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(0)30-18-24-26627

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Unterrichtung des Parlamentes

01/11

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R-stektioiissehluss: 5. Januar 2011, I0KX) Uhr


VS . NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

-2-

Dk Bedrohung in Afghanistan ist insgesamt erheblich 1 . In Nordafghanlstan zurzeit je nach Provinz zwischen niedrig und erheblich.

In den übrigen Regionen stellt sie sich wie folgt dar: Regional Command (RC) Capitol: insgesamt mittel.

insgesamt mittel, insgesamt mittel, insgesamt erheblich bis hoch, insgesamt hoch.

Hauptstadt Kabul: Regional Command West: Regional Command East: Regional Command South: Regional Command Southwest insgesamt erheblich bis hoch

Im Zeitraum vom 20.12.10 bis 26.12.10 (51. KW) registrierte ISAF landeswcH 410 SkherheitsvorflUle (siehe Grafik). Es handelte sich um 279 Schusswechsel und Gefechte, 84 SprengstofTanschiige - darunter zwei Selbstmordattentatc kl der


VS - NUR FÜR DI N DII NSTGfBK AUCH

• 3*

Vorfllle von indirektem Beschuss (Mörser

d neun sonstige Vorflll#» ereigneten sich im RC North, sechs im RC < h, 177 im RC Southwest und 131 im RC East, ind bei den Vorflllen drei ISAF-Soldaten | rden verwundet.

Sicherhcitsvorfalle in den

Regional Commands ( 20 . 12 . 10 - 26.12 10 )

Im Zeitraum vom 27.12.IO bis 02.0l.l l (52. KW) registrierte ISAF landesweit 511 Sicherheitsvorfälle (siche Grafik). Es handelte sich um 349 Schusswechsel und Gefechte, 107 Sprengstoffanschläge - darunter ein Selbstmordattentat in der Provinz Paktika - sowie 41 Vorfälle von indirektem Beschuss (Mörser und Raketen) und 14 sonstige Vorfälle.

17 Vorfälle ereigneten sich im RC North, vier im RC Capital, 23 im RC West, 74 im RC South, 245 im RC Southwest und 148 im RC East.

Insgesamt sind bei den Vorfällen fünf ISAF-Soldaten gefallen; weitere 68 ISAF Soldaten wurden verwundet.

Übersichtskarte der «fghanischen Provinzen siehe Anlage 2


Am 11.12.10 griffen Oppoeing Ul strikt Khwajeh Bahaweddin (ANSF) mH Handfeuerwaffen

Forces (OMF) ■ der Proxwu Takhar im PternuMr der Afghan \abonal Securitx Forces Mm k**s cm ifahnaiirirr Mimt und ein

Leben. DwOber hinaus mieden bei dem Angriff zwei wekarw Angehörige der Afghan National Police (ANP) and zwei weitere Angehörige der Afghan Bordcr Police (ABP) vcrtetzL

Force (ISAF)

HAMKARI BARAYE KANDAHAR

( 1 )

_£ joatfi tat d» S<W* «* ,SAF “*

H xMKARl BARAYE KANDAHAR «W HO vcrUuft

Im RC Southwest liegt der Im Rahmen der dortigen Gesamtoperation MOSTARAK wurden

Teiloperationen weitere Röckzugsmöglichkeiten, Kommunikationsakt und Verbindungswege von OMF erfolgreich abgcschnittcn


\s NlIH I VK t>l N IMI NM01 IMtAl t'M

Mllltt rieche U«v (MeheftetievertWIe «alerfcalh tU f t ei a l Commaad North aed Regional < «HwwBiid l'nUmh

Am 21.12,10 kam es im Dturtkt K<u*ki der Provln* Helmand zu einem Anschlag mH einem hehelltm« Algen Sprengseu (Improvised I xpk>*ive l^evicc I IBD) gegen «meriktmimhe ISAP*Krtlltov In I olge der I sploskm ist ein amerikanischer Soldat gefallen,

Bei einem II D-Anschlag aut eme ISAV'Vatroullle in der Provinz Helmand im Distrikt NahiMi s.irnl ist am Jl.U.IOeln hrltuchcff Soldat gefallen

Am 26.12.10 grillen OMI eine ISAP*Patrouille mit einem IED an. Bei dem Anschlag, der sich im Distrikt Ned ’AH (Provinz Helmand) ereignete, ist ein amerikanischer Soldat gefallen.

