitungt-3%2B4.jpg/800px-Grenz%C3%BCberschreitungt-3%2B4.jpg
- Umgang damit – Vorschläge:
- Ausschluss für die nächsten 3 Mumble-Sitzungen
- -3: | -2: | -1: | 0: | +1: +1 | +2: | +3:-2-3
- Ich finde diese Beschlüsse sollten dann aber unbendingt einstimmig (also im Konsent) getroffen werden.
- s.u.
- Ausschluss für die nächsten 2 Mumble-Sitzungen
- -3: | -2: | -1: | 0: | +1: | +2: +1 | +3:-2-3
- Ausschluss für die nächste Mumble-Sitzung
- -3: | -2: | -1: | 0: | +1: | +2: | +3: +1-1-3
- Grenzüberschreitungen dürfen in der Praxis nicht geduldet werden; wenn auf sowas nur mit Fingerfuchteln reagiert wird, und das Grenzüberschreiten dann weiter geht, werden die Grenzüberschreitungen de facto geduldet.
- Grenzüberreitungen sollten Übegreifend definiert unf festegestellt werden +++. Das jetzt hier zu Definieren kann höchsten für die Spätere Anwendung im Diskusionsystem diehen, sollte man aber trotzdem an Übergeorfneter stelle machen, weil es ja auch für Meilinglisten und Co gelten sollte. Im allgemeinen gibt es für die gesammte Gesellschaft einen Konsens an dem man sich meines erachtes auch halten soll. +++ >> UN-Menschenrechtscharta, EU-Charta der Grundrechte: http://europa.eu/legislation_summaries/human_rights/fundamental_rights_within_european_union/l33501_de.htm
- Verständigung auf einen gemeinsamen "Verhaltenskodex":
- KODEX DER AG MFT
- Ich werde mich in die Kommunikation
- 1) sachlich in der Argumentation,
- 2) konstruktiv bei der Lösung von Problemen und
- 3) kompromissbereit in der Herbeiführung eines Konsens
- 4) kein (latenter) funktionaler Faschismus (alternativ vgl. 5)
- 5) keine Todschlagargumente. Das heißt, keine oberflächliche SW-Kategorisierung, Verleumdung, Diffamierung, Stigmatisierung, Diskriminierung, keine psychische/physische Gewalt)! (auch alternativ zu 4)
- alternativ 4/5a) keine abwertenden schwarz-weiß-Argumente in der Willensbildungsphase
- alternativ 4/5b) Gleichheit, Menschenwürde und -rechte als oberstes Gebot politischen Handelns, keine Stigmatisierung/Diskriminierung, Hetze oder Propaganda
- einbringen oder mich ruhig verhalten. Statt Todschlagargumenten für wiederstrebende Vorschläge, sachliche Argumente oder Ich-Aussagen formulieren, alternative Lösungsvorschläge machen oder ruhig verhalten (v.a. wenn man wenig fachliche Expertise zum Thema & Probleme mit der kognitiven Flexibilität/Selbstreflektion hat und die Wahrscheinlichkeit von unwahren Behauptungen, emotionalen Kurzschlussreaktionen oder Projektion hoch ist - der Argumentation/Handlung sollte also möglichst Selbstreflektion vorausgehen).
- -3: | -2: | -1: | 0: | +1: | +2: | +3: +1+1+3
- Müsste man vielleicht genauer definieren, weil das noch sehr deutbar ist+1
- Kodex-Vorschlag, unausgegoren
- keine Kritik ohne sachliche Begründung
- keine persönlichen Angriffe, keine Todschlagargumente!
