﻿VS - NUR FOR DEN DI

des

20/11

Ober die Auslandseinsitze der Bundeewehr


v%. Ntm Km iw N hiWNttut miaih m

tf» T

Die Bedrohung in Afghanistan ist insgesamt erheblich 1 . In Nordafghanistan liegt sie zurzeit je nach Provinz zwischen niedrig und erheblich.

In den übrigen Regionen stellt sie sich wie folgt dar: Regional Command (RC) Capital: insgesamt mittel.

insgesamt mittel, insgesamt mittel, insgesamt erheblich bis hoch, insgesamt hoch.

Hauptstadt Kabul:

Regional Command West:

Regional Command East:

Regional Command South:

Regional Command Southwest insgesamt erheblich bis hoch.

Im Zeitraum vom 09.05.1 1 bis 15,05,II (19. KW) registrierte ISAF landesweit 540 Sicherheitsvorfllle (siehe Grafik), Ks handelte «ich um 349 Schusswechsel und Gefechte, 102 Sprengstofftnschlftfc darunter ein Selhstmordattcntat in der

1

Definitionen der Badrohungtetiifee ndu Anitg* 2


M R FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

- 3 • ■

VS

s

- sowie 77 VorflUk von indirekte»

91 ISAF

North, vier im RC Capital. 17 im Ri We< *7 im

k Ia

MOSTARAK

Es gibt keine wesentliche« Änderungen m der Operationsftihrung des ISAF Joint C ommaad (UC) Der Schwerpunkt ftir COM ISAF bkibt unverändert der Süden

COM UC ia dieser Woche seinen Schwerpunkt

Force (ISAF) HAMKARI

( 1 )

Darüber hinaus

Auswctttaf von Sachtpatrouilkn - insbesondere durch Afghan National


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-4-

Sccuriiy I orccs (ANSF) - gelegt, um damit einen weiteren Sicherheitszuwachs Mir die Bevölkerung zu erreichen.

(2) Militärische Lege (SkherheHsvorflUle eeßerheib RC North and RC Cepttel)

Im Distrikt Nahr-e Saraj der Provinz Helmand griffen am 09.05.11 Opposing Militant Fortes (OMF) internationale Sichcrheitskräfte mit einem behelfsmäßigen Sprengsatz (Improviscd Explosive Device / IED) an. In Folge der Explosion ist ein amerikanischer Soldat gefallen.

Am 10.05.11 kam es in drei Provinzen zu IED-Anschlägen auf internationale Sichcrheitskräfte. Dabei sind in der Provinz Khost (Distrikt Bak) ein amerikanischer Soldat, in der Provinz Kapisa (Distrikt Tagab) ein französischer Soldat und in der Provinz Zabul (Distrikt Qalat) ein rumänischer Soldat gefallen.

In der Provinz Helmand im Distrikt Lashkar Gah kam es am 12.05.11 zu einem folgenschweren Zwischenfall, als ein Offizier der Afghan National Civil Order Police (ANCOP) das Feuer auf amerikanische Sicherheitskräfte eröfTnete. Dabei sind zwei amerikanische Soldaten gefallen und vier weitere verwundet worden. Nähere Hintergründe zur Motivlage des Täters liegen nicht vor.

Am 13.05.11 griffen OMF im Distrikt Zharay der Provinz Kandahar nationale und internationale Sicherheitskräfte an. Bei dem Feuerüberfall ist ein amerikanischer Soldat gefallen.

Bei einem IEI)-Anschlag im Distrikt Nahr-e Saraj (Provinz Helmand) ist am

15.05.11 ein britischer Soldat gefallen.

(3) RC Capital / Teile Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

(4) RC North / Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Die ftir das Partnering mit der afghanischen Armee (Afghan National Army Z ANA) zuständigen deutschen Ausbildungs- und Schutzbataillone


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-5-

(AusbSchlzBil) führten in der vergangenen Woche weiterhin Operationen *cmc.nsam mit den afghanischen Sichcrheitskräften ANSF durch. Schwerpunkt der OperationsfUhrung ist unverändert der Kunduz-Baghlan Korridor.

