﻿VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

Bundesministerium der Verteidigung

FÜSV

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hausanschrift Fontänengraben 150,53123 Bonn

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Ta  49 (0)228-12-98804/9424 fax  49 (0)228-12-5255

28. November 2007 (Stand: 10:00 Uhr)

Unterrichtung des Parlamentes

48/07

über die Auslandseinsätze der Bundeswehr


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-2-

. Afghanistan

Verantwortungsbereich des Regional Command (RC) North mit insgesamt 5 Provlncial Reconstruction Teams (PRT):

Politische Lage

1 BADAKHSHAN

2 TAKHAR

3 KUNDUZ 4BALKH

5 JOWZJAN 6FARYAB

7 BADGHIS

8 HERAT 9FARAH

10 GHOWR

11 SAR-E POL /V

12 SAMANGAF#

13 BAGHLANZ

14 PANJSHIR

15 PARVAN

16 KAPtSA

17 NURESTAN

18 LAGHMAN

19 KON AR 20NANGARHAR

2 deutsche, 1 ungarisches, 1 schwedisches und 1 norwegisches PRT

21 KHOWST 22PAKTIA

23 LOWGAR

24 KABUL

25 BAMIAN

26 ORUZGAN

27 HELMAND 28NSMRUZ

26 KANDAHAR 30ZA80L 31 GHAZNI 32VARDAK

33 PAKTIKA

34 DAYKONDI

RC CAPITAL (Türkei)

RC WEST (Italien)

Drei neue Provinzgouvemeure haben im Norden Afghanistans ihre Amtsgeschäfte übernommen: Abdul Haq Shafaq in Faryab (Nr. 6 der Karte), Hashem Zare in Jowzjan (Nr. 5 der Karte) und Qazi Enayatullah Enayat in Samangan (Nr. 12 der Karte). Mit den drei Neu- und Umbesetzungen stammt die Mehrzahl der Gouverneure im Norden erstmals seit dem Fall der Taliban nicht mehr aus den Reihen ehemaliger Kommandeure. Alle drei Gouverneure waren auf ihren vorherigen Posten durch gute Regierungsftlhrung, Regierungstreue sowie engagierten Willen zur Zusammenarbeit mit der Zentralregierung und der internationalen Gemeinschaft bekannt.

b. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zzt. wie folgt eingestuft: Afghanistan (gesamt): erheblich

Regional Command North: niedrig bis mittel


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Rcgional Command West: mittel

Regional Command Capital: mittel

Regional Command East: erheblich bis hoch

Regional Command South: hoch

Anmerkung ;

1 • rT ^ t -^ nal g,c, f hc ü Bc 8 rifi ' cn und Definitionen zu arbeiten, werden nachfolgende Einstufungen genutzt

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verbündete Streitkräfte nnzugreifen. Obwohl die grundsätzliche Möglichkeit besteht, liegen keine konkreten Anzeichen für be vorste hende Angriffe vor.

kk ^j n Staati Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Allgemeine, nicht spezifizierte Anzeichen deuten auf möglicherweise bevorstehende Angriffe hin.

E BHEPLK ü Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt Ober die Fähigkeit und die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Mit Angriffen wird in naher Zukunft gerechnet Erkenntnisse zu konkreten Angriffszielen und -Zeiträumen liegen nicht vor.

HPtH *' m Staat, Organisation oder Gruppe verfügt Ober die Fähigkeit und die Absicht deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen Angriffe gegen konkrete und spezifizierte Angriffsziele in definierten Angnffsräumen sind in einem bestimmten Zeitraum zu erwarten.

Am 22.11.07 griffen im Distrikt Meymaneh (Provinz Faryab / Nr. 6 der Karte) vier Mitglieder der Opposing Militant Forces (OMF) auf Motorrädern einen von Polizisten der Afghan National Army (ANP) begleiteten Konvoi der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA) an. Der Anschlag, bei dem drei afghanische Polizisten verletzt wurden, ereignete sich rund 18 Kilometer nordwestlich des norwegisch geführten PRT Meymaneh.

