﻿VS " NUR FÜR DfcN DIENSTGEBRAUCH

• 1 Äsrr

Etnsetzfuhrungestab

Steu*entwgetri6e 18 10785 Bwki 11056 Bvtn

m *49 (Q)3O-18-2*-29e00 / 21622 »48 (0)30-18-24-28627

Unterrichtung des Parlamentes

49/08

über die Auslandseinsätze der Bundeswehr

Redaktionsschluss: 3. Dezember 2008,10:00 Uhr


v s NVN 1 OK 1)1 N DIENSTGEBRAUCH

• a*

Oll Itefrnkwg ln Al^kaMMn Im mimtm crtirMich'. In NonklikMiisaa liegt ue

\ VtuhAUlMU«

—i* J> mk N»«a» m it r km Ha«frig bw mmd

Iw Mellt »w bk* wie folgt dar

Regional Command Capital Hauptstadt Kabul Regional (iMummt«I West: Regional Command Hast Regional l ommand South insgesamt mittel, insgesamt erheblich, insgesamt mittel, insgesamt erheblich bis hoch, insgesamt hoch.

Im /. .träum vom 24 11 OK b.t 30.12 08 registrierte ISAh landeswctt 217 >UhethrihvwfWIc (siche Grafik) I s handelte sich um 134 Schusswechsel und


VS ' p ÖR DEN DIENSTGEBRAUCH

-3-

Jj

^ SprcngstofTanschlägc - darunter zwei Selbstmordattentate in der Kabul - sowie 42-mal indirekten Beschuss (Mörser und Raketen) und vier

sonstige Vorfälle,

Vier Vorfälle ereigneten sich im RC North, fünf im RC Capital, 16 im RC West, 122 im RC South und 70 im RC East.

Insgesamt sind bei den Vorfällen vier ISAF-Soldaten gefallen, weitere acht ISAFSoldaten wurden verwundet 1 .

Am 27 11.08 ereignete sich in der afghanischen Hauptstadt Kabul in der Nähe der amerikanischen Botschaft ein fahrzeuggebundener Selbstmordanschlag (Suicide Vchicle Borne Improvised Explosive Device / SVBIED). Im morgendlichen Berufsverkehr zündete der Attentäter im Bereich eines Checkpoints der Afghan National Police (ANP) den in seinem Fahrzeug befindlichen Sprengsatz. Zur Anzahl der Toten und Verletzten liegen keine detaillierten Informationen vor.

2 Übersichtskarte der afghanischen Provinzen siehe Anlage 2

' Über den Vorfall am 24 11 ()x in der Provinz Helmand, bei dem ein britischer Soldat so schwer verwundet wurde, dass er splter verstarb, wurde bereite in der UdP 48/08 berichtet


I /*] iX '■ V S - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

I -4-

n dCr Pr ° Vinz Hc, mand ereignete sich am 01.12.08 im Distrikt Mut*« <>l» »"»

ED im Bereich eines Basars. Bei dem Anschlag kamen neben dem Attentat*» fünf afghanische Zivilpersonen und zwei Polizisten der ANP. darunter dei stellvertretende Polizeichef des Distriktes, ums Leben. Über 40 wettere afghantw ttc Zivilpersonen wurden darüber hinaus verletzt.

b. International Security Assistance Force (ISAF)

(1) Militärische Lage

Am 27.11.08 löste eine australische ISAF-Patrouille in der Provinz Onizgan im Distnkt Tarin Kot einen behelfsmäßigen Sprengsatz (Improvised I xplomvc Device / IED) aus. Dabei ist ein australischer Soldat gefallen, zwei weitere wurden verwundet.