Dabei wurde das AusbSchtzBtl Kunduz im Raum Kunduz und das AusbSchtzBtl Mazar-e Sharif in der Provinz Baghlan eingesetzt.

Am 11.05.11 gegen 16:20 Uhr afghanischer Ortszeit wurde der Flugplatz Mazare Sharif mit drei Raketen beschossen. Die Raketen schlugen nördlich des Flugfeldes ein, wobei eine Rakete in der Nähe des Towers detonierte. Es wurde niemand verletzt; Schäden wurden nicht gemeldet. Der Tower war bis gegen 17:50 Uhr evakuiert und der Flugbetrieb bis 18:25 Uhr eingestellt.

Am 17.05.11 ereignete sich gegen 12:45 Uhr afghanischer Ortszeit rund 13 Kilometer östlich von Mazar-e Sharif ein Verkehrsunfall eines ungarischen Militärfahrzeuges. Ein ungarischer Soldat verstarb noch am Unfallort, fünf weitere Soldaten wurden verletzt. Die Verletzten wurden nach erfolgter Erstversorgung vor Ort mit taktischem Lufttransport in das Rettungszentrum Ma/ar-e Sharif gebracht. Dort verstarb kurze Zeit später einer der Verletzten (ungarische Soldatin).

Deutsche Soldaten wurden zur Absicherung der Unfallstelle eingesetzt. Im Zuge dieser Absicherung kam es gegen 16:06 Uhr afghanischer Ortszeit zur Abgabe von Warnschüssen durch deutsche ISAF Kräfte. Ein sich näherndes Fahrzeug hatte auf mittlere Entfernung Hand- und Lichtzeichen ignoriert und konnte durch Warnschüsse neben das Fahrzeug gestoppt werden. Es folgte danach der ausgewiesenen Umleitung. Dabei wurde niemand verletzt; es entstanden keine Schäden. Nach Räumung der Unfallstelle und Bergung des Unfallfahrzeuges sind alle eingesetzten deutschen Kräfte in das Feldlager Camp Marmal zurückgekehrt.

Am 18.05.11 begann gegen 08.00 Uhr afghanischer Ortszeit eine gewaltsame Demonstration vor dem Provincial Advisory Team (PAT) Taloqan in der Stadt laloqan (Provinz Takhar). Rund 100 Menschen protestierten gegen eine in der vorherigen Nacht in der Provinz Takhar durchgeführte Operation, an der keine deutschen Kräfte beteiligt waren und bei der vier Afghanen getötet worden sein


VS • NUR FÜR DI N DlhNSTül BRAUCH

• 6 •

»ollen. Afghanische Polizisten versuchten zunächst mit Warnschüssen, die Demonstration aut/ulftsen. Gegen 09:50 Uhr bewegte »ich die Demonstration * u ' l, cm direkten Umfeld des PA1 in die Innenstadt. Im Laufe der Demonstration winden dabei unter anderem auch Geschäfte und Autos im Nrthbcrcich zerstört. Gegen 11:20 Uhr gelang ea Demonstranten erneut, zum PAT vorzudringen. Beim Wurf von Handgranaten und Molotowcocktails wurden unter anderem drei deutsche Soldaten sowie mehrere afghanische Wachmänner verwundet. Der Zustand der deutschen Soldaten ist stabil und die

medizinische Versorgung im PAT ist gewährleistet.

Nach vorliegenden Meldungen wurden in der Stadt und vor dem PAT zehn Demonstranten getötet und 40 weitere verletzt. Diese Zahlen sind noch nicht bestätigt. Ob und in welchem Umfang deutsche Soldaten im Zuge der Selbstverteidigung von der Schusswaffe Gebrauch gemacht haben, wird geprüft. Zum Redaktionsschluss war das Ereignis noch nicht abgeschlossen.