- Prinzipien der empathischen Kommunikation beachten und Missverständnisse vermeiden, z.B. durch aktives Zuhören und Dekomposition von Nachrichteninhalten á la Schulz von Thun
- Unschuldsvermutung walten lassen (wo ist die Grenze vorgerichtlicher Behandlung, wenn Person auch nach wohlwollendem Umgang keine Einsicht in menschenrechtswidriges und antidemokratisches Verhalten zeigt? Wie lange gilt Unschuldsvermutung, wenn Verfehlungen ohne gerichtliche Stellungnahme wiederholt erfolgen und offensichtlich sind? - betrifft die Entscheidung über vorgerichtliche soziale Sanktionierung von wiederholtem Fehlverhalten, siehe tailored intervention)
- Wann möglich, "Themen statt Köpfe" (Es geht vorrangig immer um die Qualität der Lösung, nicht um die Person oder die Gruppierung, die den Vorschlag einbringt, da alle gleichberechtigt sind. Es geht erst um "Köpfe", wenn latenter funktionaler Faschismus in Form von wiederholten Todschlagargumenten vorliegt. Dann geht es um die Motivation und die personalen Ursachen des entsprechenden menschenrechtswidrigen Verhaltens und die Frage, ob es sich dabei um gezielte (soziopathische) oder Affekthandlungen handelt. Anhand der Schwere wiederholt verwendeter Todschlagargumente kann dann auch der (ebenfalls gestufte) Umgang damit festgelegt werden, s.u. tailored intervention)
- aber auch versuchen, seinen Diskussionspartner richtig zu verstehen und seine Aussagen wohlwollend zu interpretieren, also wieder Unschuldsvermutung.
- Die Welt ist so komplex, dass man nie ganz sicher sein kann, recht* zu haben!11! * Das ist auch ne andere (Psycho-) Logik und hat nix mit Demokratie, Pluralismus und Toleranz zu tun, es sei denn es handelt sich um reine Logik/Mathematik. Was meinst du davon, meinst du, "recht haben"? Ich bin mir leider nicht ganz sicher, was dein Kritikpunkt ist - oder war es eher als "Zustimmung" gemeint? Das war als Zustimmung/Zusatz gemeint. Es geht um die antipluralistisch/ diktatorisch angelegte binäre (Psycho-) Logik, in der es nur eine Wahrheit gibt - die Schwarz-Weiß/Richtig-Falsch-Logik der Willensumsetzung (in der man beim Mehrheitsprinzip auch schon in der Willensbildungphase andere alternative Vorschläge versucht zu unterdrücken und in die Schweigespirale zu zwingen). Vor dem Hintergrund, dass mit einer Handlung, einem Entschluss oder einer Massnahme meist gleichzeitig mehrere (multiple) Ziele (SOLL) angestrebt werden, kann ein Vorschlag gar nicht (objektiv) falsch, sondern nur mehr oder weniger zielführend/konkret sein, zumal man oft im Vorfeld noch nicht mal sicher weiß, wie die geplante Maßnahme hinsichtlich der angestrebten multiplen Ziele tatsächlich wirkt, es sei denn es handelt sich um eine triviale Wahrheit (Essen stillt den Hunger), vgl. Niels Bohr: "Es gibt triviale Wahrheiten und es gibt große Wahrheiten. Das Gegenteil einer trivialen Wahrheit ist einfach falsch. Das Gegenteil einer großen Wahrheit ist auch wahr."
- -3: | -2: | -1: | 0: | +1: | +2: | +3: +2
- Sonstige Umgangsvorschläge ?
- Diskussions- und Arbeitsvorschlag aus der AG Bundesregenerierung: "Tailored Intervention in case of Violation of Human Dignity and Human Rights"
- s.a. http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Janonymous/TailoredInterventionInCaseOfViolationOfHumanRightsAndHumanRights
- Ausgangspunkt:
- Anmerkungen:
- Die folgenden Stufen zur Schwere von antidemokratischen Verfehlungen/Korruption in der Meinungs- und Willensbildung entsprechen einer juristisch relevanten Taxonomie von Todschlagargumenten, deren Stufen funktionsanalytisch aufeinander aufbauen. Dem Auftreten bestimmter von einer differenzierten/empathischen Diskussion abweichenden Argumentationsmusters geht also der Theorie nach das ggf. nicht beobachtete Vorhandensein der unteren Merkmalsstufen/Indikatoren zur Korruption der psychologischen/politischen Meinungs- und Willensbildung voraus.
- Für eine möglichst fehlerfreie und gerechte Intervention (oder soziale Sanktion) in Abhängigkeit der Schwere, können die Maßnahmen über Fokusgruppen und Konsensverfahren stetig weiterentwickelt, spezifiziert und prioretisiert werden.