Bei zwei II 1>-An\chl*gen am 21.12.10 und 01.01.11 Im Distrikt Sangin derl Provinz Helmand auf IHttrouillen der Atfchan National Army (ANAk die von amerikanischen Soldaten begleitet wurden, sind zwei amerikanische Soldaten gefallen

Am 31.12.10 kam cs in der Provin« Farah im Distrikt Gulistan zu einem Feuergefccht zwischen OMI und einer italienischen ISAF>Patrouille. Dabei ist ein italienischer Soldat gefallen.

Bei einem li:D-Anschlag aut eine amerikanische Patrouille im Distrikt Zhelay der Provinz Kandahar am 31.12.10 ist ein amerikanischer Soldat gefallen.

Am 01.01.11 kam es in der Provinz Helmand im Distrikt Nahr-e Sany zu einem Feuergefccht zwischen OMF und britischen ISAF-krlften. Dabei ist ein britischer Soldat gefallen.

(3) Regional Command (RC) Capital / Teile Deutsches Eiasatxkoatiageat (ElaeKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse


VS-NUVt rum QtN DiCNMili HftM a M

(4) ICesa■ni(»C)N»r»/ l*«mebas fc MseMIm tt^i

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l>w Operation DAARA-F WAADA, dt» haupufchlkh *on amerikanischen K rillen, ventlrit durch KrSÄ» des AWbiWungs- und SthiilrhaialHunx Kumlu/ der ANA und der ANP, im nOrdltthen Chahar Dm uh (/wemmmland) In der Provinz Kund ui durchgeltihn wird, befindet »uh unverändert In der l*haee SNA PK. Im Schwerpunkt werden gesielte /ugrlllxoperemmen afghanischer und •■••■Blmhcr Spc/isllcrtAe durehgeftthrt, wekhe a ug l el eh die V .»rraueeeuung ftir weitere Counter-IT IM )perahonvn schaflcn

Aufbauend auf brfotge der Operation DAARA-F WAADA konnte Im Zeitraum

2S.I2.I0 bis 30.12.10 «• Teilopeimiou fUWsi \ t.MARH II mH —nritmtf-*“- Krftftrn im Zuge «iasr Ht^MWidung«straöe im nftfülehen Chahar Darah durchgeftihrt werden. Absicht war t», die Ortschaft Qal-e ( ha zu ndmwa. einen COP Ar 41s ANP au e rric h te n uad den pMaina Kaum imk Süden ausaudehaen. Des Ausbildung», und Schut/haiailUm Kuitdur unienmt/ie

mH UMtaflHa, haoartbwebfMmlMma. B n cfc—I fpsmer und

Pan/erhaabiuc 20U0.

Am ipHm Vormittag des 22.12.10 alberte Md» m der Rrvvtn/ Balkh ein dvllea I thrmag bk auf ruad zwei Meter dem iMHa Pebmag tlaee dtuMo btn Militlrkonvois. Der Sicherung saoIdM venwbte mehrfach, den Fahrer de*


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

-7- | Sg|fe j

Fahrzeuges durch Abgabe von Lichtsignalen zum Vergrößern des Abstandes autzu fordern. Da der Fahrer jedoch nicht reagierte, gab der deutsche Soldat einen Warnschuss auf die Fahrbahn vor das zivile Fahrzeug ab. Dabei wurde das Fahrzeug getroffen, da es im Augenblick der Schussabgabe beschleunigte. Der afghanische Fahrer des Fahrzeuges wurde am Bein verletzt. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in das Rettungszentrum Mazar-e Sharif gebracht.