Die Mongolei stellt seit Dezember 2009 einen Sicherungszug ftir das PRT Faizabad zur Lager- und Flugplatzabsicherung. Am 02.05.11 hat der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizi


VS » NUR FÜR DI N DIENSTGEBRAUCH

. -

grgtbnu #ine Oaluät der Versorgung sicher gestellt ist. dic dem Ergebnis einer Bthaiidtung in einer vergleichbaren Situation in Deutschland glcichkommt.

IX« «mlUhtdtenMliche Versorgung des deutschen EinsKtgt ISAF wird in den Verk**m«i^'ebcium (Rote) 1 bis 3 (bis hin zur fachlnrt liehen und primären «fcituigUthen Behandlung) durch den Sanitätseinsatz verband in Mazar-e Sharif. die samiAiikomivwitMi (SanKp) der PRT Kunduz und Faizabad. zwei SanKp N^vglkhvi I mxttu (SanKp bwglEins) zur Unterstützung der beiden Ausbildungs und Sthut/bataillone sowie durch die Sanitätsstaffeln Kabul und

™ w'- -

|>imtv -.u hergestellt Ortsfeste Sanitätseinrichtungen der Bundeswehr finden »Itli <idhvi in Ma/ar-e Shanf (Einsatzlazarett Role 3), in Kunduz und Faizabad (jeweils Kettungszentrum Role 2). Mobile Luftlandcrcttungszentren. leicht (Role 4) Mud bei den s«mkp bwglEins ausgebracht. Derzeit (09.05.11) sind 415 Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsdienstes im deutschen EinsKtgt ISAF •ingoeetal.

Role I umfasst die allgemein- und notfallmedizinische Versorgung der Soldaten wwohl innerhalb als auch außerhalb der Feldlager, einschließlich des dazu gehörigen bodengebundenen oder luftgestützten Verwundetentransportes. Die Beweglivhen Ar/ttrupps (BAT) und Rettungstrupps 3 (RettTrp) begleiten die Liiudi/kiaite und stellen die erste notfallmedizinische Versorgung sicher, luftlahr/euge der Bundeswehr (CH 53 MedEvac, C 160 Transall MedEvac) werden ftir den luftgestützten Sekundärtransport von Verwundeten ( lacAirMedl vac) zwischen den Sanitätseinrichtungen eingesetzt. Der primäre Vorwundeienlufttransport (FwdAirMedEvac) wird durch die amerikanischen Saniiütsihubsthrauber ( Hospital Helicopter) HH 60 MedEvac der 4th Combat Aviation Brigade, im Bedarfsfall aber auch durch deutsche I ransponhubsvhrauber des Typs CH 53, geleistet.

in den Rcttungs/entren Kundu/ und Faizabad (Role 2) sind Operations- und Inlensivmodi/in-Gruppen, primär ftir dic notfallmedizinische /-chirurgische Behandlung vorhanden. Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten zur stationären Behandlung intensivpflichtigcr Patienten ist ein frühzeitiger entlastender sekundärer Verwundetentransport, in der Regel in das Einsatzlazarett Mazar-e Sharif, vorgesehen.

^OUtnjnjjiirupp^if^U^^lmedi/iaii^ Fähym 4mk Santtitafektwebel Rettungsmsutaw dwgestdh


T VH * NUH l-OR DfcN DIENSTGEBRAUCH

• 1.

IU. fc|aieMta«**«H MtllN Shanl (Kok 3) vcritigt Ober weitergehende ffctfllfgu* i«» und h*haMlkh< l IhigkelUe, verbunden mit einer stationären

|||^ | Ih -'Olli wm«4wh m *kn deutschen Samtatseinrichtungen im deutschen EinsKtgt IMF ttto <100 ambulant«. «ehern 2.100 stationäre BehandlungsfMlIc erfasst. iw»«4 l 4«0 ehuurgtHhe I utgnlVe durchgcltihn und über 800 FwdAirMedEvac u»mI Ia* AirMeül vas t m^aue gctlo§«n