- ! Entscheidender für die Güte des (sozialen Sanktions-) Prozesses (entscheidender als ein Konsens über die Maßnahme) ist jedoch der "Konsens" hinsichtlich der Übereinstimmung in den Beurteilungen, also ob ein Codexelement oder Merkmal / Indikator(-muster) für eine antisoziale oder antidemokratische Verhaltensabweichung mit einer entsprechenden intersubjektiven Übereinstimmung durch unabhängige Beurteiler (Reliabilität) vorliegt. Je höher die Übereinstimmung von mindestens 2 (unabhängigen) Beurteilern/einer unabhängigen Jury, desto zuverlässiger die Messung/das Urteil und desto gültiger das Verfahren.
- Für eine entsprechende Prüfung der Messgenauigkeit ist ein Reliabilitätskoeefizient von r = .80 als mittelmäßig hohe Übereinstimmung (Mindestwert) zu betrachten bzw. wird als Cut off für die Eindeutigkeit einer Sachlage empfohlen (solange gilt die "Unschuldsvermutung"). Angestrebt werden sollte eine Mindestbeurteilerübereinstimmung von r >= .90.
- Dabei gilt: Je umfassender die Datenlage und je besser die Gütekriterien/das Messinstrument sowie die Güte des diagnostischen Urteilsprozesses, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines (ungerechten) Fehlurteils. >> Bayes Theorem, Signalentdeckungstheorie
- Stufe 1: Schwarz-Weiß-Denken in der Phase der Willensbildung (voreingenommene/s Brainstorming, Abwägen, Zielbildung/Tunnelblick)
- Indikatoren:
- Richtig-Falsch, Entweder-oder-Denken
- Hinweiswörter: immer, nie, gar nicht, ausschließlich, alternativlos etc
- einseitige Einordnung in grobe, eindimensionale Kategorien
- unzulässige Verallgemeinerungen >> logische Fehler, Kontrastfehler Induktions-/Deduktionsfehler; Konsens-/Dissenzillusion
- bei personenbezogener Argumentation: reduktionistische/regressive Objektzentrierung statt ganzheitlicher, kontextbezogener Argumentation
- keine Korrektur zu späterem Zeitpunkt/keine Reflektion erkennbar
- (Annahmen: Zusammenhang mit Stufen der Moralentwicklung, Urteilsfehlern, verfügbarem Kontextwissen, kognitiver Flexibilität/Intelligenz, emotionaler Beteiligung, Selbstreflektion/Empathie, Selbstwirksamkeit, Kontrollbedürfnis/Machtmotiv, Serotoninmangel/Testosteronüberschuss etc.)
- Intervention:
- ! sachliche, differenzierte Begründung für SW-Aussage erfragen / ergründen, ob und welche (tieferen) sachlichen Abwägeprozesse der Entscheidung vorausgegangen sind. Dabei keine Begründung/Bewertungen mit weiteren (verallgemeindernden) SW-Aussagen oder Abwertung, ohne wissenschaftliche/empirische Referenzen akzeptieren
- ! differenziertes, kontextbezogenes Denken über offene (unvoreingenommene) Fragen zu Bedingungen fördern, in denen SW-Aussage eine unzulässige Verallgemeinerung oder eine Reduktion bis Verleugnung der Wirklichkeit komplexer Probleme darstellt
- ! differenziertes, kontextbezogenes Denken fördern über die Vorgabe von numerischen Ratingskalen zur Zustimmung/Ablehnung oder der Schwere bestimmter Einflüsse/Zustände etc. von 0/1 bis 10
- ! weitere Informationen vermitteln, ggf. mit Fehlschlüssen konfrontieren und für Rahmenbedingungen für eine angemessene Bewältigungsreaktion sorgen
- >> SW-Denken als Ausdruck mangelnder Informationslage oder Fähigkeit zu flexiblem, differenziertem und integrativem/empathischem Denken)
- ! bei der Diskussion von Sachverhalten, für die kein objektives, empirisch gesichertes Wissen existiert, sind Ich-Aussagen und Angabe bzgl. subjektiver Meinung Pflicht, sonst ggf. Vorwurf der vorsätzlichen Täuschung
- wenn es sich um Aussagen über eine Person handelt, müssen wissenschaftlich gültige Nachweise oder Zeugenaussagen für die unverzerrte und folgerichtige Urteils- bzw. Standpunktbildung vorgelegt werden, sonst ggf. Vorwurf der Verleumdung bis Hetze
- auf False-Dilemma einer binären, reduktionistischen Logik/Denke hinweisen; ggf. Vorwurf der gezielten Manipulation, s.a. http://en.wikipediau.org/wiki/False_dilemma
- darauf hinweisen, dass Denken in Graustufen/Wahrscheinlichkeiten und in Unschärfe-/Toleranzbereichen (bzw. Fuzzy Logik) im Vergleich zu SW-Denken/Binärlogik das normale "rationale" Resultat eines differenzierten, sachlichen Abwäge- und Schätzprozesses angesichts komplexer Probleme/ bei komplexen Systemen, der darüber hinaus noch sehr subjektiv sein kann. Bei der Vorhersage/Schätzung, v.a. bei nicht direkt beobachtbaren Sachverhalten können oft nur Vermutungen über relevante Faktoren angestellt und lediglich eine Annäherungen an eine ggf. (kollektiv) existierende Wahrheit/Wirklichkeit erreicht werden, die zudem emotional, egozentrisch oder ideologisch verzerrt sein können. Zudem ist das Lösen von komplexen Problemen oft damit verbunden, dass man die Perspektive wechselt, sich nicht lineare Zusammenhänge verdeutlicht und den gewohnten Tellerrand verlässt.