Mehrere OMF griffen am 23.12.10 deutsche Kräfte rund 18 Kilometer nordwestlich des PR I Kunduz mit Handfeuerwaffen an. Durch eigene Kräfte wurde Luftnahunterstützung (Close Air Support / CAS) angefordert die kurz darauf vor Ort war. Die deutschen Kräfte setzten ihren Rückmarsch zum PRT Kunduz fort. Es gab keine Verwundeten und keine Schäden.

Am 24.12.10 gegen 00:35 Uhr afghanischer Ortszeit wurde eine deutsche Patrouille rund 500 Meter nördlich der Liegenschaft „Safe House" des Provincial Advisory Team (PAT) Taloqan vermutlich mit einem IED angegriffen. Dabei wurden zwei deutsche Allzwecktransportfahrzeuge DINGO beschädigt. Diese wurden geborgen und die Patrouille kehrte in die Liegenschaft des PAT zurück. Es wurde niemand verwundet.

Am 28.12.10 wurden deutsche Kräfte im Rahmen einer laufenden Operation rund 13 Kilometer nordwestlich von Kunduz von OMF mit Handfeuerwaffen und Panzerabwehrhandwaffen (Rocket Propelled Grenade / RPG) angegriffen. Die mit den eigenen Kräften operierende Luftnahunterstützung erwiderte das Feuer. Im Rahmen der weiteren Operationsführung wurden drei Schuss Mörserfeuer auf eine aufgeklärte Stellung der OMF abgegeben. Durch den Mörsereinsatz entstand kein ziviler Personen- oder Sachschaden. Auf deutscher Seite gab es keine Verwundeten und keine Schäden.

Deutsche Kräfte wurden am 29.12.10 im Rahmen der Operation SHER* CHESAN rund sechs Kilometer westlich des PRT Kunduz von OMF mit einem improvisierten Sprengsatz angegriffen. Es gab weder Personen- noch

Sachschäden.


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Am 29.12.10 wurden deutsche Soldaten im Rahmen der gemeinsam mit amerikanischen und afghanischen Kräften geführten Operation TOWSE A-GHARAB II rund 18 Kilometer nordwestlich des PRT Kunduz von OMF mit Handfeuerwaffen angegriffen. Es wurde niemand verwundet.

Am folgenden Tag (30.12.10) wurden deutsche Kräfte im Rahmen derselben Operation erneut von OMF mit Handfeuerwaffen angegriffen. Der Vorfall, bei dem auf deutscher Seite niemand verwundet wurde, ereignete sich rund 19 Kilometer nordwestlich des PRT Kunduz.

'''(5) Polizeiaufbau'''

Im Jahr 2010 wurden 83 Ausbildungsvorhaben abgeschlossen und 4.457 afghanische Ausbildungsteilnehmer von deutschen Polizisten und Feldjägern der Bundeswehr ausgebildet. In 18 laufenden Ausbildungen werden derzeit 1.283 afghanische Polizisten durch deutsche und afghanische Trainer aus- und fortgebildet.

Die laufenden Ausbildungen beinhalten auch die noch nicht abgeschlossenen Zyklen des Focused District Development Programms (FDD). Das FDD ist ein laufendes, in der Regel zwölf Monate andauerndes Ausbildungsprogramm für die afghanischen Distriktpolizeien. Dieses Programm ist Teil des deutschen Engagements und wird durch Polizeimentorenteams (jeweils bis zu vier Polizisten und bis zu vier Feldjäger der Bundeswehr) in derzeit 18 Distrikten in den Provinzen Balkh und Badakhshan durchgeftihrt.

'''(6) Kurzfristige Unterstützungsleistungen ISAF'''

ln den vergangenen zwei Wochen gab es vier Unterstützungsflüge mit C-160 TRANSALL außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches. Die Anzahl der Unterstützungsflüge erhöht sich damit auf insgesamt 896.