Vn'Min.Itiv 1 nUlki'iki/ic und Kranke, die nicht innerhalb von 12 Tagen im htesawlaml di#«sttähig werde«, werde « zur weiteren Behandlung nach PW^hlaml gebracht (SttsiAirMedh vac). Die Bundeswehr verftigt dazu derzeit iiIni Aiibut A MO Metll vac. CE 601 Med» vac Challenger und C 160 Transall Mi >11 viu SiratAtrMedl vav im deutschen EinsKtgt ISAF werden grundsätzlich #Nr dm »Ir alogische« LufttransportstUtzpunkt Termez abgewickelt, wobei mHielt I#« virMedSvw tu repatriierende Verwundete, Unfallverletzte und Kranke dem «tue IKuin hland kommenden Langstrecken-Luftfahrzcug zugeftihrt werden, ln 2010 wurden 262 Verwundete, Unfallverletzte und Kranke aus dem Mneal/gehiel ISAF nach Deutschland transportiert.

Deuuvhlan«! betreibt ftir die sanitätsdienstliche Versorgung der Soldaten im

I Insel/ eilten personellen und materiellen Aufwand mit hohem QUalHälMiibpruih. der im multinationalen Bereich große Anerkennung findet.

(I) r«Mee!ewfbee

Hui,mg wurden Im laufenden Jahr 48 Ausbildungsvorhaben abgeschlossen und 2,200 afghanische Ausbildungsteilnehmer von deutschen Polizisten und M4jflf|f1l dir Bundeswehr ausgcbildet. In acht laufenden Ausbildungen werden drr/.eii 442 afghanische Polizisten inklusive dem Focused District ütvslspweiii Programm (FDD) - durch deutsche und afghanische Trainer aus und hMigvbildet.

An der afghanleehen Polizeiakademie (Afghan National Police Academy / ANI*A) ln Kabul werden zurzeit 65 afghanische Trainer im Rahmen des Mentoring durch elf deutsche Mentoren betreut. Diese bilden 450 Trainees aus.


VS . NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

.»•

Im Prujckt Dicruthundeaushildung" befinden sich 15 afghanische I P i itmt rn im Mworing durch vier deutsche Kolben Im Rahew der

HX>* Maßnahmen werden insgesamt rund IJ50 afghanisch« Polizisten duich

( 6 )

In der vergangenen Woche gab es fünf l nterstOtzungsflügc mit C-160 TRANS AI I. außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches. Dic Anzahl der

sich damit auf insgesamt 946.

Alle weiteren kurzfristigen Unterstützungsleistungcn außerhalb des deutschen

Verantwortungsbereiches sind in der Anlage 1 aufgeführt.

Ziviler Wiederaufbau / Za twlcklnagszusam men arbeit

Mit zwei Fröffnungsveranstaltungen in Mazar-c Sharif und Kabul fiel am 16 05.11 und 18.05.1 1 der Startschuss ftir das Netzwerk von Verwaltungsakademien in Afghanistan. Ziel des Projektes, welches das Auswärtige Amt in Auftrag gegeben hat und die Deutsche Gesellschaft ftir Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchftihrt, ist es. mit einem Netzwerk verschiedener Universitäten in Afghanistan und Deutschland ein strukturiertes Studium der Verwaltungswissenschaften nach hohen Standards aufzubauen. Hierbei werden Dozenten ausgebildet, Curricula ftir die Ausbildung do akademischen Nachwuchses entwickelt und zugleich bestimmte Sektoren des afghanischen öffentlichen Dienstes durch gezielte Trainingsmaßnahmen gestärkt. Das Training und die Ausbildung von Studierenden und Lehrkräften wird vom Afghan

• -

i.iupfpartner des Netzwerkes sind zudem das afghanische Ministerium ftir Höhere Bildung, die KommM» ftr eine unabhängige Verwaltungsreform des öffentlichen Dionys (Independent Administrative Reform and Civil Service Commission / !\R(SC) und das Unabhängige Direktorat regionaler Regierungsftihrung 1 ,nJcpcndcnI D,rcclora te of Local Govemance / IDLG). Deutschland wird seine Um i täten aut den Aufbau einer Verwaltungsakademie an der Universität Mazar-e Mur » sowie auf die Entwicklung der Studien- und Ausbildungsmodulc fokussieren Daneben planen die Europäische Union, die Weltbank und andere EUMitgliedstaaten. sich an dem Vorhaben an anderen Standorten zu beteiligen._I


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10.

