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über die Auslandseinsätze der Bundeswehr

Redaktionsschluss: 7. Oktober 2009,10:00 Uhr


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I. Afghanistan *• Politische Lage

Am 05.10.09 haben die afghanische Unabhängige Wahlkommission (Independent Election Commission / IEC) und die Wahlbeschwerdckommission (Electoral Complaints Commission / ECC) mit der stichprobenartigen Überprüfung von Wahlurnen begonnen, die durch die ECC am 08.09.09 angeordnet wurde. Neben diesem Prüfungsergebnis werden in das endgültige Wahlergebnis auch die Beschlüsse der ECC über individuelle Wahlbeschwerden einfiießen. Mit einer Entscheidung der ECC über eine mögliche Annullierung von Ergebnissen ist nicht vor Ende kommender Woche (42. KW) zu rechnen.

Eine gegebenenfalls erforderliche Stichwahl, die nach der afghanischen Verfassung innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntgabe des Endergebnisses erfolgen muss, könnte dann noch Ende Oktober stattfinden.


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Die Bedrohung in Afghanistan ist insgesamt erheblich'. In Nordafghanistan zurzeit je nach Provinz zwischen niedrig und erheblich.

In den übrigen Regionen stellt sie sich wie folgt dar:

Regional Command Capital: insgesamt mittel.

insgesamt mittel.

Regional Command West: insgesamt mittel.

Regional ( ommand East: insgesamt erheblich bis hoch.

Regional Command South: insgesamt hoch.

Im Zeitraum vom 28.09.09 bis 04.10.09 (40. KW) registrierte ISAF landesweit 448 Sicherheitsvorfälle (siehe Grafik). Es handelte sich um 279 Schusswechsel und Gefechte, 85 Sprengstoffanschläge - darunter zwei Selbstmordattentate in den Provinzen Kunduz 1 und Kandahar - sowie 75-mal indirekten Beschuss (Mörser und Raketen) und neun sonstige Vorfälle.

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Übersichtskarte der afghanischen Provinzen siehe Anlage 2


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18 Vorfälle ereigneten sich im RC North, 27 im RC West. 234 im RC South und 169 im RC East.

Insgesamt sind bei den Vorfällen 19 ISAF-Soldaten gefallen; weitere 56 ISAF-Soldaten wurden verwundet.

Darüber hinaus verstarb ein deutscher Soldat, der im Jahr 2008 schwere Verwundungen erlitten hatte, (siehe Abschnitt 1.c.(3)).

Am 30.09.09 griffen Kämpfer der Opposing Militant Forces (OMF) im Distrikt Darzab der Provinz Jowzjan eine Einheit der afghanischen Armee (Afghan National Army / ANA) mit Handfeuerwaffen an. Bei dem Vorfall, der sich rund 50 Kilometer östlich des Provincial Reconstruction Team (PRT) Meymaneh ereignete, ist ein Soldat der ANA gefallen; zwei weitere afghanische Soldaten wurden verwundet.

Im Distrikt Emam Shaheb der Provinz Kunduz kam es am 03.10.09 zu einem Selbstmordanschlag gegen afghanische Sicherheitskräfte. Dabei kamen - neben dem Attentäter - drei Zivilpersonen ums Leben. Ein afghanischer Polizist und 17 weitere Zivilpersonen wurden verletzt.

Am 05.10.09 wurde auf eine Patrouille der ANA ein Anschlag mit einem
behelfsmäßigen Sprengsatz (Improvised Explosive Device / IED) verübt; die Einheit wurde anschließend mit Handfeuerwaffen beschossen. Bei dem Vorfall, der sich im Distrikt Nahri Sarraj in der Provinz Helmand ereignete, sind elf afghanische Soldaten gefallen.

c. International Security Assistance Force (ISAF)

(1) Militärische Lage

Am 30.09.09 wurde eine ISAF-Patrouille in der Provinz Khowst im Distrikt Mando Zayi mit einem IED angegriffen. Durch die Explosion wurden drei amerikanische Soldaten verwundet, einer davon so schwer, dass er später seinen Verwundungen erlag.


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Im Distrikt Qalat der Provinz Zabol wurden am 30.09.09 vier rumänische Soldaten zum Teil schwer verwundet, als ihre ISAF-Patrouille mit einem IED angegriffen wurde.

