﻿Unterrichtung des Parlamentes

39/09

über die AuslandseinsStze der Bundeswehr

Redaktionsschluss: 23. September 2009,10:00 Ul*


VS Nt RUR Dt N DIENSTGEBRAUCH

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VS - NI R FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

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Bei einem fahrradgestützten Anschlag mit einem behelfsmäßigen Sprengsatz (lmprovised Explosive Device / IED) in der Stadt Kandahar in der Provinz Kandahar im gleichnamigen Distrikt ist ein afghanischer Soldat gefallen, vier weitere wurden verwundet. Zudem wurden vier Zivilpersonen getötet und 15 weitere verletzt.

b. International Security Assistance Force (ISAF)

(1) Militärische Lage

Am 16.09.09 wurde in der Provinz Helmand im Distrikt Nahri Sarraj auf eine ISAF-Patrouille ein IED-Anschlag verübt. Dabei wurden zwei britische Soldaten verwundet, wovon einer kurz darauf seinen Verwundungen erlag.


VS - NUR FÜR DEN DI ENS IGF BRAUCH

ln der Provinz Badghis im Dtstnkt Ghormach griffen am 17.09 W Oppoeag

Military Force* (OMF) eine Patrouille aus Krlften der afghan,sehen Armee

(Afghan National Amt> / ANA) und der Operation gegen den übernationalen

Terrorismus (ENDURING FREEDOM / OEF) mit Handfeuerwaffen an Ein

afghanischer Soldat ist dabei gefallen, drei amerikanische Soldaten wurden verwundet.

Am 17.09.09 wurde in der Provinz Kandahar im Distrikt Zhari eine ISAFPatrouille von der Detonation eines IED erfasst. Dabei ist ein amerikanischer Soldat gefallen, fünf weitere wurden schwer verwundet.

In der Provinz Kandahar im Distrikt Panjwayi wurde am 17.09.09 auf eine ISAF-Patrouille ein IED-Anschlag verübt. Ein kanadischer Soldat ist dabei gefallen, elf weitere wurden verwundet.

Bei einem IED-Anschlag am 17.09.09 in der Provinz Helmand im Distrikt Nahri Sarraj wurden sechs britische Soldaten verwundet.

OMF beschossen am 17.09.09 eine ISAF-Patrouille in der Provinz Helmand im Distrikt Naw Zad mit Handfeuerwaffen. Dabei wurden fünf amerikanische Soldaten verwundet.

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sprengte sich am 17.09.09 ein Selbstmordattentäter in seinem Fahrzeug (Suicide Vehicle Bome Improvised Explosive Device / SVBIED) neben einem italienischen ISAF-Konvoi, der auf dem Weg zum rund 700 Meter entfernten ISAF-Hauptquartier (HQ ISAF) war. in die Luft. Dabei sind sechs italienische Soldaten gefallen, vier weitere wurden verwundet. Darüber hinaus sollen zehn Zivilpersonen getötet und bis zu 52

weitere verletzt worden sein.

Am 18.09.09 griffen OMF in der Provinz Helmand im Distrikt Nahri Sarraj eine ISAF-Patrouille an. Dabei wurden drei britische Soldaten verwundet.


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Am 19.09.09 wurde das Flugfeld von Bagram in der Provinz Parwttn im Distrikt Bagram von OMF mit vier Raketen beschossen. Dabei ist ein amerikanischer Soldat gefallen, sechs weitere wurden verwundet.

Am 19.09.09 verübten OMF in der Provinz Baghlan im Distrikt Dahana-l-Ghuri einen SVBIED-Anschlag auf eine ISAF-Patrouille. Dabei wurde ein ungarischer Soldat verwundet.

In der Provinz Helmand im Distrikt Nahri Sarraj wurde am 21.09.09 ein Anschlag mit einem IED auf eine Einheit der ANA, die von einem britischen Operational Mentor and Liaison Team (OMLT) begleitet wurde, verübt. Bei der Explosion wurden drei britische Soldaten verwundet, wovon einer noch auf dem Weg zum Krankenhaus seinen Verwundungen erlag 4 .

Am 21.09.09 wurden vier amerikanische Soldaten bei einem IED-Angriff in der Provinz Kandahar im gleichnamigen Distrikt verwundet. Einer der amerikanischen Soldaten erlag später seinen Verwundungen 4 .