- (peers) immunisieren: auf Abwehrmechanismen, Urteilsfehler und -verzerrungen hinweisen (ggf. Wissen im Training z.B. anhand von Fallbeispielen konsolidieren), die mit übermäßigem Schwarz-Weiß-Denken einhergehen (Kontrastfehler, fundamentaler Attributionsfehler, logische Fehler, Halo-Effekt, Vorurteile, Projektion, Leugnung, Stigmatisierung, Self fullfilling Prophecy, Komfirmationsfehler)
- Unterstützung der (selbstgesteuerten) Konfrontation/Affektregulation bei Frustration, Angst, Ärger oder Verzweiflung
- => SW-Denken als Ausdruck einer hohen emotionalen Beteiligung
- bei starken beteiligten Emotionen oder Stress Zweitreaktion abwarten (Bewältigungsreaktion mit bestimmtem Affektausstiegsgradient). Wie reagiert die Person auf den Sachverhalt ein paar Tage später?
- SW-Erstreaktionen bei Stress sind oft kurzfristig belohnungsorientierte oder negativ affektgetriggerte Fight-Flight-Reaktionen bzw. die unreflektierte erste (automatisierte/regressive) emotionale Reaktion auf einen Reiz/Stressor (Effekt wird z.B. durch latente Depression/Testosteron moderiert)
- => generalisiertes SW-Denken als Ausdruck mangelnder Affektregulation bei Stress, von (voreiligen) Urteilsgewohnheiten, einer erhöhten Neigung zu impulsivem Verhalten oder von konditionierten Kampf- oder Flucht-Reaktionen.
- Bei Beibehaltung der unangemessenen Verallgemeinerung ist dies ein Hinweis auf die Verfestigung ungünstiger/maladaptiver Bewältigungsstrategien, im Sinne von unbewussten (irrationalen) Abwehrmechanismen, z.B. Verdrängung, Verleugnung, Projektion, Regression etc.) oder aber einer tatsächlich gegebenen realen Bedrohungslage
- Herausfinden, wie generalisiert (über Bereiche, Objekte & die Zeit) die SW-Urteilstendenz ist. Je generalisierter, desto größer ggf. der Interventionsbedarf bzw. je geringer die basisdemokratische Kernkompetenz (Fähigkeit zuflexiblem, differenziertem, sachbezogenem und empathischem Denken/Handeln), >> gerade auch bei sehr jungen und Menschen in hohem Alter problematisch
- Wenn es sich um eine objektspezifische Urteilstendenz handelt, kann es sich um einen tief elaborierten Willensausdruck handeln (dann kann die Person das entsprechend elaboriert und sachlich begründen) oder eine individuelle, affektive Neigung (Anti-Präferenz, Abneigung/Antipathie, Phobie/Furcht), die zwar ihre Berechtigung hat bzw. zu tolerieren ist, insofern damit nicht die existentiellen (Menschen-) Rechte anderer in Mitleidenschaft gezogen werden oder sachliche Falschaussagen gemacht und emotionale Triggerwörter (Stufe 2-3) gesetzt werden, die andere wiederum zu Fehlschlüssen verleiten/aufhetzen
- ! Falschaussagen aus dem Protokoll streichen oder entsprechend (als Doku) markieren
- Prozess lässt sich über die Vergabe von Vetos (Schnellkonsensieren) mit entsprechender Begründung regeln
- Stufe 2. Einordnung von Ideen/Menschen in minderwertige Kategorien in der Phase der Willensbildung
- Indikatoren:
- grobes, abwertendes Schwarz-Weiß-Denken, Vorurteile, Stigmatisierung