Im Distnkt Nad Ah der Provinz Helmand sind am 27.11.08 bei einem Feuergefecht zwischen einer britischen ISAF-Patrouille und Kämpfern der Opposing Militant Forces (OMF) zwei britische Soldaten gefallen,

(2) Regional Command (RC) Capital / Teile Deutsches Klnsatzkonllngenl (ElnsKtgt)

Am 30.1108 wurde im Südwesten der afghanischen Hauptstadt Kabul ein Anschlag auf ein geschütztes Fahrzeug der deutschen Botschaft verübt. Das Fahrzeug war mit einem afghanischen Fahrer der Botschaft besetzt als su h iU i Attentäter zu Fuß dem Fahrzeug näherte und seinen Sprengsatz (Body Borne Improvised Explosive Device / BBIED) zündete. Der Fahrer blieb unverletzt, das Fahrzeug wurde schwer beschädigt.

Bei dem Anschlag kamen neben dem Attentäter zwei afghanische Zivilpersonen zu Tode, vier weitere afghanische Zivilpersonen wurden verletzt.

Es liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, dass es sich um einen gezielten Anschlag auf Botschaftsangehörige handelte.

(3) Regional Command (RC) North / Deutsches Einsatzkontingent (MnsKtgt)

Italien plant die Stationierung von vier Aufklärungsflugzeugen des Typs TORNADO in Herat (RC West, italienischer Verantwortungsbereich). Dazu


VS-NUR FÜR DEN DIENSTG1 BRau< H

-5-

sind umfangreiche Ausbaumaßnahmen am dortigen Flugplatz erforderlich. COM ISAF hat daher eine Zwischenstationierung ftlr die italienischen TORNADO in Mazar-e Sharif entschieden, um einen Einsatz dieser zusätzlichen luftgestützten Aufklärungskräfte noch vor Ende 2008 zu ermöglichen. Die ersten zwei italienischen Luftfahrzeuge sind am 27.11.08 in Mazar-e Sharif eingetroffen. Darüber hinaus befinden sich derzeit etwa 30 italienische Soldaten vor Ort.

Die italienischen TORNADO ergänzen die deutschen TORNADO in der Luftaufklärung. Das deutsche Einsatzgeschwader Mazar-e Sharif unterstützt logistisch und sanitätsdienstlich.

Am 26.11.08 und 27.11.08 fand die diesjährige „ISAF RC North Chiefs of Dcfence (CHOD) Conference“ in Berlin statt (siehe UdP 47/08). An der Konferenz haben Vertreter aus insgesamt 13 Partnemationen sowie aus den NATO-Kommandos Joint Forces Command Headquarters Brunssum und Supreme Headquarters Allied Powers Europe teilgenommen.

Die Konferenz ist insgesamt als Erfolg zu bewerten. Neben der Vertiefung des gemeinsamen Verständnisses haben alle Partnemationen der Nordregion bekräftigt, die Schwerpunktaufgabe (Aufbau der Afghan National Army / ANA) zu unterstützen, so dass in wichtigen Fragen Übereinstimmung erzielt werden konnte. Das Konzept der Provincial Advisory Teams (PAT) soll weiter vorangetrieben werden. Zur Umsetzung des PAT-Konzepts erweitern derzeit Schweden und Finnland die bisher rein militärischen Provincial Offices des Provincial Reconstruction Teams (PRT) Mazar-e Sharif um eine zivile Komponente. Damit wird in den Provinzen Samangan, Jowzjan und Sar-e Pol die mit dem PAT-Konzept beabsichtigte zivil-militärische Ausfächerung voraussichtlich im Jahr 2009 abgeschlossen werden.

Die Unterstützung der ANA verläuft seit der ersten Konferenz im November 2007 erfolgreich. Die Anzahl der durch die Partnemationen aufgestellten Operational Mentor and Liaison Teams (OMLT) in der Nordregion wird sich von anfangs vier ab dem I. Quartal 2009 auf insgesamt dreizehn OM LT erhöhen. Die Aufstellung weiterer zwei OM LT wird voraussichtlich bis Ende 2009 abgeschlossen sein.