Alle weiteren kurzfristigen Unterstützungsleistungen außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches sind in der Anlage 1 aufgeführt.


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c. Ziviler Wiederaefbee / Eetwieklungszusammeiiarbett

Am 22 12 10 Unterzeichneten die KfW Entwicklungsbank sowie die afghanischen Ministerien ftir Bildung und Finanzen einen Finanzierungsvertrag Uber 18 Millionen Euro. Die vom Bundesministerium fllr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereitgestellten Mittel werden dem von mehreren Gebern untendteen nationalen Programm zur Verbesserung der Bildung (Education Quality Improvement Program / EQUIP) zugute kommen. Ziel des Programms ist die Stärkung des Primär- und Sekundarschulbereiches. Bislang wurden im Rahmen von EQUIP landesweit mehr als 800 Schulen gebaut sowie 32.000 Lehrerinnen und Lehrer aus- und fortgebildet. Dank dieser Maßnahmen werden bereits heute 279.000 Schülerinnen und Schüler zusätzlich unterrichtet.

Bildung ist seit 2002 ein Schwerpunkt der deutsch-afghanischen Lntw icklungszusammenarbeit. Daher trägt Deutschland zusätzlich zu EQUIP auch in bilateralen Vorhaben zur Verbesserung der Grundbildung in Afghanistan bei. So wird das Bildungsministerium beim Aufbau von Planungs- und Managemcntkapazitflten unterstützt und insbesondere die Lehrer- und Do/entenausbildung gefördert. Ferner werden Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen fllr Lehrerausbildungsstätten. Referendariatsschulen und Wohnheime insbesondere fllr angehende Lehrerinnen finanziert, um den Prozentsatz der Frauen im Lehrerberuf zu erhöhen. Dieses Engagement im Bildungssektor wird im Rahmen der deutschen I ntwicklungsofTensivc fllr Nord-Afghanistan fortgesetzt und intensiviert. Ziel ist es, bis I nde 2013 Schulen und Lehrkräfte fllr insgesamt 500.000 Schülerinnen und Schüler bereitzustellen.

Auch Dank der deutschen Unterstützung hat Afghanistan bei der Erhöhung der Linschulungsraten von Mädchen und Jungen beeindruckende Fortschritte erzielt. Gingen 2001 in Afghanistan nur rund eine Millionen Kinder zur Schule (fast ausschließlich Jungen), besuchen heute wieder rund sieben Millionen Kinder schulische Einrichtungen, hiervon mehr als ein Drittel Mädchen.

Mitarbeiter der deutsch-afghanischen Entwicklungszusammenarbeit wurden am

24.12.10 im Distrikt Kholm der Provinz Balkh von Motorradfahrern mit einer Handfeuerwaffe angegriffen. Ein deutscher Mitarbeiter wurde dabei lebensgefährlich, ein afghanischer Mitarbeiter leicht verletzt. Beide wurden in das Camp Marmal in Mazar-e Sharif gebracht und im Rettungszentrum medizinisch


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

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versorgt Der deutsche Mitarbeiter erlag am späten Abend seinen schweren Verletzungen.

Er arbeitete für die deutsche Ingenieurs-Consulting Gau ff, die im Unterauftrag der Kf\k I ntw ick lungsbank den Bau der Verbindungsstraße zwischen Kholm und Kunduz betreut. Die entsprechende Projektarbeit ist derzeit ausgesetzt, die zuständigen deutschen und afghanischen Stellen haben die Ermittlungen zu den I athintcrgrUnden aufgenommen

d. Beteiligung der Bundeswehr au der United Nations Asalstance Mission in Afghanistan (UNAMA)