In der Provinz Kandahar (Nr. 29 der Karte) griffen OMF im Distrikt Arghistan am

22.11.07 Angehörige der afghanischen Grenzpolizei an. Dabei wurden ein Polizist getötet und zwei weitere verletzt.

Kräfte

26.11.07 in Afghanistan acht Menschen getötet worden. In der Provinz Paktia (Nr. 22 der Karte) war ein Fahrzeug der afghanischen Streitkräfte Ziel eines Anschlags. Dort detonierte eine am Straßenrand versteckte Sprengladung und riss vier afghanische Soldaten in den Tod.

1 Unter Regierungsfeindlichen Krifte (RFK) werden sowohl Opposing Militant Forces (OMF) als auch Kräfte der Organisierten Kriminalität (OK) subsummiert.


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Südlich der Hauptstadt Kabul kamen im Distrikt Chahar Asiab (Provinz Kabul / Nr. 24 der Karte) nach Polizeiangaben bei der Explosion eines Sprengsatzes vier Zivielpersonen, darunter ein Kind, in einem Taxi ums Leben.

Am 26.11.07 wurde eine Einheit der Afghan National Army (ANA) in der Provinz Paktia Ziel eines Anschlages von RFK mit einem Improvised Explosive Device (IED). Fünf afghanische Soldaten wurden dabei getötet und ein weiterer verletzt.

(Grafik) 

'''c. International Security Assistance Force (ISAF)'''

(1) Sicherheitsvorfälle

Im Zeitraum vom 19.11.07 bis 25.11.07 registrierte ISAF landesweit 130 Sicherheitsvorfalle (siehe Grafik). Es handelte sich um 57 Schusswechsel und Gefechte, 13 Sprengstoffanschläge - darunter drei Selbstmordattentate in den Provinzen Khowst, Kabul und Nimruz (Nr. 21,24 und 28 der Karte) - sowie 60-mal indirekten Beschuss (Mörser und Raketen).

Sieben Vorfälle ereigneten sich im RC North, einer im RC Capital, drei im RC West, 80 im RC South und 39 im RC East.


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m 5 ^

Ins«*»™ xvunkn hei den VorflUten ein ISAF-Sold., ge,«,« und wehere 13 ISAF-Soldaten verletzt.

(2) Militärische Lagt

Am -^-11.07 griffen OMF im Distrikt Panjwayi der Provinz Kandahar einen Posten der ANP an. Bei dem Angriff wurden sechs kanadische ISAF-Soldaten und ein ISAF-Dolmetscher verletzt sowie zwei Angreifer getötet.

(3) Regional Command Capital (RC C) / Deutsches Einsatzkontingent

(DtEinsKtgt)

Ein italienischer ISAF-Soldat und sechs Afghanen, darunter drei Kinder, sind am 24.11.07 einem Selbstmordanschlag bei Kabul zum Opfer gefallen. Die italienischen Soldaten führten Baumaßnahmen an einer rund zehn Kilometer westlich der Hauptstadt gelegenen Brücke durch. Zahlreiche Zivilpersonen schauten bei den Bauarbeiten zu, als der Attentäter seinen Sprengsatz zündete. Neun weitere Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt, darunter drei italienische Soldaten.

Im Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Morgen des

27.11.07 ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe in die Luft gesprengt. Bei dem Anschlag, der sich in einem Stadtteil ereignete, in dem zahlreiche ausländische Botschaften und Militäreinrichtungen liegen, kamen mindestens zwei afghanische Zivilisten ums Leben und mehrere weitere wurden verletzt. Das Hauptquartier ISAF in Kabul teilte mit, Soldaten der Internationalen Schutztruppe ISAF seien nicht verletzt oder getötet worden. Das konkrete Ziel des Anschlages ist nicht bekannt.

(4) ISAF Nordregion und Provincial Reconstruction Teams (PRT)

Die Operation HAREKATE YOLO II wird derzeit planmäßig mit operationsbegleitenden Maßnahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit (CIMIC) fortgesetzt (siehe UdP 47/07).