Dieser \ orfall zählt nicht zu den in Abschnitt l.a genannten Sichcrheitsvorftllen, da er außerhalb des dort

zugrunde liegenden Berichtszeitraumes liegt.


VS - NI K fCr DEN DIENSTGEBRAUCH

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ln der Provinz Kapisa im Distrikt Mahmudi F einen IED-Anschlag auf eine ISAF-Patrouille amerikanische Soldaten verwundet 4 .

Regional Command (RC) Cap (EiesKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

Regional Command (RC) North / Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Am Abend des 21.09.09 klärte eine Einheit des PRT Kunduz im Distrikt Chahar Durch in der Provinz Kunduz eine Gruppe von rund 25 OMF auf. Eine Einheit der ANA setzte Steilfeuer in Richtung der erkannten Stellung ein. Bisher liegen keine Informationen über Personen- und Sachschäden vor.

Am 17.09.09 hat der Leiter der nationalen afghanischen Untersuchungskommission, Generalmajor Mirza Mohammad Y arm and (Innenministerium), Staatspräsident Hamid Karzai seinen Untersuchungsbericht /u dem ISAF-Luftangriff auf zwei entführte Tanklastwagen und OMF (siehe

l dP 37/09 und 38/09) vorgelegt. Der Bericht beruht auf Ermittlungen, die drei Vertreter im Generalsrang aus dem afghanischen Innenministerium, dem afghanischen Verteidigungsministerium und dem afghanischen Geheimdienst sowie ein Vertreter der Behörde für lokale Regierungsführung (Independent Dircctorate of Local Govemance / IDLG) in der Zeit vom 04.09.09 bis zum

10.09.09 vor Ort geführt haben. Das Bundesministerium der Verteidigung hat diesen Bericht am 22.09.09 in einer ersten Rohübersetzung erhalten. Eine abschließende Bewertung auf der Basis dieses Berichts ist jedoch nicht möglich. Hierfür bleibt das Ergebnis der formalen ISAF Untersuchung abzuwarten. Mit diesem ist gegen Ende der 43. Kalenderwoche 2009 zu rechnen.

Am 23.09.09 wurde der deutsche Soldat, der am 16.09.09 bei einem Angriff der OMI (siehe UdP 38/09) schwer verwundet wurde, zur weiteren medizinischenßehandlung mit STRATAIRMEDEVAC nach Deutschland

* Dieser Vorfall zählt nicht zu den in Abschnitt 1 .a genannten Sicherheitsvorffcllen, da er außerhalb des dort

zugrunde liegenden Berichtszeitraumes liegt.


VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

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gcflogen Aufgrund des Vcrlctzungsbildcs war ein Iransport xor dem 23.09.09 nicht möglich.

(4) Kurzfristige Lntersttttzungskistungen ISAF

In der vergangenen Woche gab cs zwei Untcrstützungsflüge außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches. Die Anzahl der Untersttitzungsflügc erhöht sich damit auf insgesamt 725.

Alk weiteren kurzfristigen Unterstützungslcistungcn außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches sind in der Anlage 1 aufgeftlhrt.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA)

Keine berichtenswerten Ereignisse

2. Usbekistan Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

3. Kosovo

a. Bedrohungslage in Kosovo

Die Bedrohung ist zurzeit insgesamt als niedrig, für den Norden Kosovos jedoch als mittel eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der Kosovo Force (KFOR) (1) KFOR

Im Zeitraum vom 31.08.09 bis zum 04.09.09 hat unter der Leitung des HQ KFOR eine Übung zur Überprüfung und Feststellung einer ersten vorläufigen Einsatzbereitschaft (IOC) der Kosovo Security Force (KSF), mit Schwerpunkt in den Bereichen Zivil- und Katastrophenschutz, stattgefunden (siehe UdP 36/09).


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Der Kommandeur der KFOR (COM KFOR). Generalleutnant Markus Bentler, erklärte mit einem Schreiben vom 15.09 09 an den Präsidenten des Kosovo. Falmir Sejdiu. die IOC der KSF.