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUC H

-6-

D» Schwerpunkt der Open.nonsmhn.ng ,m RC Nonh „eg, wctcrhtn , de,

Durchfllhrung der WWencgtstncmng (Vo,er Rcgtstmnon, Dtesc veri.uft P ig und bislang ohne nennenswerte Zwischenfälle. Alle Voter Registration Ccntrcs wurden planmäßig geöffnet und betrieben. Mobile Wahlregistrierungstcams zur Erfassung der Wähler in abgelegenen Gebieten kommen verstärkt zum Einsatz

(4) Kurzfristige Unterstiltzungsleishmgen ISAF

In der vergangenen Woche gab es neun Unterstützungsflüge außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches. Die Anzahl der Unterstützungsflüge erhöht

sich damit auf insgesamt 509.

Alle weiteren kurzfristigen Unterstützungsleistungen außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches sind in der Anlage 1 aufgeführt.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Assistance Mission in

Afghanistan (UNAMA)

Keine berichtenswerten Ereignisse

2. Ufthekistia

rsrr.— *

3.

a. Politische Lage

Am 28.11.08 feierten die Kosovo-Albaner den sogenannten Flaggentag (Flag Day), welcher der albanischen Nationalflagge (schwarzer Adler auf rotem Grund) und der Unabhängigkeit Albaniens im Jahr 1912 gewidmet ist. Mit dem Flaggentag - im Kosovo seit Jahren gefeiert - verbinden die Kosovo-Albaner auch den Geburtstag

des kosovansehen Nationalhelden Adem Jashan.

Die kosovoweiten Feierlichkeiten verliefen ohne Störungen und Zwischenfälle.


VS " NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

*>• B * drohuB *»l» g , l m Ko»vo

mteJ e * 0hm ’ 8 ' St ZUm " ,n$8 “ aml aU n,Cdni! - *" Nordcn Kosovo, jedoch .ls

mittel eingestuft.

osovo Protection C orps (KPC) befindet sich unverändert in der Phase der p anmäßigen Auflösung gemäß der Verfassung der Republik Kosovo. Die Rückabwicklung von Einheiten und Liegenschaften des KPC macht mittlerweile in allen Bereichen Fortschritte. Von den insgesamt etwa 2 600 KPC-Angehörigen, die sich um eine Übernahme m die zukünftige Kosovo Security Force (KSF) beworben haben, wurden bislang etwa 1.400 vorausgewählt. Davon haben wiederum knapp 1.000 die erforderlichen medizinischen Tests erfolgreich absolviert.

Die Personalauswahl für die Spitzendienstposten der KSF hat aufgrund der noch nicht erfolgten Bestätigung des neuen Kommandeurs der KSF nicht wie geplant im November 2008 stattgefunden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der Kosovo Force (KFOR)

(1) KFOR

Das deutsche Operational Reserve Forces (ORF) Bataillon hat seine Einsatzübung bei KFOR am 26.11.08 planmäßig beendet. Das Bataillon verlegt seit dem 01.12.08 zurück nach Deutschland. Die Rückverlegungsphase wird voraussichtlich am 06.12.08 abgeschlossen sein.

(2) Multinational Task Force (MNTF) South / Deutsches Einsatzkontingent (ElnsKtgt)

Am 27.11.08 erfolgte der Kommandowechsel über die MNTF South von dem österreichischen Brigadier Robert Prader an seinen Landsmann; Brigadier Thomas Starlinger.

Bosnien und Herzegowina a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

-8-

b. Beteiligung der Bundeswehr an der El) Force (EUFOR)

(1) EUFOR und NATO HQ Sarajevo

Das Angebot Deutschlands, die drohende Fähigkeitslücke im Bereich des taktischen A1RMEDEVAC EUFOR ab Januar 2009 durch den Einsatz von zwei Hubschraubern vom Typ Bell UH 1 D (eine Maschine davon als Reserve) sowie Sanitätsdienst liehen Personals und Materials zunächst für ein halbes Jahr zu schließen, wurde durch den zuständigen Befehlshaber der Europäischen Union (EU OpCdr) am 28.11.08 angenommen.

Damit ist die schnelle Rettung aus der Luft ftlr alle EUFOR-Soldaten im Unglücksfall ab Januar 2009 weiterhin sichergestellt.