- Einordnen von Menschen/Ideen in psychische Krankheits- oder minderwertige Kategorien, ohne dass dem nachweislich und transparent ein methodisch und erkenntnistheoretisch qualitätsgesicherter Diskurs vorausgegangen ist
- bzw. ein differenzierter, multidimensionaler und messtheoretisch reflektierter, schrittweiser Info-/Erhebungs- und Abwägeprozess (unabhängiges Gutachten) >> Vorausetzung ist ein entsprechend klinischer o. aktuarischer, fairer und wissenschaftlich gültiger diagnostischer Prozess
- generalisierende Bewertung anhand unidimensionaler Merkmalszuschreibungen ("nicht relevant" >> unzulässige Reduktion, Reihenfolge-, Haloeffekt)
- generalisierende, personale Bewertung anhand monokausaler Ursachenzuschreibungen (handelt so, weil er ein Jude ist) >> ultimativer Attributionsfehler, >> s.a. fundamentaler Attributionsfehler im wiki
- Intervention:
- Diskussionsprozess abbrechen
- z.B. wenn es sich um Aussagen über eine Person handelt, müssen Nachweise oder Zeugenaussagen für die unverzerrte und folgerichtige Urteils- bzw. Standpunktbildung vorgelegt werden, sonst ggf. Vorwurf der Verleumdung bis Hetze
- ...
- Stufe 3: Einstellung, dass universelle Menschenrechte nicht für jeden gelten
- Indikatoren:
- grobes, abwertendes Schwarz-Weiß-Denken, Stigmatisierung
- Diskriminierung
- Konstruktion von Feindbildern/Viktimisierung, Kampfrhetorik
- bagatellisierende oder einseitig abwertende Rechtfertigung von Menschenrechtsverletzungen oder dem Ausschluss vor existentiellen Menschenrechten (vgl. auch Maslowsche Bedürfnishierarchie)
- Intervention:
- s. Stufe 1 und 2
- Diskussionsprozess abbrechen
- z.B. wenn es sich um Aussagen über eine Person handelt, müssen Nachweise oder Zeugenaussagen für die unverzerrte und folgerichtige Urteils- bzw. Standpunktbildung vorgelegt werden, sonst ggf. Vorwurf der Verleumdung bis Hetze
- ...
- Stufe 4: Passives Mitwirken hinsichtlich Ausschluss vor und Verletzung von Menschenrechten
- Intervention:
- s. Stufe 1 und 2
- Diskussionsprozess abbrechen
- z.B. wenn es sich um Aussagen über eine Person handelt, müssen Nachweise oder Zeugenaussagen für die unverzerrte und folgerichtige Urteils- bzw. Standpunktbildung vorgelegt werden, sonst ggf. Vorwurf der Verleumdung bis Hetze
- ...
- Stufe 5: Aktives Mitwirken hinsichtlich Ausschluss vor und Verletzung von Menschenrechten
- Intervention:
- Diskussionsprozess abbrechen
- Die Grundidee um folgende Synopsis erweitern, damit wird in einem Satz alles wichtige gesagt:+ WS -2
- https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/Word-CAFE-Cube-2-1
- ist nicht fertig geworden, da weiterhin ein Konflikt mit WS, u.a. um die Erkenntnis, was ein (Stationenmodell für) qualifiziertes Konsensverfahren ist, die Weiterentwicklung/das Selbstwachstum hemmt und der Service aufgrund eines Arbeitsstreiks wegen Verleumdung/Mobbing eines AG-Mitglieds und aufgrund Trolling bei der Sichtung von Metaverläufen und in den Word Café - Vorlagen aktuell nicht mehr zur Verfügung steht.
- Gut gemacht, Wolfgang! Du scheinst ja das Ein-Mal-Eins des Mobbings, der Verursachung von Konflikten, der Gruppenspaltung und Unterdrückung neuer Erkenntnisse und alternativer Lösungen im Schlaf zu beherrschen.
