﻿VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

lundeemlroetettum dei Verteidigung

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FAX *49(0)30-16-24-28627

Unterrichtung des Parlamentes

26/10

Ober die Auelandeelneltze der Bundeswehr

Redaktionsschluss: 30. Juni 2010, 10:00 Uhr


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Die Kabinettsbildung ist damit auch-

abgeschlossen und hatte zu

lt und dem Präs*

von

Ablehnung zahlreicher Kabinettsvorschläge von Karzai zu hatten.

Präsident Karzai hatte nach der Wahl 2009 die vom Kandidaten fllr Ministerämter kommissarisch eingesetzt. Nun legte der

26.06.10 eine Liste mit sieben neuen Kandidaten dem Parlament das fünf Nominierungen bestätigte, darunter Handelsminister Anwar-ul H*sj \\kj und Innenminister General Bismullah Khan Mohammadi.

erfahrene ehemalige Zentrmlbwk. u*) und Vorsitzender der Afghan-MtlUi Ihux- t „ im ,*,cmo.r «w •« ruunzmmbner zurück. Ab Grund to, de. Ru, k. .. * .In. mögliche Prt.ld.ntKh.ft.lundid.tn, Atudis vermutet. kr «t *doch «*, w.

11.0 .Ich .her «ich nicht .1. Vi»-Prtsidcnuch.ftsku,did.t «n der Sc.tc K. . eulsteilen,

Auch der n.u. Inncnminitor, Kh.n Mohgnmyli. ist eine bekutnte IWmh M, llcelti 20£U. wurdc der ndschike und WeggeOhrte Ahmnd Sch* **

■[ „■..■WH» ft V"" N.iion.l Army (A NA) ernannt- Dieses Amt beUo.k» ,, w» zur .einer Jetzigen Ernennung zum Innenminister.

Außerdem bestätigt wurden der Uzbeke Abdul Qudoos Hamidi aU Mmuu. ui nflnnllilihf Blliv r ,,h " tv>n H er ehemalige Gouvemeuer von Kandahar und Aft'ädullah Kahlld. als Minister fllr Grenz- und Stammesangelegenheiteu Turkmene Jamahlr Anwari als Minister für Flüchtlinge und Rückkehrei.

Abgelehnt wurden die Kandidaten der Hazara Minderheit (Sarwar Ifeiutk <k Minister ttir Htthert Bildung, Dr. Daud Ali Najafi als Transportminislert


Die Bedrohung in Afghanistan ist insgesamt erheblich 1 . In Nordafghanistan liegt sie zurzeit je nach Provinz zwischen niedrig und erheblich.

ln den übrigen Regionen stellt sie sich wie folgt dar:

Regional Command (RC) Capital: insgesamt mittel,

Hauptstadt Kabul: insgesamt mittel,

Regional Command West: insgesamt mittel,

Regional Command East: insgesamt erheblich bis hoch,

Regional Command South: insgesamt hoch,

Regional Command South West insgesamt erheblich bis hoch.

Im Zeitraum vom 21.06.10 bis 27.06.10 (25. KW) registrierte ISAF landesweit 821 Sicherheitsvorflllle (siehe Grafik). Es handelte sich um 515 Schusswechsel und Gefechte, 180 SprengstofTanschläge - darunter ein Selbstmordanschlag in der

1 Definitionen der Bedrohungsstufen siehe Anlage 2


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. 4 -

Provinz Kon»' - »wie 112 Vorftlle von indirektem Besdiuss (MBner und tokcm)

und 14 sonstige Vorfälle.

. . . . nf> /■'•nitaL 37 im RC West, 147

14 Vorflllc ereigneten sich im RC North, drei im R *P

im RC South. 395 im RC South West und 225 im RC E

Insgesamt sind bei den Vorfällen 36 ISAF-Soldaten gefallen, wehere 167 ISAF Soldaten wurden verwundet.

