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Die Bedrohung in Afghanistan ist insgesamt erheblich 1 . In Nordafghanistan liegt sic zurzeit je nach Provinz zwischen niedrig bis erheblich.

Im übrigen stellt sice sich wie folgt dar:

Regional Command Capital: insgesamt mittel,

Hauptstadt Kabul: insgesamt erheblich,

Regional Command West: insgesamt mittel,

Regional Command East: insgesamt erheblich bis hoch,

Regional Command South: insgesamt hoch.


Im Zeitraum vom 01.06.09 bis 07.06.09 registrierte ISAF landesweit 313 Sicherheitsvorfälle (siehe Grafik). Es handelte sich um 172 Schusswechsel und Gefechte. 84 Sprengstoffanschläge - darunter zwei Selbstmordattentate in den

----

1 Definitionen der Bedrohungsstufen siehe Anlage 2


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22

252 1

23

313 1

Provinzen Helmand 1 und Paktika Raketen) und vier sonstige VorfÄlli 14 Vorfälle ereigneten sich im RC im RC South und 126 im RC East. Insgesamt sind bei den Vorfällen Soldaten wurden verwundet. 2

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23

In der Provinz Parvan (Distrikt Bagram) wurde am 02.06.09 ein Anschlag mit einem Improvised Explosive Device (IED) auf eine Patrouille der Afghan National Police (ANP) verübt Fünf afghanische Polizisten wurden dabei getötet.

Am 02.06.09 wurde eine Patrouille der Afghan National Army (ANA) in der Provinz Paktia (Distrikt Dand Wa Patan) von Opposing Militant Forces (OMF) mit einem

1

Obenichtskarte der afghanischen Provinzen siehe Anlag<

2

Über den Vorfall am 01.06.09 in der Provinz Vardak. wurde bereits in der UdP 23/09 berichtet.


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•4.

IED angegriffen und zudem mit Handwaffen beschossen. Bei dem Anschlag sind neun ANA-Soldaten gefallen.

OMF griffen am 02.06.09 in der Provinz Kandahar (Distrikt Zhari) eine ANP«

Patrouille mit einem IED an. Dabei wurden zehn ANP-Angehörige verletzt.

Am 03.06.09 wurde ein ANP-Kontrollpunkt in der Provinz Kandahar (Distrikt Kandahar) von OMF mit Flandwaffen angegriffen. Gegen herangeführte weitere ANP-Kräfte wurde in unmittelbarer Nähe ein IED-Anschlag verübt. Insgesamt wurden bei diesen Vorfällen zwei afghanische Polizisten getötet und fünf weitere Polizisten verletzt.

Die ANP meldete am Morgen des 03.06.09, dass in der Provinz Helmand (Distrikt Nahri Sarraj) während der Nacht in einem ANP-Kontrollposten vier afghanische Polizisten getötet worden seien. Ein zur Untersuchung des Vorfalls an den Tatort entsandtes ANP-Team löste am Vormittag in unmittelbarer Nähe des Kontrollpostens ein IED aus. Dabei wurden zwei weitere Polizisten getötet.

OMF griffen am 05.06.09 in der Provinz Khowst (Distrikt Sabani) das Distriktzentrum mit Hand- und Panzerabwehrhandwaffen an. Dabei wurde ein Angehöriger der afghanischen Sicherheitskräfte getötet und ein weiterer verletzt.

International Security Assistance Force (ISAF) (1) Militärische Lage

Auf eine ISAF-Patrouille wurde am 02.06.09 in der Provinz Paktia (Distrikt Cham Kanay) ein IED-Anschlag verübt. Im Anschluss beschossen OMF die amerikanischen Soldaten mit Handwaffen. Dabei ist ein amerikanischer Soldat gefallen» zwei weitere wurden verwundet. Zudem wurde dabei ein afghanischer

Sprachmittler getötet.

Am 02.06.09 wurde ein britischer Soldat einer ISAF-Patrouille in der Provinz Helmand (Distrikt Nad Ali) durch einen OMF-Angriff mit Handwaffen verwundet. Im Distrikt Nahri Sarray derselben Provinz ist ebenfalls am 02.06.09


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ein britischer Soldat einer ISAF-Patrouille durch die Folgen eines 1EDAnschlagcs gefallen. Ein weiterer britischer Soldat wurde dabei verwundet.