- Ich möchte hier mal anmerken, dass der Anlass zu dieser Zieldefinitionsänderung ja wohl darauf zurückzuführen ist, dass ich hier mit erheblichem Kraftaufwand umfassende, neue theoretische Erkenntnisse eingebracht habe, worauf ich dann von Wolfgang über Wochen beleidigt, öffentlich diffamiert, stigmatisiert und meine Arbeit gezielt gestört wurde. Jedenfalls hab ich das so gesehen, dass es jetzt hier darum gehen sollte, diese Erkenntnisse, die ich eingebracht habe, zusammen in eine neue Zieldefinition zu integrieren. Jetzt soll die Zieldefinition nach all diesen widerlichen, illegitimen Tiefschlägen mit der angeblich qualifizierten Methode des Täters ausgearbeitet werden? Ich glaub, mein Schwein pfeift!!
- Ich steige daher an der Stelle schweren Herzens aus der AG wieder aus. Das übersteigt meinen Toleranzbereich und geht mir massiv an die Nieren! Und mit Methodenneutralität hat das auch nix mehr zu tun...
- EN: Our aim is to enhance online deliberation by defining an internet based system that ensures a corruption-, hierarchy- and authority- free discourse due to its open and decentralized nature..
- [KA01] DE: Unser Ziel ist es, Online-Partizipation und Meinungsfindungsprozesse zu verbessern, indem wir ein Internet-basiertes System definieren, das korruptions-, hierarchie- und autoritätsfreie Diskurse, aufgrund seines offenen und dezentralen sowie redundanten Charakters, gewährleistet.
- Neben dem wichtigen Punkt der Herrschaftsfreiheit etc. sollte wohl auch das Problemfeld um die Strukturierung von Diskussionen drin sein
- Strukturierung aus meiner Sicht nur im Sinne von Semantik. Alles andere ist Methode und Teil der Plug-InImplementierungen und somit nicht Bestandteil von d!sco Core. Daher würde ich es nicht im Kontext der AG MFT sehen.
- Hatten wir nicht schon Konsens, dass "MFT" über "Meinungsfindung" hinaus auch und vor allem "Willensbildung" meint?!
- Wann? Wo? Im Big Picture ist zwar der Willensbildungsprozess als Kontext für die vier Kernsysteme angeführt, aber der Stand den ich habe ist, dass wir Meinungsfindung und Meinungsbildung synonym verwenden wollen.
- statt "hierarchie- und autoritätsfrei" sollte mMn tatsächlich "herrschaftsfrei" stehen. Denn eine hierarchische Struktur der Diskurse und fachliche Autoritäten werden für die anstehenden komplexen Probleme dringend gebraucht. Kritik an verselbständigten Hierarchen und Autoritäten ist wichtig, aber wir dürfen doch nicht "das Kind mit dem Bade ausschütten"!
- ok, angepasst in [KA01-1-1]
- Ist der "redundante Charakter" wirklich "unser Ziel"? Sogenannte "nützliche" und "sichernde" Redundanz ist doch stets nur "Mittel zum Zweck", eben ein "notwendiges Übel".
- Die Redundanz ist hier Ausdruck der Korruptionsfreiheit: es ist unendlich aufwändiger dezentral redundante Daten zu manipulieren (korrumpieren).
- [KA01-1] DE: Unser Ziel ist es, Online-Partizipation und Meinungsfindungsprozesse zu optimieren, indem wir ein Internet-basiertes selbstlernendes System definieren, das korruptions- und herrschaftsfreie Diskurse ermöglicht.
- [KA01-1][KT-01] DE: Selbstlernend ist das System zum Einen dadurch, dass ein kooperativen Wettbewerb unter den möglichen Methoden und Verfahren zur Diskussionsführung gefördert wird.
- [KA01-1][KT-02] DE: Zum Anderen wird durch die kontinuierliche Rückmeldung der Benutzer an das System ein evolutionärer Prozess zur Optimierung des Systems ermöglicht.
- [KA01-1][KT-03] DE: Durch Dezentralität und Redundanz wird der Korrumpierung der Daten entgegengewirkt.