(2) Deutsches Einsatzkontingent (ElnsKtgt) Keine beachtenswerten Ereignisse

5. £

Militärische Lage

Die Konfliktparteien stehen sich weiterhin an den Verwaltun abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien auf geringer Distanz Lage ist relativ ruhig, aber sehr gespannt. Offenkundig haben russisc begonnen, die Verantwortung für grenznahe Kontrollposten i beziehungsweise südossetische Kräfte zu übergeben. Russland bleil an den Verwaltungsgrenzen präsent und kontrolliert die Aktivitäten <

und südossetischen Kräfte.

b. Bedroäengslage

Die Bedrohung entlang der südossetischen und abchasischen Verwaltungsgrenzen sowie in den von Georgien abtrünnigen Gebieten Südossetien und Abchasien ist mittel. Die Bedrohungslage im übrigen Kern-Georgien wird mit niedrig bewertet. Zwischen den Konfliktparteien hat sich die Lage an den Verwaltungsgrenzen zu Abchasien und Südossetien offenbar entspannt. Das Meldeaufkommen über


VS - NUR FÜR DfcN Dlb'NSHil-HK MX'II

-9-

henfUle ist insgesamt gesunken In den letzten zwei Wochen wurden zudem keine Toten und Verletzte bei Vorfällen zwischen den Konllikiparteien gemeldet

e. Beteiligung der Bundeswehr an der United N arten* Ob»cr\er ln

Georgia (UNOMIG)

Die Schutzdienstleistung der russischen Fcacekecping* Krifte ist mit dem Au*htufen ihres Mandates zum 15.10.08 entfallen Der erforderliche Schul/ >m«iI (nach den Erfahrungswelten von nunmehr sechs Wochen) von den jeweiligen Koofltktpnrtt u n

- wie zugesagt - übernommen

Patrouillen in das Kodorital erfolgen nur tageweise nach Anmeldung K 1 vU" abchasischen Behörden und werden von abchasischen Sichetluitskrftften begleitet Abchasien hat Ansprechstellen für den Fall einer Bedrohung nach dem \ oibild di 1 russischen Pcacckceping-Kräfte benannt. Auf georgischer Seite herein n ilu gleichen Möglichkeiten.

4. Beteiligung der Bundeswehr an der Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Georgien

Die OSZE-Mission in Georgien hat im Moment keinen Zugang nach Südossetien. Die zivile EU Beobachtermission (EU Monitoring Mission) hat ebenso weiterhin keinen Zugang nach Abchasien und Südossetien.

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land ist zurzeit als mittel, in Nord-Kivu und in Süd-Kivu derzeit

als erheblich eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr ,» der EU Mission zur Sicherheit,sektorreform

(EUSEC)

Keine berichtenswerten Ereignisse


s - NUR Für DEN DIENSTGEBRAUCH

- 10-

budig

•» Militärische Lage

A ff ilMi > | tanSC k 1 ^ m D * rfÜr iS< wc,lcrh, n instabil Bc\x «ifTnctv

zwischen Regierung und Rebellen. Übertritte auf FrüchthngKund kriminelle Angriffe auf Transporte und Personen bestimmen

^ fD ® e •'•umgreifende Operationen finden derzeit nicht statt l)w Reaktionen der sudanesischen Regierung auf die gegen Staatspräsident Omar Hasan Ahmad al-Bashir vor dem Internationalen Strafgerichtshof erhobenen Anklagen könnten zu einer Verschärfung der Sicherheitslage führen.