Sicherheitsvorfälle in den

Regional Commands

—

(21 06 10 - 27 06 10)

Ml

e. Ietamatioaal Security Aseistance Force (ISAF)

Am 23 06.IO nahm der amerikanische Präsident Barack Obama den RQckti bisherigen COM ISAF, General Stanley McChrystai, an und ernannte General Petraeus zu dessen Nachfolger. Hintergrund waren die im amerikan Musikmagazin „Rolling Stone“ veröffentlichten kritischen Äußerungen McCh und seiner engsten Mitarbeiter über die politische Leitung in Washington.

Mit der raechen I mennung von General Petraeus zum Nachfolger ist es Prl Obama gelungen, den politischen Schaden zu begrenzen. Petraeus, bislai

' 1 kw%«Uu«Une 4m e f g»—li rtwi Provinzen siehe Anlage 2


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USCENTCOM-Chef militärischer Vorgesetzter von McChrystal und erfolgreicher ehemaliger Oberkommandierender im Irak sowie Mitgestaltcr der Counterinsurgency-Strategie (COIN), steht ftr eine grundsätzlich unveränderte Fortsetzung der im letzten Jahr verkündeten Afghanistan / Pakistan-Strategie. Der US-Senat stimmte seiner Ernennung zu.

(1) Opersdoe MOSTARAK

Die Operation MOSTARAK im Bereich Zentral-Helmand sowie die Operation ..HAMKAR1 BARAYE KANDAHAR“ in der Region um die Provinzhauptstadt Kandahar verlaufen in den jeweiligen Phasen nach wie vor planmäßig.

Die Reintegration von sechs TalibanfÜhrem der unteren Führungsebene wurde

y am 23.06.10 im Zuge einer Reintegration-Shura in Maijah vollzogen.

I I/Ll. I i/i \ r _

(2) MilitärischeLage(allgemein)

Bei einem Absturz eines amerikanischen Hubschraubers am 21.06.10 im Distrikt Shavgal Wali Kot der Provinz Kandahar sind ein amerikanischer und drei australische Soldaten ums Leben gekommen. Ober die Absturzursache liegen noch keine Hinweise vor.

Am 21.06.10 sind in der Distrikten Nad Ali und Sangin bei Angriffen von Opposing Militant Forces (OMF) auf ISAF-Patrouillen ein amerikanischer und ein britischer Soldat gefallen.

ln den Provinzen Zabol (Distrikt Qalat) und Konar (Distrikt Shaygal Wa Shiltan) sind am 21.06.10 drei amerikanische Soldaten bei lED-Anschlägen gefallen.

Am 21.06.10 ist ein kanadischer Soldat im Distrikt Panjwayi (Provinz Kandahar) in Folge der Explosion eines IED gefallen.

Bei Feuergefechten und IED-Anschlägen in der Provinz Helmand sind am

22.06.10 ein britischer und zwei amerikanische Soldaten gefallen. Die Vorfälle ereigneten sich in den Distrikten Sangin und Musa Qala.


VS - NUR FÜR DBN 1)11 NSTCil HRAUCII

- 6 -

Am 22.06.10 is. bei einem IED-AnschUg im DUtrik. KM Kod <fc. Provinz Nimruz ein amerikanischer Soldat gefallen.

In den Provinzen Lowgar, Farah und Zabol ereigneten sich im < Of» 10 II I > Anschläge auf ISAF-Kräfte. Dabei sind im Distrikt Charkh ein umerik#nl»i;lw im Distrikt Pusht Rod ein weiterer amerikanischer und im Distrikt (.hilut z vcI rumänische Soldaten gefallen.

Am 23.06.10 ist ein britischer Soldat in einem Feuertelecht m dvr Provinz Helmand im Distrikt Sangin gefallen.

Im Distrikt Arghandab (Provinz Kandahar) wurden am 24.06.10 ammUm-uh«Kräfte mit einem IED angegriffen und anschließend mit H.mdfcucrw«lfvn beschossen. Dabei ist ein amerikanischer Soldat gefallen.