Der Polizeichef von Badakhshan (Nr. 1 der Karte) und der Leiter der European Union Police Mission in Afghanistan (EUPOL Afghanistan) trafen am 21.11.07


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im Feldlager des PRT Feyzabad zusammen, um einen möglichen Ort «r das neue Pohze.haup,quartier zu besichtigen. Eine der Möglichkeiten ist der Bau unmittelbar neben dem Feldlager des PRT Feyzabad. Eine abschließende Entscheidung über den künftigen Standort ist noch nicht getroffen.

Am Abend des 21.11.07 schlugen sechs Raketen im Bereich des Flughafengeländes Kunduz ein, davon zwei im nahegelegenen Camp der ANA.

Das Feldlager des PR F Kunduz war nicht betroffen. In der Folge kam es in dem vermuteten Abschussgebiet zu einem Feuergefecht zwischen einer deutschen Patrouille und Kräften der OMF. Bei den eingesetzten Kräften des PRT gab es keinen Personen- oder Sachschaden zu beklagen. Über Opfer und Schäden auf Seiten der OMF liegen keine Informationen vor.

Am 24.11.07 haben die Soldaten eines deutschen Ausbildungsteams in Mazar-e Sharif (Provinz Balkh / Nr. 4 der Karte) aus dem Camp Marmal ins amerikanische Camp Mike Spann verlegt. Dort erfolgt derzeit die Einweisung der afghanischen Ausbilder der ANA, die ab dem 01.12.07 Rekruten des rund 750 Mann umfassenden ANA-Ausbildungsbataillons (Soldier Training Kandak) in ihrer Grundausbildung ausbilden. Das deutsche Team betreut auch während der Grundausbildung die afghanischen Ausbilder weiter.

Am frühen Nachmittag des 25.11.07 kam es auf der Route TAURUS rund 28 Kilometer nordöstlich von Kunduz zu einer Detonation. Während der Vorbeifahrt eines Konvois aus insgesamt sieben geschützten Fahrzeugen des PRT Kunduz explodierte ein Remote Controlled Improvised Explosive Device (RCIED). Der Konvoi erreichte mit allen Teilen das Safe House in Taloqan. Es wurde niemand verletzt. Das letzte Fahrzeug des Konvois (Typ Dingo) wurde durch die Explosion nur leicht beschädigt blieb fahrbereit.

Der Konvoi verlegte am Nachmittag zurück zum PRT Kunduz. Feldjägerkräfte und örtliche Sicherheitskräfte haben die Untersuchung aufgenommen. Weitergehende Informationen zu den Tätern und deren Absicht liegen nicht vor.


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Kurzfristig!

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In der vergangenen Woche gab es keine Unterstützungsflüge außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches und Kabul. Die Anzahl der Unterstützungsflüge bleibt daher unv«SnA»r* Vv »;——* 1c

Zur Unterstützung des Einsatzes von Informationstechnik und des

Informationsmanagements in Kandahar besetzt der NATO Communications and

Information Systems Service Agency (NCSA) - Sector Heidelberg sieben

Dienstposten für einen Zeitraum von sechs Monaten. Dazu gehören drei

deutsche Unteroffiziere, die vom 20.07.07 bis 20.01.08 beim NATO Transition Office — Kandahar pinopcpt7t umvfon ( t md oo/rt^x

Ein deutscher Austauschoffizier ist bei der niederländischen

11. Luftbeweglichen Brigade (Air Mobile Brigade) eingesetzt, die sich bis Anfang 2008 im Süden Afghanistans im Einsatz befindet. Der Einsatz des deutschen Offiziers im Stab der Brigade erfolgt vom 19.07.07 bis 31.01.08 (siehe UdP 29/07).

Ein deutscher Offizier nimmt als Angehöriger des Allied Air Component Command Headquarters (AACC HQ) Ramstein den Dienstposten des Staff Officer CJ6 - Plans, Projects and Requirements für den Zeitraum vom 30.07.07 bis 06.02.08 wahr. Der Dienstposten ist mit einem zwischen Kabul und Kandahar wechselnden Arbeitsplatz verbunden (siehe UdP 30/07).