(2) Multinational Task Force (MNTF) South Z Deutsches Einsatzkontingent

(EiesKtgt)

!>cr deutsche Beitrag zur Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (Ci vil-MilitaryCooperation / CIMIC) im Kosovo wurde nun nach zehn Jahren erfolgreich beendet. Deutsche Kräfte unterstützten seit 1999 im Rahmen der C1M1C die Bevölkerung und zivilen Institutionen im Kosovo und führten 2.924 Projekte mit einem Gesamtvolumen von insgesamt knapp 20,6 Millionen Euro durch. Neben den Hauptgebem Auswärtiges Amt (AA), dem Bundesministcrium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Gesellschaft fttr Technische Zusammenarbeit (GTZ) haben sich auch viele private Organisationen und Geber aktiv in die Projekte eingebracht. Auch deutsche Soldaten haben aus privaten Mitteln in erheblichem Umfang gespendet. Dabei wurden unter anderem über den Verein „Lachen Helfen - die Privatinitiative deutscher Soldaten zur Hilfe für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten” - mit rund 350.000 Euro über 120 Projekte kosovo-weit zur Umsetzung gebracht.

Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

Beteiligung der Bundeswehr an der EU Force (EUFOR)

(1) EUFOR und NATO HQ Sarajevo

Am 18.09.09 übernahm Brigadegeneral Gerhard Kemmler die Dienstgeschäfte als Chef des Stabes (Chief of Staff) im HQ EUFOR in Sarajevo von Brigadegeneral Robert Löwenstein.


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(2) Deutsches Einsatzkontingent (DEL 1 EinsKtgt>

Bereits am 16 09.09 hatte Bhgadegeneral Robert Löwenstcin das Kommando über das deutsche Einsatzkontingent EUFOR an Bhgadegeneral Gerhard E' Kemmler übergeben. Damit verbunden war die Umbenennung in das 15. DEU

EinsKtgt EUFOR.

Die Bedrohung in Ge«gien wirf mit niedrig, die für die verbuchenden UNOMIOAngehörigen im ehemaligen Mandatsgebiet UNOMIO mit mittel bewertet

b. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Observer Mission in Georgia (UNOMIG)

Der Abbau der Mission mit Beendigung zum 30.09.09 erfolgt weiter planmäßig.

Die Bedrohung im Land ist zurzeit insgesamt als mittel, in den Provinzen Orientale. Nord-Kivu und SCld-Kivu derzeit als erheblich eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der EU Mission zur Sicherheitssektorn form

(EUSEC) S Zur Vorbereitung der biometrischen Erfassung neu zu integrierender Soh> jfc kongolesische Armee in den östlichen Landesteilen ist vom November 2009 ein deutscher Offizier in Goma eingesetzt 1 > I Genehmigungen liegen dazu vor.


VS - NUR Fl R DEN DIENSTGEBRAUCH

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7.

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«. Bedroh ui»gslage

Die Bedrohung im Land ist zurzeit als minel. im Darfur und im Süd-Sudan derzeit als erheblich eingestuft. ■ 1 ■

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b. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Mission in Sudan (UNMIS)

Im Zusammenhang mit dem am 22.06.09 getroffenen Schiedsspruches des Permanent Court of Arbitration (PCA) hatte UNMIS in der Erwartung von Unruhen die T ruppenstärke in der Region Abyei deutlich erhöht. Die Lage hat sich in den vergangenen Monaten grundsätzlich jedoch nicht negativ verändert. Unruhen blieben aus. Die hohe UNMIS-Truppenpräsenz im Raum Abyei wird in den kommenden Wochcn daher wieder gesenkt werden.

Die Gewalt im Süden des Sudan in der Region Jonglei ist abermals eskaliert. Bei einer Stammesfehde wurden am 20.09.09 Presseberichten zu f olge mehr als 100 Menschen getötet. Kämpfer einer verfeindeten Volksgemeinschaft seien in ein abgelegenes Dorf eingefallen und hätten dort Häuser und Hütten niedergebrannt sowie Dorfbevölkerung getötet. Die Untersuchungen dauern an. Deutsche Soldaten sind nicht betroffen.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations / African Union Mission in Darfur (UNAMID)

Die am 29.08.09 im westlichen Darfur entführten zwei zivilen Mitarbeiter der Mission l ’NAMID (siehe UdP 36/09 und 37/09) sind weiterhin in der Hand der Entführer, einer der entführten Mitarbeiter ist erkrankt. Die Verhandlungen zu den Modalitäten einer Freilassung laufen weiter.

In El Fasher zwangen am 17.09.09 zwei Unbekannte einen UN-Polizisten untvi Androhung von Waffengewalt zur Herausgabe seines Fahrzeuges. Die eingeleitete Fahndung brachte bisher keinen Erfolg.