Am 25.06.10 griffen OMF im Distrikt Pech der Provinz Konar eine ISAFPatrouiile mit Handfeuerwaffen und Panzerabwehrhand w .iflen (Rotkci Propelled Grenade / RPG) an. Die ISAF-Kräfte ensiderten das 1 euer und v i /l( „ Luftnahunterstützung (Close Air Support Z CAS) ein. Bei dem Vorlall s„ul /Wv , amerikanische Soldaten gefallen; fünf weitere wurden zum | V il | IVSl , verwundet.

In der Provinz Helmand sind am 25.06.10 und 26.06.10 drei nmmkaniM h<? Soldaten bei IED-Anschlägen gefallen. Die Vorfälle ereigneten sich in .i. ,, Distrikten Naw Zad, Garmser und Musa Qala.

Am 26.06.10 ist ein amerikanischer Soldat bei einem ILD-Anschluß M ul eine Patrouille im Distrikt Saydabad der Provinz Vardak gelallen.

In der Provinz Ghazni im Distrikt Moqur wurde eine polnische Pnirouilli- «im

26.06.10 mit einem IED angegriffen. In Folge der Explosion ist cm polnistlu ,

Soldat gefallen.


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Am 26.06.10 sind im Distrikt Panj\*a\i der Provinz Kandahar zwei kanadische Soldaten gefallen, als ihre Patrouille mit einem IED angegriffen wurde.

ln einem Feuergefecht mit OMF sind am 27.06.10 ein afghanischer und zwei amerikanische Soldaten gefallen. Bei der Vorfall, der sich im Distrikt Marawarah (Provinz Konar) ereignete, sind darüber hinaus 13 amerikanische und fünf afghanische Soldaten verwundet worden.

Bei einem IF.D-Anschlag auf ISAF-Krtfte ist am 27.06.10 in der Provinz Helmand im Distrikt Nahri Sarraj ein britischer Soldat gefallen.

(3) Regio aal Command (RC) Capital / Teile Dealschee Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

(4) Regional Command (RC) North / Deutsches Eiasatzkontingent (EinsKtgt)

Am 27.06.10 wurde rund 30 Kilometer westlich des Regionalen Wiederaufbauteams (Provincial Reconstruction Team Z PR T) Meymane h eine ISAF-Patrouille im Distrikt Almar der Provinz Faryab mit einem IED angegriffen. Dabei sind vier norwegische Soldaten gefallen.

(5) Polizeiaufbau

Im bilateralen Polizeiprojekt sind derzeit 185 Polizisten aus Bund und Ländern als Kurzzcittraincr und Langzeitexperten eingesetzt (Stand: 21.06.10). Diese Anzahl ist aufgrund der Personal Wechsel kurzfristigen Schwankungen unterworfen und <nll »ijf ?Qfi snnachmr

Bei EUPOL sind derzeit 284 von 400 Stellen besetzt, darunter 50 aus Deutschland.

(6) Ka r rfH ad ge Uaterstltxn ag s k iet aatc« ISAF

In der vergangenen Woche gab es einen Unterstützungsflug mit C-160 TRANSALL außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches. Die Anzahl der Unterstützungsflüge erhöht sich damit auf insgesamt 838.


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Alle weiteren kurzfristigen Unterstützungsleistungcn außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches sind in der Anlage 1 aufgeführt.