Keine berichtenswerten Ereignisse

2. Usbekistan Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

3. Kosovo

a. Politische Lage

Die Feierlichkeiten anlässlich der Amtseinführung des neuen Bischofs der Diözese Raska-Pn/ren, Teodosije, am 26.12.10 in der St. Georgs-Kathedrale in Pri/ren verliefen unter Beteiligung mehrerer hundert serbischer Pilger und in Anwesenheit politischer Vertreter Serbiens (unter anderem Innenminister Dacic und KosovoMinister Bogdanovic) ungestört und ohne Zwischenfälle. Bei der Zeremonie waren auch Vertreter der religiösen Gemeinschaften (griechisch-orthodox, russischorthodox, römisch-katholisch, evangelisch und islamisch) sowie Vertreter von UNMIK, EULEX, KFOR (darunter der deutsche COM KFOR) und verschiedener Botschaften anwesend. Im Gegensatz zur eher nationalistisch geprägten kurzen Ansprache von Patriarch Irinej legte Bischof Teodosije in seiner Inthronisierungsrcde den Akzent auf die Bedeutung von Toleranz und Versöhnung. Zu strittigen Fragen sollten im Bewusstsein der historischen Verantwortlichkeiten gerechte Lösungen

gefunden werden.


v* - nur • n . •' ■ mn %-

Inwlcwert »ich der Milt« Dezember 2010 mMMMm Merk* de» S*fc**tzer Europaratsermitf Jen Ihck Marty über mufmeWitbe VerstriitaWf— Ar *»M»Jifl» U^K/Kl A-f iitinin| in ( fr y-mh-mdel »uf die Rryi< fufigti/iIdung urid din fDialog mit Serbien »um.rken wird. bleibt sb/uwsnrn Die k//v*»r>*cbe Ptyrrmg wie« in ereten Reaktionen die Anschuldigungen »uf de« Scb^fm trfrlttrt-

inzwi'chcn jedoch ihre grundt/llch. Koopwwkmtiw.^h.f, m, „mW um fenend« Untersuchungen

b. B»droha»g»lf la df RepnbWt Koirvo

Die Dsdrobiaig 1* zurzeit i fli g —mt »k niedrig, Är den Norden dir RepidMtft Kosovo »Is mittel eingestuft

e. BeteiUgaag der Bundeewebr aa der K » » ovo Fort» (KFOR)

(1) KFOR

Am 05 01.11 besuchte der Kommandeur de» Jom« Force C om ma nd Neapel.

L‘ Admiral Samuel J. Locklear. KfOK. Gemeintem mit COM KfOR nadele er

auch dem im dwU ch a w Veraotwortuiifjfearvkfc Itegeedea gw ng tMtlnnr r.

einem bevmders zu schützenden serbischen Kloster, einen Hesuch ab und

informierte »ich Uber den Stand der Vorbereitungen zu einer möglichen

Übergabe In die kosov»rieche g l eb a rh oi l iveauitwortuog. Om ErzangetkloaMr m

eines von vier weiterhin in Verantwortung von KFOR befindlichen serbischen

Kulturgütern Vor einer Übergabe an die lokalen Behörden ist die Billigung üc Nordatlantik rat* erforderlich.

(2) Mettiaadoeel Sattle Cronp (MNBG) Soetb / Deet»ebe» riasstttfn»«»gi»t (KteaKlct)

Die VorbsntftMgan de» deutschen linwu/koedagsates KfOR zur Einnahme dar

zweiten Stufe des finMtiprofll* Deterrent Presence Ende Februar 2011 verlaufen weiterhin planmlSig. |

Das deutsche I msat/kontingent KFOR wird dann noch etwa 1.200 Soldatinnen und Soldaten umfassen; die Stlrke wird aber im Rahmen der Zielatruklur schnellstmöglich auf unter 900 reduziert werdea^^^^^^^^_


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

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*• Politische Lage

Die politischen Bemühungen, nach den allgemeinen Wahlen in Bosnien und Herzegowina am 03.10.10 eine Regierung auf Gesamtstaatsebene und in der bosniakisdvkroatischen Föderation zu bilden, dauern an.

ln der serbisch dominierten Republika Srpska ist die Regierungsbildung mit der Wahl des neuen Premierministers. Alcksandar Dzombic. und seiner Regierung abgeschlossen. Der bisherige Premierminister, Milorad Dodik, übt nunmehr das