In der Provinz Konar ist am 01.10.09 im Distrikt Pech ein amerikanischer Soldat bei einem Feuergefecht mit OMF gefallen.

Am 01.10.09 griffen OMF im Distrikt Nirkh der Provinz Vardak eine ISAF-Patrouille mit Handfeuerwaffen an. In dem Feuergefecht erlitt ein britischer Soldat so schwere Verwundungen, dass er später verstarb.

Bei einem 1 IED-Anschlag auf eine ISAF-Patrouille am 01.10.09 im Distrikt Nad Ali der Provinz Helmand ist ein britischer Soldat gefallen; ein weiterer britischer Soldat wurde verwundet.

Im Distrikt Puli Alam der Provinz Lowgar beschossen OMF am 02.10.09 gegen 00:15 Uhr afghanischer Ortszeit eine ISAF-Patrouille mit Panzerabwehrhandwaffen (Rocket Propelled Grenade / RPG). Dabei wurden vier amerikanische Soldaten verwundet, einer davon so schwer, dass er später seinen Verwundungen erlag.

Am 02.10.09 wurde eine ISAF-Patrouille im Distrikt Maywand der Provinz Kandahar mit einem IED angegriffen. In Folge der Explosion sind zwei amerikanische Soldaten gefallen; ein weiterer amerikanischer Soldat wurde verwundet.

In der Provinz Vardak schoss ein Mann in Polizeiuniform am 02.10.09 im Distrikt Nirkh mit einer Handfeuerwaffe auf eine gemeinsame Patrouille aus ISAF-Soldaten und Kräften der Afghan National Security Forces (ANSF). Dabei sind zwei amerikanische Soldaten und zwei Angehörige der ANSF gefallen. Drei weitere amerikanische Soldaten wurden verwundet.

Am 03.10.09 griff eine unbekannte Anzahl OMF im Distrikt Kamdesh der Provinz Nurestan mit Handfeuerwaffen und RPG einen gemeinsamen


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Stützpunkt von ISAF- und ANSF-Kräften an. In dem t euergefecht sind acht amerikanische Soldaten gefallen. Sechs Angehörige der ANSF wurden

verwundet.

Bei einem IED-Anschlag auf eine ISAF-Patrouille am 03.10.09 im Distrikt Maydan Shahr (Provinz Vardak) ist ein amerikanischer Soldat gefallen. Zwei weitere amerikanische Soldaten wurden verwundet.

Am 04.10.09 ist ein amerikanischer Soldat bei einem IED-Anschlag so schwer verwundet worden, dass er kurze Zeit später seinen Verwundungen erlag. Der Vorfall ereignete sich in der Provinz Helmand im Distrikt Naw Zad.

Im Distrikt Nahri Sarraj (Provinz Helmand) wurde eine ISAF-Patrouille am 05.10.09 zuerst mit einem IED und anschließend mit Handfeuerwaffen angegriffen. Dabei wurden drei amerikanische Soldaten verwundet, einer davon so schwer, dass er später seinen Verwundungen erlag’.

Am 06.10.09 ereigneten sich in der Provinz Helmand in den Distrikten Naw-i Barak Zayi, Naw Zad und Washer im Laufe des Tages drei IED-Anschläge gegen Patrouillen der internationalen Schutztruppe. Dabei wurden insgesamt zwölf amerikanische Soldaten und ein afghanischer Sprachmittler verwundet.

(2) Regional Command (RC) Capital / Teile Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

(3) Regional Command (RC) North / Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Das Regionale Wiederaufbauteam (Provincial Reconstruction Team / PRT) Kunduz führt gemeinsam mit ANSF Operationen zur Sicherstellung der Bewegungsfreiheit im Raum durch. Das PRT wird weiterhin mit einer Kompanie der Quick Reaction Force (QRF) unterstützt, um auf Lageentwicklungen reagieren zu können. Zurzeit werden weitere gemeinsame

J Dieser Vorfall zählt nicht zu den in Abschnitt l.b genannten Sicherheitsvorfällen, da er außerhalb des dort

zugrunde liegenden Berichtszeitraumes liegt.


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<Operationen mit den afghanischen Sic herbei tskriften ftir den Bereich Kunduz geplant

Am 03.10.09 übergab der stellvertretende COM ISAF. Generalleutnant Jim B.