Offizier der Luftwaffensi« -Afghanistan im Rahmen sehen Luftwaffe und der

Hauptaufgaben als "Operations Officer" im Gefechtsstand der ”7 Squadron RAF Force Protection Wing" gehören Stabs- und Planungstätigkeiten zur Überwachung des Einsatzes von Sicherungskräften im Rahmen der Sicherung des Flugplatzes Kandahar (siehe UdP 44/07).

Zur Sicherstellung der kontinuierlichen Führungsfähigkeit im Bereich der RC South und East werden rotierende multinationale "Deployable Communication


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• 8 ~

Modul«»" (Verlcgbare Fcrnmcldemodule / ncivn •

UiiüU.L^. i ) eingesetzt. Im Rahmen der

Sichcrjrtcllung die«, Aufträge, wurden zwei zusätzliche

geschaffen. Im Zett»«.«._______________________

durch zwei deutsche Soldaten (ein Offizier und ein Portepee) au, dem Stab de» 1- NATO Signal Battalion. beschränken sich auf Kabul, Bagram und Kandahar (siehe UdP

1 NAI ° Si 8 nal Battalion (NSB) ist durch die NATO Communications and Information Systems Service Agency (NCSA) beauftragt worden, zur Betreuung der Führungsunterstlltzungsanlagen das IT-Helpdesk des COM Kandahar Airfield zu verstärken. Für diesen Auftrag ist ein deutscher Unteroffizier für die Zeit vom 17.11.07 bis voraussichtlich 01.03.08 auf dem Kandahar Airfield eingesetzt (siehe UdP47/07).

Mit dem kontinuierlichen Auf- und Ausbau der "Communication and Information Systems M -Unterstützung am Kandahar Airfield zur Sicherstellung der Führungsfähigkeit von ISAF im Bereich der RC South und East hat sich der Bestand an IT-Ausstattung inzwischen deutlich erhöht. Um eine Instandhaltung und Instandsetzung vor Ort zu ermöglichen, wurde im Juli 2007 ein Depot am Kandahar Airfield in Betrieb genommen, das mit einem Personalumfang von fünf Soldaten die erforderlichen Kapazitäten bereithält Für diesen Auftrag ist ein deutscher Unteroffizier für die Zeit vom 27.11.07 bis voraussichtlich 25.02.08 auf dem Kandahar Airfield eingesetzt

Uibekigfan

i. Politische Lage

Am 18.11.07 hat sich der amtierende Präsident des Landes,

Kandidat ftlr die Präsidentschaftswahlen am 23.12.07 aufstellei Wahlkommission ließ drei weitere Kandidaten zur Wahl zu.

b. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zzt. als niedrig eingestuft.


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4 . Serbien / Kosovo

a. Politische Lage

zusammen. Die Konferenz ist auf drei Tage angesetzt.

Vermittlung der sogenannten Troika einen letzten Versuch bego Seiten akzeptable Lösung der Kosovo-Statusfrage zu finden. Die

b. Bedrohungslage im Kosovo

Die Bedrohung ist zzt. als niedrig eingestuft.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der Kosovo Force (KFOR)

(1) KFOR

Nach einem Einsatz im Rahmen der Multinational Task Force (MNTF) East ist das deutsche Operational Reserve Forces (ORF) Bataillon nunmehr seit dem

25.11.07 südlich von Mitrovica disloziert und wird hier wie geplant in der Operationsführung der französisch geführten MNTF North bis zum 16.12.07 zur Raumüberwachung eingesetzt (siehe UdP 47/07).

(2) Multinational Task Force South (MNTF S) / Deutsches Einsatzkontingent (DtEinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

4. Bosnien und Herzegowina (BIH)

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zzt. als niedrig eingestuft


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b. Beteiligung der Bundeswehr an der EU

(1) EUFOR

Force (EUFOR)

Der Sicherheit, der Ve re inten Nationen ha, am 21, ,.07 das Manda, für die

ne enstruppe in Bosnien und Herzegowina mi, der Resolution 1785 (2007) einstimmig um ein Jahr verlängert.