UaM WH >— AmMnm Mtaatoa In

4

Eireigntsse

1

Olt Mvtiung hl üriait als niedrig eingestuft

1

*• IWrefcees*,. le der RepeMlh Kowvo

l>t» lledivhung Iw /ur/ett Inegeumt al« niedrig, IUr den Norden

Koeovo als mittel eingestuft.

Am 12.05.11 k*m es in Pristina vor dem Justizministerium zu gcwalttltigcn Ausschreitungen zwischen rund 70 Anhlngem der die Direktgespräche zwischen Belgrad und lYistina ablehnenden Bewegung Vetevendosje ("Selbstbestimmung") VOO Albin Kurti und Angehörigen der Kosovo-Polizei, die die Proteste auflöste. Nach vorliegenden Informationen wurden mehrere Demonstranten, aber auch WeheifceitskrKW verletzt sowie zahlreiche Fahrzeuge beschädigt. Die Kosovo Polizei nahm 20 Personen fest. Die von Vetevendosje organisierten Proteste richteten >4ftch gegen den Besuch des serbischen Verhandlungsftihrers im Dialogprozcss, Borislav stelanovic, in Pristina. Die kosovarische Staatspräsidentin Atifete Jahjaga und die kosovarische Regierung verurteilten die gewalttätigen Ausschreitungen.

b» BetaUtfuag der Bwadeeweär aa der Koeovo Force (KFOR)

(1) KFOR

Keine berichtenswerten Ereignisse


VS - NU* FCR DEN DIENSTGEBRAUCH

- II -

WechscI

D» PW»«*cni der Republika Srpska (RS) verabschiedete am 13.04.11 auf Vorschlag irr - < Regierung einen Beschluss, wonach wichtige Justizbehörden des Gi i— iiTiir- Bosnien und Herzegowina (BIH) im Rahmen eines Referendums

>ie vorgesehene Frage lautete: “Do you support the laws High Reprcsentative of the International Community in BIH, io the Court of BIH and BIH Prosecutors's Office, as well verification in the BIH Parliamentary AssemblyT Dieses bereits am 12.06.11 stattfinden.

05 . 05.11 stellte der Hohe Repräsentant ftir Bosnien und Herzegowina, Valentin Republik Srpska eine Frist von sieben Tagen, um ihren gegen das von Dtyton verstoßenden Beschluss vom 13.04.11 zurückzunehmen, werde die Anwendung der Jionn Powers“ erwogen. Nach Gesprächcr

der EU, Lady Catherine Ashton, am 13.05.11 in Ban»

Lula eriline RS-Prlsidcnt Dodik sich bereit.

strukturienen Justizdialog unter der Ägide der EU-Kommi Ober die weder RS monierte Parteilichkeit und Defizite der gesamtstaatlichen

Justiz zu führen. 11 B .Ä .L'

h. Brftm fc—ph y

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.


VN Nim l()K Dl N Dil NS tUfcBRAUCH

,; m w . 12 .