Dutton (Großbritannien), das Kommando über das Regional Command North von Brigadegeneral Jörg Vollmer an Brigadegeneral Jürgen Setzer. Der Befehlshaber des Einsatzftihrungskommandos der Bundeswehr. Generalleutnant Rainer Glatz. Obergab Brigadegeneral Setzer gleichzeitig die Verantwortung als Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes ISAF.

Im Distrikt Chemtal der Provinz Balkh wurde am 03.10.09 eine finnische ISAFPatrouille mit einem IED angegriffen. Dabei wurden vier finnische Soldaten zum Teil schwer verwundet.

Am 04.10.09 ist in der Universitätsklinik in Mainz ein deutscher Soldat an den Spätfolgen seiner am 06.08.08 bei einem Selbstmordanschlag auf eine deutsche Patrouille des PRT Kunduz erlittenen schweren Verwundung gestorben. Bei dem damaligen Anschlag waren ein weiterer deutscher Soldat schwer und ein Soldat leicht verwundet worden (siehe UdP 32/08 und 33/08). Die Trauerfeier findet am 12.10.09 in Fulda statt.

Am 05.10.09 wurde gegen 13:40 Uhr afghanischer Ortszeit eine deutsche Patrouille des PRT Kunduz rund acht Kilometer westlich des PRT von OMF mit Handfeuerwaffen und RPG beschossen. Die deutschen Soldaten erwiderten das Feuer; Verstärkungskräfte des PRT Kunduz wurden eingesetzt. Zudem kam Luftnahunterstützung (Close Air Support / CAS) als Show of Force zum Einsatz. Ebenso unterstützten afghanische Sicherheitskräfte die deutschen Soldaten. Eine Aufklärungsdrohne LUNA, die zur Überwachung eingesetzt war, musste manuell notgelandet werden. Bei dem Versuch, die Drohne zu bergen, wurde ein amerikanisches Police Mentoring Team gegen 16:40 Uhr afghanischer Ortszeit von OMF mit Handwaffen beschossen. Gegen 16:55 Uhr afghanischer Ortszeit griffen OMF das Polizeihauptquartier in Chahar Darreh, in dessen Nähe sich auch die beiden zur Verstärkung herangefiihrten deutschen Züge der QR1 befanden, vermutlich mit Mörsern oder Raketen an.


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WC ^ CT dcn deutschen, noch bei den eingesetzten amerikanischen oder afghanischen Kräften zu Personenschäden.

(4) Kurzfristige I ntersrthzungskbtungen ISAF

In der vergangenen Woche gab es drei Unterstützungsflüge außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches Die Anzahl der Unterstützungsflüge erhöht sich damit auf in^eeamt 730

Alle weiteren kurzfristigen Unterstützungsleistungen außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches sind in der Anlage 1 aufgeftihrt.

d. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA)

Der UNAMA Deputy Special Represcntative of the Secretary General (DSRSG), Peter Galbraith, wurde am 30.09.09 vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon. von seinem Amt abberufen.

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

Kosovo

a. Bedrohungslage in Kosovo

Die Bedrohung ist zurzeit insgesamt als niedrig, für den Norden Kosovos jedoch als mittel eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der Kosovo Force (KFOR)

(1) KFOR

Am 28.09.09 hat die Verlegung des deutschen Operational Reserve Force Battalion (ORF Btl / Jägerbataillon 292, Donaueschingen verstärkt durch eine


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österreichische Kompanie) mit der Entsendung eines kleinen Vorauskommandos begonnen, um die Aufnahme des eigentlichen Vorkommandos am 05.10.09 und der bis zum 08.10.09 emtre ff enden Hauptkräfte \ orzubereiten.

Der österreichische Anteil des Bataillons verlegte am 01.10.09 und 07.10.09 in das Einsatzland. Er besteht im Wesentlichen aus einer Einsatzkompanie, einem Aufklärungszug und Versorgungskräften.