(2) Deutsches Einsatzkontingent (DtEinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

5. Georgien

a. Politische Lage

Am 22.11.07 bestätigte das georgische Parlament einstimmig das neue Kabinett von Premierminister Gurgenidse. Die Abgeordneten der Opposition nahmen an der Abstimmung nicht teil.

Der georgische Präsident Saakashvili trat am 25.11.07 von seinem Amt zurück und machte damit den Weg für Neuwahlen am 05.01.08 frei. Bis dahin wird Parlamentspräsidentin Burdschanadse die Amtsgeschäfte führen.

Bis zum 26.11.07 lagen der amtlichen Wahlkommission insgesamt 22 Bewerbungen für das Amt des Staatspräsidenten vor. Alle Kandidaten, darunter auch der bisherige Amtsinhaber Saakashvili, haben nun zehn Tage Zeit, der Kommission die für die Zulassung als Kandidat geforderten 50.000 Unterschriften vorzulegen.

b. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zzt. als niedrig eingestuft.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Observer Mission in

Georgia (UNOMIG)

Keine berichtenswerten Ereignisse


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hungslage

Bedrohung im erheblich eingestuft.

Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Mission in Sudan (UNMIS)

ergangenen Tagen fand ein Personalwechsel beim deutschen M1 litärbeobachter- und Stabspersonal bei UNMIS statt. Am 21.11.07 verlegten 21 Soldaten in den Sudan. Bis zum 26.11.07 verlegten 19 Soldaten zurück nach Deutschland. Der deutsche Anteil UNMIS umfasst nunmehr 42 Soldaten.

Beteiligung der Bundeswehr a Mission in Sudan (AMIS) / Unit (UNAMID)

Keine berichtenswerten Ereignisse

Äthiopien / Eritrea a. Politische Lage

beide Konfliktparteien äußerst prestigeträchtige Ortschaft Badme, um deren Kontrolle es in dem zweijährigen Grenzkrieg Ende der 90er Jahre ging.

Eritrea verlangt nachdrücklich die Umsetzung der Grenzentscheidung der Internationalen Grenzkommission, das heißt den unverzüglichen Beginn der Demarkierung der Grenze sowie die Räumung der zugesprochenen

Geländeabschnitte durch die äthiopischen Streitkräfte.

Äthiopien erkennt nach eigener Aussage die Entscheidung der Grenzkommission grundsätzlich an, verlangt aber weitere Verhandlungen vor Beginn der

Grenzdemarkierung.

itemationalen Grenzkommission Danach werden derzeit von Äthi icn. Darunter befindet sich auch c


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- 12 -

gslage

'hung ™ eritreisch-äthiopischen Grenzgebiet i

ist zzt. als mittel eingestuft.

Beteiligung der Bundeswehr der United Nations Mi«,™ , Eritrea (UNMEE)

Mission in Ethiopia and

Derzeit bestehen keine Hinweise auf eine unmittelbare Gefährdung der bei UNMEE

eingesetzten Militärbeobachter.

Horn von Afrika und an grenzende Stehlet*

a. Bedrohungslage

In Dschibuti und im Golf von Aden ist die Bedrohung zzt. als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen Terrorismus: Operation Enduring Freedom (OEF)

Keine berichtenswerten Ereignisse

Straße von Gibraltar / östliches Mittelmeer

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zzt. als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen Terrorismus: Operation Active Endeavour (OAE)

Neben dem Seefemaufklärungsflugzeug P3C ORION (siehe UdP 47/07) beteiligt sich Deutschland zurzeit mit der Fregatte RHEINLAND-PFALZ und dem Betriebsstoffianker RHÖN an der Operation Active Endeavour.

Die Unterseeboote U 18 und U 33 wurden am 25.11.07 und 27.11.07 planmäßig aus der Operation herausgelöst und befinden sich auf dem Weg zurück nach

Deutschland.


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- 13-

ie Lage

jzeit des libanesischen Präsidenten Lahoud endete in der Nacht vom

23.11 -07 auf den 24.11.07. Die für den 23.11.07 angesetzten Präsidentschaftswahlen

wurden erneut kurzfristig verschoben und sind nun für den 30.11.07 vorgesehen.