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VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

Am 17.09.00 haben UN-Sichcrungskräfle einen Angriff der sudanesischen Streitkräfte auf das Dorf Korma. rund 70 Kilometer nordwestlich von El Fasher. gemeldet. Es gibt derzeit keine bestätigten Berichte hinsichtlich der Opfcrzahlen.

wuroc cm weiterer deutscher Offizier in den Sudan

Deutschland stellt damit sieben' Soldaten im Hauptquartier der UN AM Fasher.

Horn vo n Afrika und angrenzende Seegebiete

In Djibuti und im Golf von Aden ist die Bedrohung zurzeit als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen Terrorismus: Operation ENDURING FREEDOM (OEF)

Keine berichtenswerten Ereignisse

c. Beteiligung der Bundeswehr an der Operation der Europäischen Union zur Bekämpfung der Piraterie: Operation EU NAVFOR ATALANTA

Die Fregatte BRANDENBURG ftihrte vom 16.09.09 bis zum 17.09.09 in Djibuti

0 einen Hafenaufenthalt zur Nachversorgung durch und ist nunmehr auf dem

Rückmarsch in den Heimatstützpunkt Wilhelmshaven.

Die Fregatte KARLSRUHE führt vom 17.09.09 bis zum 28.09.09 im Hafen von Djibuti einen Hafenaufenthalt zur Nachversorgung durch. Sie übernimmt dabei die Bordhubschrauber der Fregatte BRANDENBURG.

Am 19.09.09 folgte der Bordhubschrauber der Fregatte BREMEN im Bereich des International ly Recommended Transit Corridor (IRTC) einem Piraterie-Notruf des MS BBC PORTUGAL. Der Frachter, der unter der Flagge von Antigua und Barbuda

5 In der Stärketabelle im Abschnitt 13 ist dieser Soldat noch nicht erfasst, da die Tabelle die Stärke der deutschen Einsatzkontingente mit Stand vom 21.09.09 wiedergibt.


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registriert ist. gehört /u einer deutschen Reederei. Der Bordhubschrauber entdeckte

das mit Warnschüssen gestoppt werden konnte. Anschließend wurde das Ski fl von der mittlerweile cingetrotTcnen australischen Fregatte HM AS TOOWOOMBA gcboardet. HM AS TOOWOOMBA gehört zur 11 151 der Operation F.NDUR1NG FRKEDOM. Während de» Boardings wurden sechs Sturmgewehre vom Typ AK.-47, eine Panzerfaust und da/u gehörende Munition beschlagnahmt. Aufgrund fehlender rechtlicher Grundlagen zur Strafverfolgung durch die IF 151 wurden keine weitere Maßnahmen eingeleitet.

9.

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen Terrorismus: Operation ACTIVE ENDEAVOUR (OAE)

Auf ihrem Rücktransit durch das Mittelmeer unterstützt die Fregatte BRANDENBURG seit 21.09.09 die Operation ACTIVE ENDEAVOR.

10. Libanon

I. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land und im Süden Libanons ist zurzeit als mittel, auf See in der

Area of Maritime Operations (AMO) als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL)

(1) UNIFIL

Keine berichtenswerten Ereignisse

(2) Maritime Task Force (MTF) UNIFIL

Keine berichtenswerten Ereignisse


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Nl,i0ncn (VN) / Europäische Uu.„„ wv ,

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Of law mission in Kosovo (EULEX KOSOVO)

Internationale Polizeitruppe

Der zur Gewährleistung von innerer Sicherheit und Ordnung im Kosovo eingesetzten internationalen Polizeitruppe im Rahmen der UNMIK gehören neun Polizisten an Das deutsche Kontingent umfasst einen Beamten.

anderen

gegenwärtig 1.206 Polizisten an, davon 73 Deutsche.

b. North Atlantic Treaty Organization (NATO) NATO-Rat

beauftragt

erste strategische Lagebeurteilung zur Lage in Afghanistan vorzunehmen. Diese wurde am 17.09.09 den NATO-Mitgliedstaaten zur Kenntnisnahme übersandt, um in der Folge in den entsprechenden Gremien der NATO erörtert zu werden. Absicht ist es, den Verteidigungsministern der NATO bei ihrem Treffen in Bratislava am

#

22.10.09 und 23.10.09 aus der Lagebeurteilung abgeleitete Empfehlungen vorzulegen. Der Prozess in den NATO-Gremien wird durch die Bundesregierung eng begleitet. Über die weitere Entwicklung wird fortlaufend informiert.