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Nach Herstellen der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft in Pnzren wird das Bataillon im Zeitraum vom 12.10.09 bis 08.11.09 voraussichtlich im Verantwortungsbereich der MNTF North zur Unterstützung der Aufrechterhaltung eines sicheren und stabilen Umfelds eingesetzt werden

(2) Multinational Task Force (MNTF) South / Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Das deutsche Einsatzkontingent führt neben eigener Opcrationsftihrung die Aufnahme des ORF Btl durch.

e. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der EU Force (EUFOR)

(1) EUFOR und NATO HQ Sarajevo

Keine berichtenswerten Ereignisse

(2) Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

5. Demokratische Republik Kongo

Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land ist zurzeit insgesamt als mittel, in den Provinzen Orientale Nord-Kivu und Süd-Kivu derzeit als erheblich eingestuft.


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Beteiligung der Bundeswehr an der EU Mission zur Sicherheit,

(EUSEC)

Zur Vorbereitung der Erfassung der biometrische Daten von mehr als integrierenden kongolesischen Soldaten in den östlichen Landesteilen November 2009 ein deutscher Offizier ,m Rahmen eines EUSEC-Tea, Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo eingesetzt

Bed roh u ngsiage

Die Bedrohung im Land ist zurzeit als mittel, im Darfur und im Süd-Sudan derzeit als erheblich eimzestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Mission in Sudan (UNMIS) Am 02.10.09 sind abermals Stammeskämpfe in mehreren Ortschaften an der Straße von Bor nach Juba im Süden des Sudan entbrannt. Der Schwerpunkt der Kämpfe

Ortschaft

entsandte

die Lage zu kontrollieren. Derzeit werden dabei keine deutschen Soldaten eingesetzt.

Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations / African Union Mission in Darfur (UNAMID)

Am frühen Abend des 28.09.09 wurde ein UNAMID-Konvoi in El Geneina beschossen. Bei dem anschließenden Feuergefecht zwischen den Sicherungskräften und den Angreifern wurden zwei kenianische Militärpolizisten und ein Sicherungssoldat aus Nigeria verwundet. Der nigerianische Soldat erlag auf dem Weg zum UN-Hospital seinen schweren Verwundungen.

Die zwei am 29.08.09 entführten zivilen UNAMID-Mitarbeiter (siehe UdP 36/09, UdP 37/09 und UdP 40/09) sind noch immer in der Hand der Entführer.


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Am Abend des 03.10.09 gegen 20:00 Uhr wurde am [...] UN-Lagers in [...] Opfer eines bewaffneten Überfalls [...] Waffe wurde der Offizier zur Herausgabe seines Dienstwagens und des Fahrzeugschlüssels gezwungen. Die zwei unbekannten Täter entkamen. Der Offizier ist körperlich unversehrt; die Untersuchungen dauern an.

7. Horn von Afrika und angrenzende Seegebiete

a. Bedrohungslage

In Djibuti und im Golf von Aden ist die Bedrohung zurzeit als niedrig eingestuft

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen Terrorismus: Operation ENDURING FREEDOM (OEF)

Keine berichtenswerten Ereignisse

c. Beteiligung der Bundeswehr an der Operation der Europäischen Union zur Bekämpfung der Piraterie: Operation EU NAVFOR ATALANTA

Der Force Commander EU NAVFOR ATALANTA hat die Fregatte BREMEN am 05.10.09 mit dem Schutz des für die AMISOM-Truppen fahrenden Frachters ALPHA KIRAWIRA beauftragt. Die Begleitung des unter der Flagge Sierra Leones fahrenden Schiffes soll vom 09.10.09 bis 12.10.09 auf dem Weg von Mombasa (Kenia) nach Mogadischu (Somalia) erfolgen. Über das Auswärtige Amt wurde ein Flaggenstaatsabkommen mit Sierra Leone initiiert, um ein deutsches Vessel Protection Detachment auf der ALPHA KIRAWIRA einschiffen zu können.

Somalische Piraten haben am 02.10.09 das spanische Fischerboot ALAKRANA in ihre Gewalt gebracht. Die ALAKRANA ist gegen 08:30 Uhr MESZ im Indischen Ozean auf halbem Wege zwischen Somalia und den Seychellen gekapert worden. Bei der ALAKRANA handelt es sich um einen Hochseetrawler mit 36 Besatzungsmitgliedem an Bord, darunter Spanier, Thailänder und Seeleute verschiedener afrikanischer Länder. Derzeit befindet sich die spanische Fregatte


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH t'ANARlAS der EU-Mission ATALANTA in der Nähe der ALAKRANA vor der

somalischen Küste

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a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen Terrorismus: Operation ACTIVE ENDEAVOUR (OAE)