Libanon ist somit seit dem 24.11.07 verfassungsgemäß ohne amtierenden

Präsidenten. Die alleinige Regierungsgewalt liegt nun bei Premierminister Siniora und seinem Kabinett.

Die Verantwortung für die Sicherheit des Landes liegt in den Händen der Streitkräfte und wurde durch den ehemaligen Präsidenten formell und fristgerecht an den Generalstabschef, General Süleiman, übertragen.

Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land und im Süden Libanons ist zzt. als mittel, außerhalb libanesischen Hoheitsgewässer als niedrig eingestuft.

Beteiligung der Bundeswehr an der (UNIFIL)

(1) UNIFIL

Keine berichtenswerten Ereignisse

Maritime Task Force (MTF) UP

Die MTF hat bisher insgesamt 11 wurden bisher 44 durch die Hafenbehörden näher untersucht.


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L aie Organisationen / Aktivi s^

n (VN)

fations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK) Polizeitruppe

Gewährleistung von innerer Sicherheit und Ordnung im Kos<

eingesetzten

Kontingent

internationalen Polizeitruppe gehören 1.995 Polizisten an. Das deut

Beamte.

12. Lufttransporteinsatze und Überwachungsflfige mit Seefernaufklärern

zur Unterstützung der Einsatzkontingente im Berichtszeitrau]

ISAF

KFOR

EUFOR

UNIFIL

OAE

oefI

AMIS

Lufttransporte Anzahl Flüge

39

2

5

1

0

0

0 1

Anzahl Überwachungsflüge

0

0

0

0

2

0

0


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- 15-

Stfirke der deutschen Einsatzkontingente

KFORiEUFORjUNMISiUNMEFjUNOMIGtUNIFILl OEF

ISAF*

Hf-Mandat

20.09.06 116.11.01

22 . 12.01

2244.05

12.06.99

02.12.04

tuelle*

Mandat

IZ09JT7 15.11.07

12.10.07

21.06.07

15,1147

tucllc

andatsende

11.06.08

mHI(

ladatMörrxitin

3.960

(2001)

2>I00

(2606)

75/50

(2005)

10.434

( 2002 )

1.715

( 2002 )

17*

(2004)

1.231

(2006)

(2007)

(2007)

m Inland xreitgr halten

fTlziere

Interoffiziere

Mannschaften 2.039

IZivilbedienst

esamt**

7.598

FWDI

' p 1 Einsatz bewaffneter Strritkrlfte Im Siane des Parlaments beteilig ungsgesetzes, uj; KabiaettsbescMuss

* Ende '•weiterer 12 Moaate” - W enn eine der Fraktionen es winseln* wird die Bundesregierung des Deutschen Bundestag

12L Ablauf weiterer 12 Monate erneut konstitutiv mit der Veriiageruag des Einsatzes befassen.

Ende -weiterer 12 Monate" • Die Bundesregierung sichert de* Deutschen Bundestag zu* nach Ablauf von jeweib 12 Monaten den Bundestag erneut konstitutiv zu befassen, falb dies der W unsch einer Fraktion ist 4 Ende VVMaadat- unbefristete Beteiligung gemlB Kabinettsentscheidung %oe 28.61.04

1 Ende V VMandat - Die Fortsetzung der Beobachtermission erfolgt seil 1998 ohne neuen kabinettsbcschluss.

4 Kontlngentwechsel 7 freiwillig zusltzi. W ehrdienstieistende • ORF-Bataillon

davon ISAF PRT Kunduz: 473 Soldaten. ISAF PRT Feyzabad: 314 Soldaten. FSB Mazar-e Sharif: 2.043 Soldaten (inkl. 115 Soldaten des RC North), Einsatzgeschwader Termez/UZB: 203 Soldaten. Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAMA in Afghanistan. Besonderheit: zzt. Kontingentwechsel.

Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategischer Verwundetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 41 Soldaten und den im Mittelmeer an den Operationen gegen den internationalen Terrorismus (Active Endeavour) beteiligten 237 Soldaten sind insgesamt 7.876 Soldaten der Bundeswehr