12. Lufttransporteinsätze und Überwachungsflüge mit Seefernaufklarern

zur Unterstützung der Einsatzkontingente im Berichtszeitraum

Lufttransporte Anzahl Flüge

Anzahl Uberwachungsflüge

ISAF

KFOR

EUFOR

UNIFIL

OAE

40

6

5

2

0

0

0

0

0

4

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* Hom von Afrika: OEF   ATALANTA


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im lelaed

bereitgeh alten

KFOR

12.04.99

28.05.09

11.06.10 1

EUFOR 7

UNMIS

02.12.04

22.04.05

30.11.06

02.07.09

21.11.09 *

is.oe.ie

2.400

75/50

3.000

(2004)

75/50

(2005)

1.139

(2005)

43

(2000)

Offiziere

Unteroffiziere

Mannschaften

Zivilbedienst.

I rauen

FWDL

1 Da keia Einsatz bewaffneter Streitkrlfte im Siaae de» rariameatsbeteiliguagsgesetzes. U£ Kabiaettsbeschluss 1 Fade „weiterer 12 Moaate" Weaa elae der Fraktwaea eswOnscht, wird die Bundesregierung dea Deutschen Bundestai > or AManf weiterer 12 Monate erneat konstitutiv mit der Verlängerung de» Einsatzes befassea.

*Ende „weiterer 12 Moaate" - Die Baadesregieraag sickert dem Deutsche* Bundestag zn, Utk Ablaefvon jeweils 12 Monaten den Bundestag erneut konstitutiv zu befassen, falls dies der W uasch einer Fraktion ist 4 Ende WMaadat - Die Fortsetzung der Beobachtermissfoa erfolgt seit1199* aJuttJlMll K *»vti * freiwillig zusitzL Wehrdienstleistende * ORF-Bataillon iakl. NATO HQ Sarajevo • El NA\ FOR ATALANTA

. davon PRT Kunduz: 693 Soldaten, PRT Feyzabad: 469 Soldaten, PAT Taloqan: 41 Soldaten, FSB Mazar-e Sharif: 2.608 Soldaten (inkl. 184 Soldaten des RC North). Kabul: 326 Soldaten und Strategischer Lufttransportstützpunkt / UZB: 107 Soldaten Zusätzlich befindet sich 1 deutscher Soldat bei UNAMA in Afghanistan.

* Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategisuhu Verwundetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 41 Soldaten so« ie den Angehörigen der einsatzgleichen Mission EUSEC (Demokratische Repuh ik Koneo- Stärke: 3) und den im Mittelmeer an den Operationen gegen internationalen Terrorismus (Active Endeavour / OAE) beteiligten 203 Soldaten v.no insgesamt 7.960 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsat/ei

eingesetzt.


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gebilligte

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gebilligte Anzahl Soldatinnen / Soldaten

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ort

Einsatz

Einsatzzweck

EinsatzEnde \ Bemerkungen (geplant)

zurzeit keine Unterstützungsleistungen ISAF


1 BAOAKHSHAN

2 TAKHAR

3 KUNDUZ

4 BAUCH

1« PANJSHt* 1S PAHVAN UKAPtSA

17 nurestan

18 LAGHMAN 1SKONAR

«FARYAB

»farah

1 1 SAR-€ PCX

12 SAMANGA

13 BAGHLAN,

RC CAPITAL (Frankreich)

RC WEST (Hallen)

31 GHAZNI

32 VARDAK

33 PAKTIKA

34 DAYKONDI

Definitionen der Bedrohungsstufen

Um national wie international mit gleichen Begriffen und Definitionen zu arbeiten, werden nachfolgende Einstufungen genutzt:

NIEDRIG : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und/oder die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Obwohl du grundsätzliche Möglichkeit besteht, liegen keine konkreten Anzeichen für bevorstehend Angriffe vor.

MITTEL : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und die Al deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Allgemeine, spezifizierte Anzeichen deuten auf möglicherweise bevorstehende Angriffe hin. ERHEBLICH : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Mit wird in naher Zukunft gerechnet. Erkenntnisse zu konkreten Angriffszielen und -/ein - i

r»sn V

liegen nicht vor.

HOCH : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und die \ I deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Angriffe gegen ^ und spezifizierte Angriffsziele in definierten Angriffsräumen sind in einem be^vrj

Zeitraum zu erwarten.