1^ l-agc im Südsudan ist ruhiger. Hier kam cs seit der Einigung über die Beilegung der Streitigkeiten um die Region Abyei bisher zu keinen Zusammenstößen «wischen den Regierungsstreitkräftcn (Sudanese Armed Forces / SAF) und der södWdemiichcn Sudanese Peoples Liberation Army (SPLA).

b. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land ist zurzeit als mittel, im Darfur und im Süd-Sudan derzeit

als erheb lieh eingestuft.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Mission in Sudan (UNMIS)

Das Department of Peacekeeping Opcrations (DPKO) der Vereinten Nationen hat am 26.11.08 die angekündigte Reduzierung der Zahl der VN-MilitÄrbeobachter bei UNMIS bestätigt: Geplant sei eine quantitative Stärkung der Polizei- und Infanteriekomponente. Dies sei mit Blick auf das ftlr Mitte 2009 geplante Referendum erforderlich. Um die gemäß Sicherheitsratsresolution 1590 (2005) fcstgelegtc Obergrenze von 10.000 Einsatzkräften nicht zu überschreiten, müsse der Bereich Militirbeobachter reduziert werden. Die derzeitige Obergrenze wird um 100 Mann auf 525 Militärbeobachter reduziert werden. Von der Reduzierung sind alle truppenstellenden Nationen betroffen. Für Deutschland bedeutet dies voraussichtlich eine Reduzierung von 33 auf 26 Militärbeobachter. Die Reduzierung ist bereits ftlr die im Februar (ftlnf Dienstposten) und Mai (zwei Dienstposten) nächsten Jahres


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

- 11 -

anstehende Rotation einzuplanen. Die Zahl der Offiziere im Hauptquartier m Khartum soll dabei jedoch unverändert bleiben.

d. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations / Afrkan t nton Mbaten l»

Darfur (UN AMID)

Der als Air Transport Officer im HQ UNAMID vorgeschvm dcutsi befindet sich unverändert in Khartum (siehe UdP 48/08).

*• Bcdrohungslage

In Djibuti und im Golf von Aden ist die Bedrohung zurzeit als niedrig cingestufL

b. Hvlvlllgeag der Bundeswehr an Operationen gegen den Internationalen TerroiiMBHs: Operation ENDUR1NG FREEDOM (OEF)

Am 28 II 08 hat die deutsche Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN mit ihrem Bordhubschrauber im Golf von Aden gemeinsam mit französischen Kriegsschiffen nach einem Notruf dem Motorschiff BISCAGL1A während eines Piratenangnffs Nothilfe geleistet. Drei während des Angriffs über Bord gegangene Besatzungsmitglieder des Handelsschiffs konnten vom Bordhubschrauber der MhXKLhNBURG-VORPOMMERN gerettet und an das französische Schiff VAR

Übergeben werden.

Rund zwei Stunden später klärte die MECKLENBURG-VORPOMMERN zwei verdächtige, schnelle Boote auf, die sich dem Kreuzfahrtschiff ASTOR näherten. Die Fregatte positionierte sich daraufhin zwischen der ASTOR und den heranfahrenden Booten. Als diese mit unveränderter Geschwindigkeit auf die MECKLENBURGVORPOMMERN zusteuerten, gab die Fregatte Warnschüsse mit einem Maschinengewehr ab, worauf die Boote abdrehten und mit hoher Fahrt in jemenitische Hoheitsgewässer einliefen.


VS NUR IHM 1)1 N DU NM'tl IU4AIK II

e 12 .

Seit dem .10.1 LOH Mellt Dnit^hUml n#h«u «(«.« | r*g*t|< MI ( Kl I NHIJRCi

VORPOMMERN mit der I reystm KAKI SMUm sin# /weite Einheit nn die Operation ENDURlNti HRI KDOM

Die Fregatte KARl SRI i|||. i*t ein Mnmtui de« IhuUt Imt Itundestages vorausgesetzt als deutscher Helling IVr tim geplante Anh IMtmerte-Operation ATALANTA der LuropAtKchoii Union vorgesehen

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den Internationalen

Terrorismus: Operation ACTIVE KNDKAVOUR (OAE)

Das Unterseeboot 23 hat am 2K.I1.0H seinen EinattX in der Operation A< IIVI ENDEAVOUR (OAE) nach sechs Monaten planmäßig beendet. Seit dem 01.12.08 ist der Einsatz des BctricbsstolTVcrsorgcrs SIM SSARI (in der StSrkcUbvtmUu

[Absatz 13.] noch enthalten) ebenfalls beendet

Beide Einheiten befinden sich auf dem I rans« nach Deutschland

10. Libanon

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land und im Süden Libanons ist zurzeit als mittel, auf Sec in der

Area of Maritime Operation* (AMO) als niedrig etngestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nation» Interim Force ln Lebanon (UNIFIL) (1) UNIFIL

Keine benehtenswerten Ercigntiee


VH Nt 'K IÜH t>! N Dil NN l< tl HR AUl H

. 13-

(1) Mmlilmi- | m|( K 0ree (M I’K) UNIKI1.