Präsidentenamt in der Republika Srpska aus.

b. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der EU Force (EUFOR)

(1) EUFOR und NATO HQ Sarajevo

Keine berichtenswerten Ereignisse

(2) Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

5. Demokratische Republik Kongo

a. Bedrohnnnlau

Die Be<J Nord-K____

der EU Mission rar SkhsrhsHssektorreform

b. Beteiligung der Bundeswehr an

(EUSEC)

Keine berichtcnswerten Ereignisse


VS - M * FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

*13* -dam

2

t. Sudan t

» Piüirii Lf

Das Rtfcrundw «bet die Unabhaaftfkeit des Sud*s wird aller Voraussicht nach wie vtvx^chen -wischen dea» 09.01.11 ead 15.01.11 «uBündru Ergebnisse werden Ar I ndc Januar Xnfan* Fehner erwartet Es liefe« keine konkreten Hinweise vor. dau das Referenduai nicht friedlich und fair verlaufen wird Größere

sind deraeit nicht zu erwartest

in Doha (Katar) sind aus 31.12.10 ohne konkretes «««den. Ein Ihun Är die Wiedemafhalnne steht noch nicht

Die Bedrohung im L and ist zurzeit ab mmel hu Darfur und im Süd-Sudan als

dar United Nntiona / Afirfenn Unten Mtasioa in

Darfhr (UNAMID)

Keine berichtenswerten Ereignisse

uieiäi

Die Bedrohung ist zurzeit als mittel eingestuft

Ausbildaugsmission flr Sicherbdtskrftfte In Ugnndn (European Union Training Mteaion (ELTMJ Z SOMALIA)

Keine berichtcnswerten Ereignisse


Vs - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

• 14.

S. Horn von A

•. Htd r oh u »gstftge

ln Dachlbutl Ist dk Bedrohung zurzeit als mittel, im Golf von Aden und den

Sccgebieten em Hom von Afrika als niedrig eingestuft.

Opcratioa der l.ropMaehen

b. BeteiHgftftg dar Baadesweh

« m EU NAVFOR ATALANTA

[>ie 1 regelte HAMBURG wer im Berichtszeitraum zum Schutz der I landeUschill fahrt im Golf von Aden und an der somalischen Ostküste eingesetzt Der ATAl.AN I A-Verband besteht derzeit aus sieben Schiffen mit zehn Bordhubsehraubem aus Frankreich. Belgien. Italien, Spanien und Deutschland sowie I

einem Scclcrnaulkllrer itus Spanien

Am 27.12.10 wurde im arabischen Meer östlich des Oman das Motorschiff EMS RIVI K von Piraten entführt. Das einem deutschen Reeder gehörende Schilt mit acht Besatzungmitgliedern (ein russischer und sieben phillipinische Staatsangehörige) - • •—- umi Aniiuus und liirbuda.

Am 2*.12.10 wurde der sm 01.03.10 von fmw -------

MARIDA MAKOt I Kl ff (siehe UdP 19/10) nach einer Lösegeldzahlung

lruKcl«mcn. Das einem deutschen Reeder gehörende Schitl mit 2_ BwÄungamitglledem (ein ukrainischer. 19 indische und zwei Staatsangehörige!

* •• •--«U

Bangladcsbs)

Tanker

Am 03.01.11 wurde der seww. v----

konnte rieh m «to* ridnm, lUum (Ssfe Roon, oder Zitadelle) zurückztehen

lonker |*W .kw deuuehen Reederei und fllhrt d,e bnmehe agge.