a. Ziviler Wiederaufbau / Entwicklungszusammenarbeit

Am 26.06.10 luden die Bewohner des Dorfes Nowabad-Shebdara im Argu Distrikt der Provinz Badakhshan Vertreter des Departments of Rural Rehabilitation and Development (DRRD), des Departments of Agriculture, Irrigation and Livestock (DAIL) des BMZ und der GTZ zur Eröffnungsfeier ihres Terrassierungsprojektes ein. Ziel des Vorhabens ist die effiziente Nutzung des Überschusswassers eines im Jahre 2007 vom der Gemeinde in Kooperation mit der GTZ errichteten und mit Mitteln des BMZ finanzierten Trinkwassersystems. Die Quellen, die das Trinkwassersystem speisen, decken den Wasserbedarf des Dorfes um über das Fünffache ab. Damit das Überschusswasser effizient genutzt werden konnte, entschied sich die Gemeinde, eine Fläche von etwa zwei Hektar an einem steinigen Berghang wieder aufzuforsten. In Eigenarbeit und unter Anleitung eines nationalen Ingenieurs legte die Gemeinde Steinterassen an. Für ihre Arbeit wurde die Gemeinde ortsüblich entlohnt (so genannte ,,cash-for-work“-Maßnahme). Zwei mit Unterstützung der GTZ installierte Wasserreservoirs sichern eine nachhaltige Bewässerung der neu gewonnenen landwirtschaftlichen Flächen. Das DAIL trug mit der Bereitstellung von 1.800 Setzlingen zur erfolgreichen Umsetzung dieser Wiederaufforstungsmaßnahme bei. Das Terrassierungsprojekt startete im Frühjahr 2010 und wurde innerhalb von nur zwei Monaten beendet. Mit dem Vorhaben wurde wertvolle landwirtschaftliche Nutzfläche gewonnen und ein wichtiger Beitrag zum effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen erbracht. Inzwischen zeigen bereits viele Nachbargemeinden Interesse an einem gleichartigen Vorhaben und profitieren von den gewonnenen Kenntnissen der Dorfgemeinschaft von Nowabad-Shebdara.

Die seit Juni 2010 in sechs Distrikten der Provinz Badakhshan stattfindenden Maßnahmen zur Sensibilisierung der Dorf- und Gemeinderäte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei, öffentlicher Verwaltung und des Justizwesens zur Beachtung und Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze erhalten inzwischen die volle Unterstützung der örtlichen Polizeichefs. Zu verdanken ist dies einer Anweisung durch das regionale Kommando Nord des afghanischen


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Innenministeriums, das von Deutschland finanzierte [...] Projekt [...] Techtsstaatlichkeit zu unterstützen. Gleichlautende Anweisungen [...] Polizeikommandeurs der Provinzen Dakhar, Kundus, [...] und [...] ergangen. Mit dem Projekt soll eine bessere Vertrauensbasis zwischen der Bevölkerung und der Polizei geschaffen und eine verbesserte [...] zwischen der örtlichen Polizei und der Staatsanwaltschaft erreicht werden. Als Beweis der großen Akzeptanz des Projektes ist die Richterkonferenz [...] am 28.06.10 zu werten, die von der GTZ im Auftrag des BM [...] organisiert wurde. Die Konferenz, an der über 100 Richter und [...]  der nördlichen Provinzen teilnahmen, behandelte das Thema "Willkür [...]" und sollte Anstöße und Handlungsmöglichkeiten zur Behebung von [...] Justizsystem liefern.

6. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA)
Keine berichtenswerten Ereignisse

2. Usbekistan
Bedrohungslage
Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

3.  Kosovo
a. Bedrohungslage in der Republik Kosovo
Die Bedrohung ist zurzeit insgesamt als niedrig, für den Norden der Republik Kosovo als mittel eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der Kosovo Force (KFOR)
(1) KFOR
Am 28.06.10 endete der jährlich stattfindende [...] Gazimestan-Denkmal im Kosovo ohne weitere Zwischenfälle.


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Belgrad beginnende Marsch erinnert an der Schlad* von Kosovo Polje im Jahr 1389. Symbol der Rückkehr der Serben in d

der Kosovo-Serben.