Bei der Absicherung der Fundstelle eines aufgeklärten IED wurde am 04.06.09 in der Provinz Helmand (Distrikt Nad Ali) eine ISAF-Patrouille von OMF mit Hand- und Panzerabwehrhandwaffen beschossen. Im Zuge des Ausweichens der ISAF-Kräfte explodierte ein weiteres IED. Dabei wurden zwei estnische Soldaten verwundet

Im Anschluss an einen IED-Angriff auf eine ISAF-Patrouille in der Provinz Kapisa (Distrikt Tagab) am 04.06.09 wurde diese mit Handwaffen beschossen.

Drei amerikanische Soldaten sind dabei gefallen, ein afghanischer Sprachmittler wurde verletzt.

I ine ANA-Patrouille, die von amerikanischen ISAF-Kr


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(3) Regional Command (RC) North / Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Schwerpunkt der aktuellen Operationsfohrung des RC North bleibt der Bereich des Provincial Reconstruction Team (PRT) Kunduz. Daneben wird seit dem
10.05.09 bis voraussichtlich zum 15.06.09 weiterhin eine Operation der ANSF in Ghormach (Provinz Badghis / RC West) zeitlich und im Umfang begrenzt durch deutsche Einsatzkräfte unterstützt. Die Operation ist durch das 209. ANA Korps langfristig (bis 2010) geplant und wird von diesen afghanischen Kräften in Führungsverantwortung durchgeführt, um durch eine nachhaltige Verbesserung der Sicherheitslage im Bereich Ghormach die Voraussetzungen für eine Rückübertragung der Sicherheits-, Verwaltungs- und logistischen Verantwortung an die Provinz Badghis zu schaffen.

Die Operationsführung des PRT Kunduz mit Maßnahmen zum Schutz des Nahbereiches des PRT als auch zur Störung und Unterdrückung der Aktivitäten militanter Gruppen im Raum Kunduz wurde fortgesetzt. Kräfte des PRT. verstärkt durch ANSF und Teile der schnellen Eingreiftruppe (Quick Reaction Force / QRF) des RC North überwachen weiterhin in ständigem Wechsel bei Tag und bei Nacht den gesamten Operationsraum um Kunduz.

Die Operationsführung des PRT Feyzabad zur Nahbereichssicherung und Raumüberwachung in Form von Nahbereichs- und Distanzpatrouillen (Long Term Patrols / LTP) wurde fortgesetzt.

Am späten Vormittag des 04.06.09 wurde ein Aufklärungstrupp der deutschen ORF - bestehend aus drei Aufklärungsfahrzeugen vom Typ FENNEK - rund 15 Kilometer westlich der Stadt Kunduz von bis zu zwölf Kämpfern der OMF mit Handwaffen und mehreren Panzerabwehrhandwaffen (Rocket Propelled Grenades / RPG) beschossen. Die deutschen Soldaten erwiderten das Feuer und
durchstießen den Hinterhalt.

Zwei zur Verstärkung alarmierte Züge wurden wenig später rund elf Kilometer westlich von Kunduz ebenfalls mit Handwaffen beschossen und über einen Zeitraum von rund 45 Minuten durch OMF in mehrere Feuergefechte verwickelt. Daraufhin wurden diese Kräfte durch zusätzliche Kräfte aus dem PRT Kunduz weiter verstärkt und begannen anschließend - unter Überwachung durch das Aufklärungssystem LUNA (Drohne) - mit dem Rückmarsch. Rund acht Kilometer westlich von Kunduz wurden diese Kräfte erneut mit


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Handwaffen und RPG beschossen. Dabei wurden zwei Transportpanzer FUCHS getroffen und leicht beschädigt. Bei den Gefechten gab es keine Personenschaden bei den deutschen Einsatzkräften; die beiden beschädigten Transportpanzer bleiben fahrbereit.

Inzwischen liegen unbestätigte Hinweise vor, dass bei den Kampfhandlungen zehn OMF getötet wurden.

07.06.09 ereignete sich rund 15 Kilometer südlich der Stadt Kunduz ein IED-Anschlag auf einen Infanteriezug des PRT Kunduz. Ein
Allzwecktransportfahrzeug
vom Typ DINGO wurde durch die Explosion schwer und ist nicht mehr einsatzbereit, in der Folge dieses Anschlages kam es zu einem Feuergefecht zwischen deutschen Kräften und OMF, bei dem
vermutlich ein Angreifer getötet und zwei weitere verletzt wurden.

Zur Verstärkung herangeführte Kräfte der deutschen QRF wurden kurz darauf unweit der Anschlagstelle ebenfalls von OMF beschossen. Die deutschen Soldaten erwiderten das Feuer. Bei dem Feuergefecht wurden zwei deutsche Soldaten verwundet.