Kerne berichtenswerten Ereignisse

. Libanon

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land und im Süden Libanons ist zurzeit als mittel, auf See in der

Area of Maritime Operations (AMO) als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL)

(1) UNIFIL

Keine berichtenswerten Ereignisse

(2) Maritime Task Force (MTF) UNIFIL Keine berichtenswerten Ereignisse


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10. Internationale Organisationen / Aktivitäten
Vereinte Nationen (VN) / Europäische Union (EU)

United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK) und
Rechtsstaatlichkeitsmission der Europäischen Union im Kosovo: European Union

rule of law mission in Kosovo (EULEX KOSOVO)

Internationale Polizeitruppe

Der zur Gewährleistung von innerer Sicherheit und Ordnung im Kosovo eingesetzten
internationalen Polizeitruppe im Rahmen der UNMIK gehören neun Polizisten an,
darunter ein deutscher Polizeibeamter.

EULEX, deren Aufbau weiter voran schreitet, gehören - neben den Experten 
gegenwärtig 1.187 Polizisten an, davon 55 Deutsche.

11. Lufttransporteinsätze und Überwachungsflüge mit Seefernaufklärern
zur Unterstützung der Einsatzkontingente im Berichtszeitraum


ISAF

KFOR

EUFOR

Unifil

OAE

HoA*

UNAMID

Lufttransporte Anzahl Flöge

44

4

3

2

0

0

0

Anzahl Überwachungsflüge

0

0

0

0 

0

5

0


* Horn von Afrika: OEF + ATALANTA


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IStL Ablauf weiterer 12 Monate eraeat konstitutiv mit der Vertinf ernaf des Einsatzes befassen.

Ende «weiterer 12 Moaate” - Die Buadesrefiemag sickert dem Deutschen Baadestaf zu, nach Ablaaf voa jeweils

12 Moaatea dea Bundestag eraeat konstitutiv zu befassea, falls dies der Wansck eiaer Fraktion tot J freiwillig za sitzt Wekrdienstieistende 4 ORF-Bataillon 1 inkl. NATO HQ Sarajevo * El NAVFOR ATALANTA

davon PRT Kunduz: 678 Soldaten, PRT Feyzabad: 477 Soldaten, PAT Taloqan: 41 Soldaten, FSB Mazar-e Sharif: 2.635 Soldaten (inkl. 178 Soldaten des RC North), Kabul: 323 Soldaten und Strategischer Lufttransportstützpunkt / UZB: 106 Soldaten. Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAMA in Afghanistan.

Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategische! Verwundetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 41 Soldaten sowk den Angehörigen der einsatzgleichen Mission EUSEC (Demokratische Rcpublil Kongo; Stärke: 3) und den im Mittelmeer an den Operationen gegen di internationalen Terrorismus (Active Endeavour / OAE) beteiligten 180 Soldaten si insgesamt 7.789 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsät

eingesetzt.


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Elnsatz-

ort

Einsatz- Einsatzbeginn Ende

(geplant)

Einsatzzweck

Bemerkungen

Der Bundesminister der Verteidigung hat den zeitlich befristeten Einsatz eines deutschen Offiziers in Tarin Kowt (Oruzgan) genehmigt. Der Offizier ist im Stab der niederländischen 11. Air Assault Brigade eingesetzt, die bis voraussichtlich Februar 2010 in der südafghanischcn Provinz im Einsatz ist.

Tarin Kowt (Oruzgan)

Kandahar

(Kandahar)

Der Bundesminister der Verteidigung hat den zeitlich 1 30.07.09 befristeten Einsatz eines deutschen Offiziers im Süden Afghanistans genehmigt. Als Angehöriger des Allied Air Component Command Headquarters (AACC HQ) 1 Ramstein ist der deutsche Offizier ftlr einen I Dienstposten im Regional Air Operations Coordination 1 Center South (RAOCC-S) in Kandahar ftlr den Zeitraum vom 30.07.09 bis 04.11.09 vorgesehen. j

Der Bundesminister der Verteidigung hat den zeitlich 07.08.09 befristeten Einsatz von 18 deutschen Femmeldesoldatcn des Femmeldebataillons 284, Wesel im Rahmen der NATO-Führungsunterstützung in Kandahar und Bagram genehmigt.

Kandahar/

Bagram


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