Wenngleich der Manch auch in den letzten Jahren meist ohne wer *■ Jahr zu bertcksichtigen. dass das Gazinv «r*A*sis ^Ijreiuaia wörtlich von der Kosovo Police (KP) bewach fc* Um z» kemem Auseinandersetzungen. KFOR hat dennoch im 24 06 10 bts 294)6 10 und insbesondere am 28.06.10, d erlichkciim. i* Gazenestan eine hohe Prisenz gezeigt, ur

sofort und entschlossen reagieren zu können.

(2) Maktmmämml Bottie Group (MNBG) South / Deutsch« Eliuatzkoutingent

(KtealÜvO

Keine berichienswerten Breienisse

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

der EU Force (EUFOR)

(1) EUFOR ead NATO HQ Sarajevo Keine berichtenswerten Ereienisse

(2) Deotecfces Eiusatzkontingent (EieaKtgt)

Keine berichienswerten Ercienisse

Die Fkdrohung im Und ia zurzeit insgesamt «Is mittel. in den Provinzen Oritnule. Nord-Kivu und SOd-Kivu je nach Region als erheblich bis hoch eingestuft.


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b. Beteiligung der Bundeswehr an der EU Mission

zur Sicherheitssektorreform

(EUSEC)

Keine berichtenswerten Ereignisse Sudan

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land ist zurzeit als mittel, im Darfur und im Süd-Sudan als erheblich eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Mission in Sudan (UNMIS)

Keine berichtenswerten Ereignisse

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations / Afrtcan Union Mission in Darfur (UNAMID)

Keine berichtenswerten Ereignisse

• Uganda

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der EU-gefBhrten Ausbildengsmission für somalische Sicherheitskrifte in Uganda (European Union Training Mission

[EUTM] / SOMALIA)

Keine berichtenswerten Ereignisse

In Dschibuti und im Golf von Aden ist die Bedrohung zurzeit als niedrig eingestuft.


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• 12 -

„ «.«„ dca lettraitkmskn

f *r Bewtow*- »• Opcr.tioo

Terror!»: Operaüoe ENDUMNG nUEBDOM (OEF)^ Be f eh | s habcrl Am 21.06.10 wurde du deutsche Einsiizkonlingent _l

de, Einsetz ftlhrungskommendos der Bundeswehr. Generelle««,*.. «U

außer Dienst gestellt. Die Soldatinnen und Soldaten der nationalen Vcrbin ung Unterstützungsgruppe in Dschibuti werden zukünftig als Teil des Einsatzkontingentes EU NAVFOR ATALANTA die in der Piratcriebckämpiung eingesetzten deutschen Einheiten unterstützen. Der Seefemsufklärer P-3C ORIO beendete seinen viermonatigen Einsatz am Horn von Afrika nach dem letzten Einsatzflug am 28.06.10 und verlegt in den nächsten Tagen zurück nach

Deutschland.

Die Entscheidung, sich nicht weiter an der Operation ENDURING FREEDOM zu beteiligen, war durch die Bundesregierung entsprechend der Protokollcrklärung vo m 0MZ09 getroffen worden. Die eingehende Untersuchung im Rahmen der Erstellung der 15. F o rt schreibung des bilanzierenden Gesamtberichtes“ ergab eine fortgesetzte

Schwerpunktverlagerung maritimer Operationen in der Region zugunsten der Pirateriebekämpfung. Dementsprechend wird sich das militärische Engagement der Bundesrepublik Deutschland am Horn von Afrika zukünftig auf die Bekämpfung der Piraterie konzentrieren.

Eine deutsche Beteiligung an der NATO-Operation ACTIVE ENDEAVOUR im Mittelmeer ist von dieser Entscheidung nicht betroffen.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der Operation der Europäischen Union zur Bekftmpftug der Piraterie: Operation EU NAVFOR ATALANTA

Die Fregatte SCHLESWIG-HOLSTEIN wurde in der vergangenen Woche erneut zur Seeraumüberwachung und für Schutzaufgaben am International Recommended Transit Corridor (IRTC) im Golf von Aden eingesetzt.