- [KA01-1][KT-04] DE: Durch Offenheit wird der Herrschaft einzelner Autoritäten über den Diskurs entgegengewirkt.++
- [KA02] DE: Ein Diskussionssystem hat das Ziel, das Diskutieren rundum zu optimieren, und wir möchten nicht das beste Diskussionssystem entwickeln, sondern den kürzesten Weg zu immer besseren Diskussionssystemen.
- Tut mir leid, aber das ist von "rundum optimieren" über "kürzesten Weg" bis "besseren Diskussionssystemen" alles eher hohle Phrase als Kernaussage.
- [KA03] DE: zurückgezogen, Teammember wegen wochenlangem Mobbing nicht mehr aktiv
- Ab "Auf der anderen Seite..." denke ich, wird der Text zu konkret. Das beschriebene mag eine mögliche Vorgehensweise bezeichnen, aber ist es die einzige? Meiner Meinung nach ist genau die Offenheit in dieser Frage - welche Methode und welches Verfahren die besten sind - der Kern von d!sco.
- "korruptions-, hierarchie und autoritätsfrei" ist ja gut und schön - aber erstmal nur, was nicht gewollt ist. Aber was ist gewollt? Gemeinwohlorientiert, kompetent, und vor allem real wirksam ... konkrete Merkmale liegen vor, siehe auch Metatheorie der politischen Willensbildung und Taxonomie zur Schwere von Todschlagargumenten. Das Gegenteil sind Merkmale und funktionale Voraussetzungen der "inneren Demokratie" - es geht um die Förderung eines differenzierten, reflektierten, kontextbezogenen und empathischen Meinungs- und Willensausdruck (ist aber von gestern, der Krieg in den Köpfen hat sich ja offensichtlich bewährt..)
- [KA04] DE: <Jana's Variante II: hatte im Fall einer Kippfigur von theoriegeleitetem Vorgehen vs.Trial-and-Error-Ansatz in der Gruppe daran gedacht, wissenschaftliche Gütekriterien einer Messung und Theorien zur Selbststeuerung zu entkoppeln und zwei def. daraus zu machen. Macht jetzt aber auch keinen Sinn mehr, weil vermutlich das Verständnis dafür fehlt, dass man mit einem meta-theoriegeleiteten Vorgehen zu einem neutralen Metaverlauf kommen kann, der zusätzlich Verläufe mit Schutz vor Korruption und umkippenden oder heißlaufenden Diskussionen einschließt>
- Bestand: http://wiki.piratenpartei.de/AG_Meinungsfindungstool/Ergebnisse/DieGrundidee
- Ganz grundsätzlich muss das Dokument deutlich und plausibel erklären, warum d!sco eben keine Spielerei ist sondern es zielführend ist, sich zum Diskutieren auf die Plattform zu begeben; bei BPTarguments ist das bsp.w. nur dann der Fall, wenn wenn Antrag X definitiv beim BPT behandelt wird.
- WAS:
- Nutzer: Handliches Werkzeug, das einen dazu befähigt, gemeinsam mit anderen Personen mit weniger Aufwand qualitativ hochwertigere Diskussionsstände zu erzeugen
- Diskussionstool-Entwickler: Ideale Entwicklungsumgebung für Diskussionssysteme
- Fortsetzung der Vorstellung und Diskussion zu "Stationenkonzepte" (ODT) – https://meinungsfindungstool.piratenpad.de/2014-08-12-Notizen – Umsetzungsvorschlag: Einfach den Teil nach dem Cut im verlinkten Pad in dieses Pad hier hineinkopieren und fortfahren...
== Beschlüsse / Decisions ==
neu:
- PostReferenceTypes/PostTypes-Definitionen diskutieren (nicht im Mumble)
- Einstufung von textrapic erst dann vornehmen, wenn es betriebsbereit praktisch umgesetzt ist (also mindestens von der Öffentlichkeit verwendbarer Prototyp wie bei wiki.arguments & incoma)
alt:
- @ALL: Bis in 2 Wochen Input in's Pad:
- @Paul: legt 2 Konsenskisten an (für Post-Type & Reference-Type) und behebt davor bugs ^^++
- @Jana: Word-Cafe vereinfachen ==> in Pads auslagern und Mail rumschicken
== Nächste Themen / Next Topics ==
== Nächster Termin / Next Date ==
- Dienstag, den 26. August 2014, 21 Uhr im Mumble-Raum "AG Meinungsfindungstool"
== Sitzungsende / End of Session ==