Im Moment finden in ausgewhlten Regionen die sogenannten 10.000er 
Tests statt, d.h. die Karten werden zunchst offline (nicht mit einem 
Netzwerk verbunden) getestet.In der Testregion Ingolstadt muten 30% 
der Karten wegen eines Programmierfehlers wieder eingezogen werden, 
welche Erfahrungen andere Testregionen machen,wird sich noch zeigen. 
Auf die Ergebnisse 100.000er Tests (Onlinetest/mitNetzwerk verbunden) 
will das Bundesgesundheitsministerium aus Zeitgrnden verzichten.... es 
geht nur noch darum, die eGK irgendwie durchzupeitschen, koste es, was es wollle....bezahlen mssen Patienten und rzte. 
Den millliardenschweren Einsparungen, die sich das Gesundheitsministerium von der "Gesundheitskarte "verspricht, stehen zunchst millliardenschwere Ausgaben zur Einfhrung der eGK entgegen, die Karte wird viel teurer, als geplant und ein medizinischer Nutzen fr den 
Patienten ist nicht erkennbar. Es gibt andere moderne 
Kommunikationsmglichkeiten, die wesentlich preiswerter, dem Patienten 
die Hoheit ber seine Daten sichern und die rztliche Schweigepflicht nicht 
untergraben. 

Wir brauchen keine Krankheitsdatenhalde. 

Wenn Sie sich noch umfassender informieren mchten, besuchen Sie auch 
unsere Homepage http://www.piratenpartei.de/navigation/politik/ueberwachung/elektronische-gesundheitskarte 

SAGEN SIE NEIN ZUM GLSERNEN PATIENTEN UND EINEM WEITEREN
SCHRITT ZUR BERWACHUNG UNSERES LEBENS

SAGEN SIE NEIN ZUR UNTERORDNUNG DES GESUNDHEITSWESENS 
UNTER PROFITINTERESSEN

SAGEN SIE NEIN ZUR ELEKTRONISCHEN GESUNDHEITSKARTE UND 
LASSEN SIE ES UNSERE GESUNDHEITSMINISTERIN WISSEN 


(beiliegendes Musterschreibenausflllen,unterschreiben und abschicken oder 
Protest per e-Mail an Frau Schmidt:info@bmg.bund.de) 

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) 
-ist der glserne Patient bald 
Wirklichkeit? 



Die Bundesregierung sieht die Einfhrung einer elektronischen 
Gesundheitskarte fr alle Brger vor. Damit sollen die Weichen fr 
eine grundlegende Modernisierung des Datenaustausches im 
Gesundheitswesen gestelllt werden. Was auf den ersten Blick den 
Weg zu einem effizienterem Gesundheitwesen verspricht, mit 
Vorteilen fr allle Beteiligten (Patienten, rzte, Krankenkassen, 
Apotheken, Krankenhuser), zeigt bei genauerem Hinsehen 
grundlegende Mngel. Aber das Bundesgesundheitsministerium hlt 
trotz massiver Proteste von Datenschtzern, rzten, Zahnrzten und 
Patientenvertretern an ihrem Prestigeobjekt fest, im Allleingang, 
ohne die Einbeziehung der Hauptbetroffenen, den Patienenten und 
rzten. Die technischen Mglichkeiten solllen aus wirtschaftlichen 
Bestrebungen, ohne Rcksicht auf die Patienteninteressen, 
ausgeschpft werden. 

"Die eGK solll zwei Teile enthalten: 

-einen Pflichtteil 
(Alter,Name,Anschrift, 
Krankenkasse,Geburtsdatum , 
Geschlecht,Versicherten- und 
Zuzahlungsstatus, Lichtbild, 
elektronisches Rezept) 

-und einen freiwillligen Teil 
(Notfallldaten, 
Arzneimitteldokumentation,Arztbrief 
und Patientenakte)