!>»• Ml»< UNII || Imt bislang Insgesamt 20 104 (Stand 02.12.OK) Abfragen UCtAtiii«. davon wurden hishci If.H durch die MIT gemeldete Schiffe durch llhaneslwhe Hatenhehftrden näher untersucht.

Vereinte Nationen (VN) ^

United Nation* Interim Administration Mission ln Kos«*«» (l Hechlssteatlkhkeltsmlsslon der K.uropllschen Union Im Kosovo. » » 1 rule of lew mlsslon ln Kosovo (KUl.EX KOSOV ())

Internationale Poll/eltruppe , ,, iTtrT1

Der /ur (iew»hrlei«tune von innerer Sicherheit uml Oninun* kl , h

intonutiotulen M.mtntnpe UNMIK „hören , 701 Po.,,...n -■ »“ ——

Kontingent umfasst 97 Beamte.

neben anderen Experten ^

HUI I X, deren Aufbau weiter voranschrcitct, gehören gegenwärtig 437 Polizisten an. davon 49 Deutsche.

KFOR

3

0

ISAF

3g

ö

remrassperl#

asmm m

I lugl

l»r.

wachuigenugr


NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

- 14-

vs-

tflrke der deutschen Fin

Inland

lalten

10 434

( 2002 )

41 für strategischen \ erwundetentrantport (STRATA1RMEDEVAC)

Offiziere

1.151

623

319

39

1

34)

891

Unteroffiziere

3.955

2.138

1.359

67

1

103

281

Mannschaften

1.987

769

990

9

o

o

80 I

139(

Zivilbedienst.

16

4

4

5

0

o

0| 3|

Gesamt**

7.109

3.534

2.672

120

41

V

12

217)

5121

|l reuen

345

\ 153

141

6

o| 1

7| 37|

Reservisten

480

278

184

7

I 1

[fwpl*_

467

104

278

_5l[

34

j ^ bf«aff»Hir Mrrilkrftfti im Sinne des ParlamentsbeteiligungsgeseUes, ju|£ Kabinettsbeschluss

„weiterer 12 Monate** - Wenn eine der Fraktionen ea winscht, wird die Bundesregierung den Deutschen Bundestag M Ablauf »eHurer 12 Monate erneut konstitutiv mit der \ erllngerung des F.insnUes befassen.

f ndf „weiterer 12 Monate" - Die Bundesregierung sichert dem Deutschen Bundestag zu, nach Ablauf >on jeweils 12 Monoton 4m IwMwtn erneut konstituth zu befnme, falls dies der W unsch einer Fraktion ist.

4 Ba* V W Mm in t - Die Fortsetzung der Beobachter mW Bi erfolgt seit 1991 nfcjj m» Kabinettsbenhlws. I

4 freiwillig mit/!. W ehrdienstlektende inkl ORF-Bataillon 1 inkl. NATO IIQ Sarajevo

davon PRT Kunduz: 627 Soldaten, PRT Feyzabad: 413 Soldaten, PAT Taloqan: 25 Soldaten. FSB Mazar-e Shanf: 2.096 Soldaten (inkl. 169 Soldaten des RC North), Kabul: 272 Soldaten und Strategischer Lufttransportstützpunkt / UZB: 100 Soldaten. Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAMA in Afghanistan.

Besonderheit: Zzt. Kontingentwechsel / Umgliederung.

Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategischer Verwundetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 41 Soldaten sowie den Angehörigen einsatzgleicher Missionen OSZE (Georgien; Stärke: 2), EU SEC (Demokratische Republik Kongo; Stärke: 3) und den im Mittelmeer an den Operationen gegen den internationalen Terrorismus (Active Endeavour / OAE) beteiligten 44 Soldaten sind insgesamt 7.199 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei

Auslandseinsätzen eingesetzt.

Gesamt

ISAF*

KFOR

EUFOR*

UNMIS

22,12.01

12.06.99

02.12.04

22.04.05

I6.10.0ft

21.06.07

30.11 06

17.09.08

13.12.09

11.06 09 2

21.11.08 1

15.08.09

4.500

8.500

2.400

75/50

4.500

(200«)

8 500 (1999)

3.000

(2004)

75/50

(2005)

3J41

J2008)

6.440

(1999)

1.139

(2005)

43

(2008)

NAM1D

UNOMIG

UNIFIL

OEF

15.11.07

02.02.94 1

20.09 06

16.11.01

15.11.07

08.08.07 1

17,09 08

16.11 08'

31.07.09

28 02.09 4

15.12.09

15.12.09

250

20

1.200

800

250

20

(2007)

2 400 (2006)

1 3.900 1 (2001)

1

(2008)

17

(2004)

1*231

(2006)

1.715

(2002)

Bl -Mandat

-Mandat

melle

(andatsende

Me

Inndatsobergrenze

ößte

landatsobergrenze iximak Stlrke

I

••


VS - NUR FÜR DEN DltNSKi! liRAlK H

- 15 -

Anlage 1

gebilligt« Anzahl Soldatinafn / Soldaten

Untat*- I Mmil/ beginn | I nd# (geplant)

Einsatir/weck

D.. ** .....

Kandahar

befhsteten Einsatz von web Km.lsh*

Rahmen «kr NATO-F0hnmgsunterwm/ung in Kandah genehmigt

Der Bundesminister der Verteidigung hat den zeit lieh 03 1 IM befristeten Einsatz von 37 deutsch™ Femmeldesoldaten (Ik*,,, im Rahmen der NATO-FQbnHfMMUnMttaM in V« Kandahar und Bagram genehmigt

Kandahar

/Bagram


VS NUR FÜR DI N DU NSlX.hHRAl ( H

- 16 -

^ Iim n.iihMi il wie intcmalional mit gleichen Begriffen und Definitionen zu arbeiten, wenlen neehteljiede EioMuiiiii.'L*n gcnui/i

MtüMK, I in Si.i.ii Oqpvmation cxlcr (mippe verfügt Ubei ilu- I Ihly 1 t mul • »K < .t|f Abaichi. deutsche strcitkriftc und/oder verbündete StrciUurlftv .hl ,i„

gnmdtMt/ln In Möglichkeit besteht, liegen keine konkreten \ha ichen Äf hsvnnllhends

Angriffe vor.

yn IKl. I*in StMi lisetion oder Gruppe verfügt Uber die hAhigkeit und die Abstehl. I £53» itkraHe und/oder verbündete Sticitki.ifte an/uf Allgemeine, idsht

%iHviii/ierte Aiuetchen deuten auf möglicherweise bevorstehende Angntlc hl«

IJUiLMLUJi 1 m SüMt ’ (1 tdtation oder Gruppe vertilgt über die ' >tgkeH ynd Üe Ahaicht, d putsche StrciikrSfle und/oder verbünden Streitkni ugivih n Mn \, ,,n., mikI in lieber Zukunft gerechnet Krkenntnisse zu konkreten Ae^m i.kn im.l .....

liegen nu hl vor.

IIOC H Hin ftos' < hgamsation oder (iruppc verfügt Ober die hAhif^fii und 4 te

deutoohr itkrflflc und oder verbündete Streitkrtfte iMNpetfbn AnehfUl Wie«« L-ut.,. •.

mul spezifizierte Angriffsziele in definierten Angnffcrtlumcn sind ui eifMHW k iIHmulmi Zeitraum zu erwarten