Die Soldaten wurden nach der Erstversorgung im PRT Kunduz am 08.06.09 zur weiteren medizinischen Versorgung nach Deutschland geflogen und werden im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz weiter behandelt.

(4) Kurzfristige Unterstützungsleislungen ISAF

In der vergangenen Woche gab es keine Unterstützungsflüge außerhalb des Verantwortungsbereiches. Die Anzahl der Unterstützungsflüge bleibt daher unverändert bei insgesamt  686.

Alle weiteren kurzfristigen Unterstützungsleistungen außerhalb des deutschen
Verantwortungsbereiches sind in der Anlage 1 aufgeführt.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA)

Keine berichtenswerten Ereignisse


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2. Usbekistan Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

3. Kosovo

a. Bedrohungslage im Kosovo

Die Bedrohung ist zurzeit insgesamt als niedrig, für den Norden Kosovos jedoch als mittel eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der Kosovo Force (KFOR)

(1) KFOR

Keine berichtenswerten Ereignisse

(2) Multinational Task Force (MNTF) South / Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse

4. Bosnien und Herzegowina

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der EU Force (EUFOR)

(1) EUFOR und NATO HQ Sarajevo

Keine berichtenswerten Ereignisse

(2) Deutsches Einsatzkontingent (EinsKtgt)

Keine berichtenswerten Ereignisse


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5. Georgien

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung entlang der südossetischen und abchasischen Verwaltungsgrenzen sowie in den von Georgien abtrünnigen Gebieten Südossetien und Abchasien ist mittel. Die Bedrohungslage im übrigen Georgien wird mit niedrig bewertet.

b. Beteiligung der Bundeswehr ae der United Nations Observer Mission in Georgia (UNOMIG)

Keine berichtenswerten Ereignisse

c. Beteiligung der Bundeswehr an der Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Georgien

Keine berichtenswerten Ereignisse

6. Demokratische Republik Kongo

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land ist zurzeit als mittel, in Orientale, Nord-Kivu und Süd-Kivu
derzeit als erheblich eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an der EU Mission zur Slcherheitssektorreform 
(EUSEC)

Keine berichtenswerten Ereignisse

7. Sudan

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land ist zurzeit als mittel, im Darfur und im Süd-Sudan derzeit als erheblich eingestuft.


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b. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Mission in Sudan (UNMIS) 

Aufgrund der einsetzenden Regenzeit und der daraus resultierenden Straßen- und Geländeverhältnisse sind UNMIS-Kräfte zunehmend gezwungen. Patrouillen mit Fahrzeugen einzustellen und - wo möglich - mit Hubschrauber durchzuführen Insgesamt wird daher die Anzahl der Patrouillen in den kommenden Wochen abnehmen. Auch deutsche Soldaten werden in ihrer Bewegungsfreiheit dadurch
eingeschränkt werden.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations / African Union Mission in Darfur (UNAMID)

Im Rahmen der bereits gemeldeten Kämpfe im Norden der Provinz Darfur zwischen der Rebellenorganisation JEM (Justice and Equality Movement) und Regierungstruppen des Sudan (Sudan Armed Forces / SAF) hat sich General Agwai, militärischer Befehlshaber UNAMID, persönlich einen Überblick über die Lage im Raum Um Baru <!-- ! --> verschafft. Die Rebellen sind in Räume jenseits der sudanesisch-tschadischen Grenze ausgewichen. In der Region wird derzeit nicht gekämpft, mit einem Aufflammen der Kampfhandlungen muss jedoch zu jeder Zeit gerechnet 
werden.

Deutsche Soldaten sind von diesen Auseinandersetzungen nicht betroffen.

8. Horn von Afrika und angrenzende Seegebiete

a. Bedrohungslage

In Djibuti und im Golf von Aden ist die Bedrohung zurzeit als niedrig eingestuft.

b. Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen Terrorismus: Operation ENDURING FREEDOM (OEF)

Keine berichtenswerten Ereignisse


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c. Beteiligung der Bundeswehr an der Operation der Europäischen Union zur Bekämpfung der Piraterie: Operation EU NAVFOR ATALANTA

Der am 04.04.09 gekaperte deutsche Containerfrachter HANSA STAVANGER und dessen Besatzung (siehe UdP 15/09 - 23/09) befindet sich weiterhin in der Gewalt von Piraten und hält sich unverändert innerhalb der somalischen Hoheitsgewässer auf.

Auch der am 05.05.09 gekaperte, unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende
Frachter VICTORIA einer deutschen Reederei und dessen Besatzung (siehe 
UdP 19/09 - 23/09)
ist unverändert in der Hand von Piraten und liegt in somalischen
Hoheitsgewässern.