rzteschaftBild:Freie rzteschaft 

Es ist jedoch zu befrchten, da die Freiwillligkeit im Allltag nicht 
realisierbar ist. Patienten, die nicht einwillligen, werden materiellle 
Nachteile haben. 
Auerdem solll jedem Versicherten eine lebenslange Versicherungsnummer 
zugeordnet werden; die der Patient auch beim Krankenkassenwechsel 
behlt, Daten knnen so lebenslang zurckverfolgt werden. In der 
ffentlichkeit wird ber die eGK kaum informiert, weder vom 
Gesundheitsministerium , noch von den Krankenkassen. Die meisten 
Patienten haben deshalb kaum Vorstelllungen davon, wie die Karte 
funktionieren soll und glauben, da allle ihre medizinischen Daten direkt 
auf der Karte abgespeichert werden knnen und sie diese somit in ihrer 
Hand haben. Da die Speicherkapazitt des Chips jedoch viel zu gering ist, 
mssen allle Anwendungen zentral gespeichert werden (auer Rezept und 
wenigen Notfallldaten, aber selbst zu denen wird es zentral gespeicherte 
Duplikate geben) Die eGK dient lediglich als Schlssel fr den Zugang 
zum zentralen Speicherort. 
Auf diesen Zentralservern werden dann die medizinischen Daten von ber 
80 Milllionen Bundesbrgern gespeichert sein, intimste Daten, die vieles 
ber jeden einzelnen Menschen aussagen, deren Kenntnis (und Nutzung) 
ein gewaltiges Machtpotential beinhaltet und somit viele Begehrlichkeiten 
wecket. Ein Schutz dieser enorm groen Datenmengen vor Mibrauch ( 
siehe Erluterungen im roten Kstchen) ist auf Dauer nicht zu 
gewhrleisten. Dafr sind die Patientendaten viel zu lukrativ und die 
Patientenlobby viel zu schwach,um hchstmglichen Schutz, der enorme 
finanziellle Mittel erfordert, einzufordern und durchzusetzen. 
Das Gesundheitswesen solll mit Hilfe der eGK an die Zukunft "angepat" 
werden.... der Mensch wird auf Diagnosen reduziert, gespeichertin Bits 
und Bytes, Grundlage fr einen industrialiesierten Gesundheitsmarkt, auf 
dem Millliardengewinne winken. Was dem Patienten mit einer verbesserten 
Versorgung, Strkung der Patientenrechte und Mitbestimmung, 
Transparenz,Kosteneinsparungund Eindmmung von Leistungsmibrauch 
schmackhaft gemachtwird, bedeutet in der Realitt Standardisierung der 
rztlichen Behandlung mit starker Einschrnkung individuelller 
Therapiemglichkeiten und zunehmende berwachung von rzten und 
Patienten. Dem sensiblen Vertrauenverhltnis zwischen Arzt und Patient 
wird die Grundlage entzogen, da die elektronische Patientenakte 
letztendlich die Abschaffung des Arztgeheimnisses bedeutet. 


Datenmibrauch 
illegal: Abschpfung von Kreditkarten-, Fhrerschein- und 
Sozialversicherungsnummern, Pawrtern, Adressen, Telefon-
nummern, Militr-und Wirtschaftsgeheimnissen usw , 
Beispiel aus Deutschland: Am 17.3.2005 verffentlichte die Sendung 
"Monitor", dass mindestens 20.000 sensible Patientendateien aus 
Chronikerprogrammen von der Fa. GHP Documents, Schwester der 
System form GMBH Bamberg, unverschlsselt via Internet nach 
Vietnam transferiert worden sind.. Da es in Vietnam keine 
vergleichbaren Datenschutzbestimmungen wie in Deutschland gibt, ist 
zu befrchten, da die Daten an kommerzielle GlobalPlayer 
weiter verkauft wurden. 
(http://www.wdr.de /tv/monitor/beitrag.phtml?bid=669 ) 
legal: der Staat ndert Gesetze so, da er legal Zugriff auf vormals 
geschtze Daten bekommt (z.B. Bankgeheimnis... existiert nicht mehr, 
LKW -Maut... System solljetzt zur allgemeinen 
Verkehrsberwachung genutzt werden, obwohl es explizit nur fr die 
LKW -Maut eingefhrt wurde ). 

Text um Bild:

Blutgruppe 0 rhesus negativ
Herzinfarktrisiko 17%
Drogenkonsum:
Tabak (10-15 Zigaretten tglich)
Alkoholkonsum (mittel)
Genanalyse (siehe Datensatz XY)
Organspende: nein
Impfstatus: lckenhaft
Fettstoffwechselstrung
Risikoklasse 4
(Nachuntersuchung erforderlich)

Krankenversicherung:
gesetzlich, Standard
Zusatzversicherung:
AB35 und DE46 angeboten
Bodymaindex: 27
Bauchumfang:

Teilnahme an Gesundheitskursen: nein
Fehlende Zhne: 3
ersetzte Zhne:
5,festsitzend
chronische Parodontitis
Psychotherapie: 100 Stunden
Verlngerung beantragt