•' 4er Heedeewefcr aa dar EU Force (EUFOR)

(1) EUFOH e»d NATO HQ Icr^jm

Kein# hefk'Nen»werten l.netgniM«

(2) PwtwU F laMfrfc if iia f t (ElaaKtgt)

Kein« berkhlenswene« I rcigniue

Die Bedrohung im I and hl zurzeit insgesamt eis mittel, in den Provinzen Orientale. Niml Klvu und Mid-Klvu je nach Region als erheblich bis hoch eingestuft.

b. Beteiligung der Baadaswefcr aa der EU Mlaaftoa sar Sichertet tMektorreform

(tusec) a

Keine herichtonswerlcn Ereignisse

a. PoJHteeb« Lage

In der vom Norden und Süden des Sudans gleichermaßen beanspruchten Region Abyei (siehe UdP 19/11) Ist die Situation unverändert angespannt.

In SUdkordofan haben die 2010 verschobenen Wahlen ftir das regionale Parlament und den Gouverneur »tattgefunden. Der Kandidat der Regierungspartei National C ongreM Party (NCP), Ahmed Haroun siegte mit 49,6%. Sein Gegner Abd El Aziz AI Hilu von der Sudan People’s Liberation Movement (SPLM) erreichte 49,2%. Im regionalen Parlament erreichte die SPLM 21 Sitze, die NCP 33 Sitze. Die Wahlen wurden vom Carter Center Oberwacht. Die SPLM will das Wahlergebnis nicht

anerkennen. /


VS - M'K FOR MN DIENSTGEBRAUCH

Di« Bedfx*u<ig im land ist zurzeit als niedrig, im Darfur und im Süd-Sudan als

aa dar Uaited Natioae Miaaioa tat Sadaa (UNMIS)

Ereignisse

aa dar Uaited Natioas / Afrteaa Uaioa MWoa ia

Keine

7.

Die Bedrohung ist zurzeit als mittel eingestuft

aa der EU-geflkrtea AesbüdnagsaMsaioe Ar Ia Uganda (Earopeaa Uaioa Traftaiaf Miaaioa

(EUTM1 / SOMALIA)

keine berichtenswerten Ereignisse

8. Horm

ln Dschibuti ist die Bedrohung zurzeit als mittel, im Golf von Aden und den weiteren Seegebieten am Hom von Afrika als niedrig eingestuft.


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* 14-

b. Beteiligung der Bundeswehr aa der Operation der Earopäbehea Untoe zur Beltimpftiag der Piraterie: Operation ATALANTA - Beitrag im Rahmen der EU NAVFOR SOMALIA

Der ATALANI A-Verband besteht aus sieben Schiffen aus Spanien, Italien. Frankreich, Portugal, Griechenland und der deutschen Fregatte NIEDERSACHSEN sowie acht Bordhubschraubem.

Zusätzlich verftigt ATALANTA über je einen Seefemaufkllrer aus Deutschland und Spanien und zwei Seefemaufkllrem aus Luxemburg.

Die Fregatte NIEDERSACHSEN eskortiert seit dem 16.05.11 ein durch die African Union Mission in Somalia (AMISOM) gechartertes Handelsschiff von Mombasa (Kenia) nach Mogadischu (Somalia). Das Vessel Protection Detachment der Fregatte NIEDERSACHSEN ist auf dem Handelsschiff eingeschifft.

9. Wcatltehei und östliche» Mittelmeer

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operatioeee gegen den fartsruatioualeu Terrorismus: Operation ACTIVE ENDEAVOUR (OAE)

An OAE beteiligen sich momentan sechs Nationen mit Schiffen und Booten. Der deutsche Beitrag ist das Minenjagdboot DATTELN.

10. Libanon

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Landesinneren und im Süden Libanons ist zurzeit als mittel, auf

See in der Area of Maritime Operations (AMO) als niedrig eingestuft.