9. Straße von Gibraltar / Ältliche» Mitteln?ccr

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig cingestuft.


'X

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-13-

B0t0 gigu»l der Bundeswehr ai Operationen gegen den iaternationalea' 1 * er rori«mus: Operation ACTIVE ENDEAVOUR (OAE)

unterstützte

l.agebildaufbau der Operation ACTIVE ENDEAVOUR. Das Luftfahrzeug wurde zur Durchführung der Einsatzflüge auf den türkischen LuftwafTensttitzpunkt KONYA

Einsatzkontingent wurde

unterstützt.

10. Libanon

m* Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land und im Süden Libanons ist zurzeit als mittel, auf See in der Area of Maritime Operations (AMO) als niedrig eingestuft.

Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Interim Force in Lebanon

(UNIFIL)

(1) UNIFIL

Keine bcrichtcnswerten Ereignisse

Maritime Task Force (MTF) UNIFIL

Der Tender MAIN und das Minenjagdboot KULMBACH des deutschen Bootsverbandes leisten weiterhin routinemäßig Beiträge für die Maritime Intcrdiction Operation zur Unterstützung des Libanon bei der Verhinderung des Waffenschmuggels über Sec sowie zur Ausbildung der libanesischen maritimen

Streitkräfte. Das Hohlstablenkboot AUI “ ‘

hnfindrt nj eh weite rhin zur Instandsetzung eines Schadens

auf Zypern.

7


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- 14 •

Internationale Orpautsationf n / Aktivitäten

Verdate Nationen (VN) / Europäische Union (EU) .

United Natioas Interim Administration Mission in Kosovo Rechtsstaattichkeitsmission der Europäischen Union im Kosovo: Enropean

rale of law raissioa in Kosovo (EULEX KOSOVO)

Iateraatioaale Pottzeitnippe

Der zur Gewährleistung von innerer Sicherheit und Ordnung im Kosovo eingesetzten internationalen Polizeitruppe im Rahmen der UNMIK gehören sechs Polizisten an.

darunter ein deutscher Polizeibeamter.

EULEX. deren Aufbau weiter voran schreitet, gehören - neben anderen Experten gegenwärtig 1.197 Polizisten an, davon 77 Deutsche.

zur Untcrstfltznng der Einsatzkonttogente im Berichtszeitraum

ISAF

KFOR

EUFOR

UNIFIL

OAE

HoA*

Lefttraesporte AiaU FISce

46

5

2

1

0

0

AaxaM Über* wadiBegrilSee

0

0

0

0

0

3

• Hom von Afrika: OEF   ATALANTA


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- 15 -

xke der deutschen Einsatzknnrtno»n»»

12

»

EU NAVFOR ATALANTA

*ntc» U-Mw**

Ges.

ISAF*

22.1101

KFOR

1104.99

EUFOR 5

011104

UNMIS

2104.05

UNAMID

1111.07

UNIFIL

20.09.04

ATAL.*

19.1101

OEF J

14.1141

BT-Maa4at

24.0110

10.04.10

11.1109

17.04.10

17.04.10

17.04.10

17.1109

03.1109 j

21.0111

11.04.11 1

21.11.10 2

15M.11

15w0t.ll

3046.11

11.1110

15.11101

5350

1500

900

5350

(2010)

1.500

(1999)

3.000

(2004)

75/50

(2005)

250

(2007)

1400

(2006)

1.400

(2001)

3.900 1 (2001)

h»axt*ele Stärk«

10.434

(2002)

4.463

(2010)

4.440

(1999)

1.139

(2005)

43

(200S)

•

(2010)

1.231

(2006)

m

(2009)

1.715

(2002)

(STRATAIRMKDIVAC)