. ................ au\tr»lt*chen Kne,«ehi(Te. I»ben die Pirrten d. entlehne

wieder verlassen


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAl C H

•15- SÄBI

b. Dulatflgauf der Bundeswehr »■ Operatkmen gegen dee iaternaiionukn Terrorismus: Operetioe ACTIVE ENDEAVOUR (OAE)

Derzeit keine deutsche Beteiligung

10. Ubamom

a. Bedrohuagslage

Die Bedrohung im Landesinneren und im Süden Libanons ist zurzeit als mittel, auf See in der Area of Maritime Operations (AMO) als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr au der United Nution» Interim Force in Lebauon (UNIFIL)

(1) UNIFIL

Keine berichtenswerten Ereignisse

(2) Maritime Task Force (MTF) UNIFIL

Der UNIFIL-Einsatzverband - bestehend aus zwei Fregatten, zwei Korvetten, drei Patrouillenbooten und einem Tender aus Bangladesch, Indonesien, Griechenland, der Türkei und Deutschland - operiert weiterhin im Rahmen der beiden Auftragsschwerpunkte Seeraumüberwachung zur Verhinderung von Waffenschmuggel Uber die seewärtige Grenze des Libanon und Ausbildung der maritimen libanesischen Streitkräfte als Beitrag zu deren Fähigkeitsaufbau.

Der deutsche Beitrag besteht weiterhin aus dem Tender DONAU, dem Schnellbootes S 80 HYÄNE und dem Hohlstablenkboot AUERBACH IN DER OBERPFALZ sowie einem Logistik- und Vcrbindungsclcment und einer Absicherungskomponente der Marineschutzkräftc in Limassol auf Zypern.


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Innerer Sicherheit und Ordnung Im Kosovo eingesetzten im R,thmen der UNMIK gehören echt Polizisten an

KFOR

ISAF

63

3


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

-17- | I

13. stärke der deutsche n Fin««frk ontingente

EUFOR* UNMIS UNAMID

ATAL. 7

ISAF

11.12 IW

•2.1110

1* 12 11

11

(2INM)

57S

(2010)

41 flr ■IratcgiKhfa VerwBed«teetniES|wrt (STRATAIRMEDEVAC)

4.569*

1.286

nkDL*

Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategischer Verwundetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 41 Soldaten sowie den Angehörigen der einsatzgleichcn Mission EUSEC RD CONGO (Stärke: 3) und den Angehörigen der Mission EL TM SOMALIA (Stärke: 3) sind insgesamt 6.572 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen eingesetzt.

• Kunduz 1.124 Soldaten, Feyzabad: 257 Soldaten, Taloqan: 47 Soldaten, Mazar-e Sharif: 2.757 Soldaten, Kabul: 278 Soldaten und Strategischer Lufttransportstutzpunkt / UZB: 105 Soldaten. Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAMA in Afghanistan.

Im Rahmen der Kontingcntwechscl kann es zu temporären Überschreitungen der jeweiligen Mandatsobergrenzen kommen.


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W-NVItl OR 1>1 N DU NS Ril BRAUCH

• 19-

Dcflnltlon ct

I m nsllomU nie International mit gleichen Begriffen und Definitionen zu arbeiten, werden nachfolgende I ««Mutungen genutzt:

NIEDRIG I in Staat. Organ Kation oder Gruppe verftigt über dic Fähigkeit und/oder die Absicht, deutsche Streitkräftc und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Obwohl dic grundsätzliche Möglichkeit besteht, liegen keine konkreten Anzeichen ftir bevorstehende

grifft vor.

l oder Gruppe verftigt über dic Fähigkeit und dic Absicht, und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Allgemeine, nicht auf möglicherweise bevorstehende Angriffe hin.

Organisation oder Gruppe verftigt über die Fähigkeit und die und oder verbündete Streitkräftc anzugreifen. Mit Angriffen Erkenntnisse zu konkreten Angriffszielen und -Zeiträumen

Absicht, deutsche wird In n liegen nicht vor. ilütJÜ: I in Staat, deutsche Streitkräftc und spe/ltl/lerte Zeitraum #u erwarten.

Gruppe verftigt über die Fähigkeit und dic Absicht, i Streitkräftc anzugreifen. Angriffe gegen konkrete «•rtm VnorifTsräumcn sind in einem bestimmten