Am 15.05.11 begingen die Palästinenser den so genannten "Nakba”-Tag, an dem sie jährlich der Staatsgründung Israels gedenken (Nakba - arab. "Katastrophe**), ln diesem Jahr eskalierten die Demonstrationen in Libanon. Syrien und Israel. Im


I

VS * Kl R FCR DFN DIENSTGEBRAUCH

• IS*

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von mehreren Tausend Pallsttnenscm nahe

n Im Verlauf zufolge eine Gruppe von etw

Hfoenesi sehen Armee- Stellungen

vorgerückt sein. Die dies mit Wamschttssen zu der s\ risch-israelischen Grenze gab es

Syrien Ober den verminten

Bei Tote und

•uf

insgesamt 14 Toten und mehreren

Uaited Nations Interim Force ia Lebaaoa

(MTF) UNIFIL

mit seegehenden Einheiten an der MTF UNIFIL. Fregatten und Korvetten, drei Patrouillenbooten und

(»>

sowie die Schnellboote S 80 HYÄNE und Beitrag.

S73

Am IS 05 II befasste sich das Bundeskabinett mit der Fortsetzung der deutsche» Beteiligung aa der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIl ) V orbehaltlich der konstitutiven Zustimmung des Deutsches Bundestages (Abstimmung geplant am 10.06.11) soll der Einsatz - unter MMsItung der pnoirihB Mandatsobergrenze von 300 Soldaten - um ein weiteres Jahr verlängert wenden.


11» Internationale Organisationen / Aktivitäten

Vereint« Nationen (VN) / Europäisch« Uaioa (EU)

Uaited Natioae Interim Administration Missioa ia Koeovo (UNMIK) and Rechtsstaatlichkeitsrolssioa der Earoptischea Uaioa im Kosovo: Earopeaa Union rate of law missioa Ia Kosovo (EULEX KOSOVO) lateraadoaale Polizcitrappc

Der zur Gewährleistung von innerer Sicherheit und Ordnung im Kosovo eingesetzter internationalen Polizeitruppe im Rahmen der UNMIK gehören acht Polizisten an darunter ein deutscher Polizeibeamter.

anderen Experten - gegenwärtig

Deutsche.


- 17 -

13. Stärke der deutschen Einsatzkontingente

(Grafik)

Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Austrages "Strategischer Verwundetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 41 Soldaten sowie den Angehörigen der einsatzgleichen Mission EUSEC RD CONGO (Starke: 3) und den Angehörigen der Mission EUTM SOMALI A (Stärke:  6) sind insgesamt '''6.696''' Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen eingesetzt.

* Kunduz: 1.122 Soldaten, Feyzabad: 258 Soldaten. Taloqan: 44 Soldaten. Mazar-e Sharif: 3068 Soldaten. Kabul 316 Soldaten und Strategischer Luftunterstützungspunkt / UZB: 94 Soldaten. Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAMA in Afghanistan. 38 Soldaten des NATO-E3A-Verbandes sind derzeit bei NATO-AWACS eingesetzt.

** Im Rahmen der Kontigentwechsel kann es zu temporären Überschreitungen der jeweiligen Mandatsobergrenzen kommen.


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

- 1S-

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ladt | Bemerkest« («epU.t)

Die Billigung gilt weiterhin im Rahmender vorgenannten Obergrenze von 25

Soldatcn/-inncn bis zum Ablauf des aktuellen Bundestags*, mandats.

07.02.10

25

hm dem Entsatz

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-19- ■

MlilNMl wie intematkxttl mit gleichen Begriffen und Definitionen zu arbeiten,

NIT-ORIG ; Ein Staat. Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und/oder die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Obwohl die

_™^^*en keine konkreten Anzeichen für bevorstehende

Angriffe vor.

MITTEL : Ein Staat Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und die Absicht,

Streitkräfte anzugreifen. Allgemeine, nicht

»erweise bevorstehende Angriffe hin. oder Gruppe verftigt über die Fähigkeit und die

Absicht, deutsche Streitkräfte und oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Mit Angriffen wird in naher Zukunft gerechnet. Erkenntnisse zu konkreten Angriffszielen und -Zeiträumen

liegen nicht vor.

HOCH: Ein Staat Organisation oder Gruppe verftigt über die Fähigkeit und die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Angriffe gegen konkrete und spezifizierte Angriffsziele in definierten Angriffsräumen sind in einem bestimmten

Zeitraum zu erwarten.