MeeaSOe 4

Offiziere

1.216

816

222

34

30

7

3 i

42

26

Unteroffiziere

3.738

2.584

790

62

1

1

109

128

63

Mannschaften

1.731

1.137

417

10

o

A

87

77

3

Zivilbedienst

22

5

3

6

0

<j

6

2

0

Gesamt**

6.707

4.542

1.432

112

31

241

249

92

Frauen

262

117

106

8

1

14

13

3

Reservisten

468

326

126

8

1

2

3

2

FW DL*

307

128

101

3

1_44

31

12 Meest*" - Wm ehe 4er Frsktiew« es »teert t, wird die ■ ■■tif u l if» rtr 12 Monte trmcmt k « —t k e tfr mH der Ver Hftr ei de» UmmUm 12 M«Mk” - Die Bwideereglenies «iefcert de* Deatochea tm.

Baadeata« wiMt koarttatH m bete«, Wb *km der W Baach *«r Wehrdieastleitieade 4 ORK-BeuUlee * ImkL NATO HQ Sarejeve

Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategischer Verwundetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 41 Soldaten sowie den Angehörigen der einsatzgleichen Mission EU SEC (Demokratische Republik Kongo; Stärke: 3), den Angehörigen der Mission EUTM SOMALIA (Stärke: 6) und den im Mittelmeer an den Operationen gegen den internationalen Terrorismus (Active Endeavour / OAE) beteiligten 7 Soldaten sind insgesamt 6.764 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen eingesetzt.

• davon PRT Kunduz: 967 Soldaten, PRT Feyzabad: 385 Soldaten, PAT Taloqan: 45 Soldaten, Mazar-e Sharif: 2.729 Soldaten (inkl. 203 Soldaten des RC North), Kabul: 308 Soldaten und Strategischer Lufttransportstutzpunkt / UZB: 107 Soldaten. Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAMA in Afghanistan.

Besonderheit: zzt. Kontingentwechsel

" Im Rahmen der Kontingentwechscl kann es zu temporären Überschreitungen der jeweiligen Mandatsobergrenzen kommen.


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-16-


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- 17-

1 BADAKHSHAN

2 TAKHAR

3 KUNDUZ

4 BALKH

6 JO WZ JAN

• FARYAB

7 BADGH®

• HERAT

• FARAH

10 GHOWR

11 3AR-E POL

12 8AMANGAN

13 BAGHLAN

RC WEST (Hallen)

Verantwortungsbereich des deutschen Regional Command (RC) North mit Insgesamt 6 Provlnclal Reconstruction Tsams (PRT):

2 deutsche, 1 ungarisches, 1 schwedisches und 1 norwegisches PRT

14 PANJSHIR

15 PARVAN 1« KAP ISA

17 NURESTAN 11 LAGHMAN 11 KONAR 20 NANGARHAR

21 KHOWST

22 PAKTIA

23 LOWGAR

24 KABUL

25 B AMI AN 21 ORUZGAN

27 HELMAND

28 NMRUZ

21 KANDAHAR 36 ZABOL

31 GHAZNI

32 V ARD AK

33 PAKTKA

34 DAYKONDl

RC CAPITAL (Türkei)

RC SOUTH (Großbritannien)

Definitionen der Bedrohungsstufen

Um national wie international mit glcichcn Begriffen und Definitionen zu arbeiten, werden nachfolgende Einstufungen genutzt:

NIEDRIG: Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und/oder die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Obwohl die grundsätzliche Möglichkeit besteht, liegen keine konkreten Anzeichen für bevorstehende

Angriffe vor. , .

MITTEL: Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und die Absicht,

deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Allgemeine, nicht spezifizierte Anzeichen deuten auf möglicherweise bevorstehende Angriffe hin. ERHEBLICH : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Mit Angri en wird in naher Zukunft gerechnet. Erkenntnisse zu konkreten Angriffszielen und -Zeiträumen

HOCH: Ein Staat, Organisation oder Gruppe vertilgt über die Fähigkeit und die Absicht, deuche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugre.fen. Angriffe gegen konkrete und spezifizierte Angriffsziele in definierten Angriffsräumen sind in einem bestimr

Zeitraum zu erwarten.