Im Zuge der am 02.06.09 in Mombasa (Kenia) fortgesetzten Gerichtsverhandlung (siehe UdP 23/09) gegen die Piraten, die am 03.03.09 das Motorschiff COURIER 
angegriffen hatten und die durch die Fregatte RHEINLAND-PFALZ den
kenianischen Behörden übergeben wurden, erfolgten auch Aussagen von 
Besatzungsangehörigen der Fregatte RHEINLAND-PFALZ.

Nach derzeitigem Informationsstand ist nicht davon auszugehen, dass weitere
Aussagen von deutschen Soldaten der Fregatte erforderlich sein werden.

Am 03.06.09 fand der Wechsel des Operation Commander in Northwood (Großbritannien) statt. Der britische Rear Admiral Philip Jones übergab das Kommando an seinen britischen Nachfolger, Rear Admiral Peter Hudson.

Am 05 06.09 übernahm der deutsche Flottillenadmiral Thorsten Kähler die Position des Deputy Operation Commander von seinem französischen Vorgänger, Contre-Amiral Pierre Labonne. Deutschland wird diesen Posten bis voraussichtlich
Dezember dieses Jahres besetzen.

9. Straße von Gibraltar / östliches Mittelmeer

a. Bedrohungslage

Die Bedrohung ist zurzeit als niedrig eingestuft


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Beteiligung der Bundeswehr an Operationen gegen den internationalen 
Terrorismus: Operation ACTIVE ENDEAVOUR (OAE) 

Keine berichtenswerten Ereignisse

10. Libanon

a. Politische Lage

Die libanesischen Parlamentswahlen vom 07.06.09 wurden vom Reformbündnis "14. März" unter Führung von Saad Hariri, dem Sohn des ermordeten früheren Ministerprlsidcntcn Rafik Hariri. gewonnen. Das Bündnis erhält 71 der insgesamt 128 Parlamentssitze. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 55%. Insgesamt bescheinigen internationale Beobachter den Wahlen einen friedlichen und ordnungsgemäßen
Verlauf.

b. Bedrohungslage

Die Bedrohung im Land und im Süden Libanons ist zurzeit als mittel, auf See in der Area of Maritime Opcrations (AMO) als niedrig eingestuft.

c. Beteiligung der Bundeswehr an der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL)

(1) UNIFIL

Keine berichtenswerten Ereignisse

(2) Maritime Task Force (MTF) UNIFIL

Im Hauptquartier der libanesischen Streitkräfte Unterzeichneten die deutsche Botschafterin und der Befehlshaber der libanesischen Streitkräfte am 04.06.09 einen Zuwendungsvertrag über 750.000 Euro für die libanesische Marine.

Das Geld dient unter anderem der Herrichtung der Werkstauhallen auf der 
Marinebasis in Beirut, in denen Anlagen und (Groß-)Geräte für die Wartung und Instandsetzung der an die libanesische Marine übergebenen deutschen Boote genutzt werden sollen. Hierzu ist neben der erforderlichen Stromversorgung


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auch die Schaffung von Fundamenten für Anlagen erforderlich, die vom
Marinearsenal in Wilhemshaven nach Beirut geliefert werden. 


Die MIT UNIFIL hat bislang 24.610 (STand 06.06.09) Abfragen
getätigt: davon wurden bisher 168 durch MTF gemeldete Schiffe durch
libanesische Hafenbehörden näher untersucht.

11. Internationale Organisation / Aktivitäten

Vereinte Nationen (VN)

United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK) und
Rechtsstaatlichkeitsmission der Euoräischen Union in Kosovo: European Union
rule of law mission in Kosovo (EULEX KOSOVO)

Internationale Polkeitruppe

Der zur Gewährung von innerer Sicherheit und Ordnung im Kosovo eingesetzten intnationalen Polizeitruppe im Rahmen von UNMIK gehören 22 Polizisten an. Das deutsche Kontingent umfasst einen Beamten.

EULEX gehören - neben anderen Experten - gegenwärtig 1.196 Polizisten an, davon 100 Deutsche

12. Lufttransporteinsätze und Überwachungsflüge mit Seefernaufklärern 
zur Unterstützung der Einsatzkontingente im Berichtszeitraum

{| class="wikitable" width="100%"
|- bgcolor="#dfdfdf"
!  || ISAF || KFOR || EUFOR || UNIFIL || OAE || HoA* || UNAMID
|----
| Lufttransporte Anzahl Flüge || 33 || 6 || 2 || 3 || 0 || 1  || 0
|----
| Anzahl Überwachungsflüge || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 2 || 0
|}

*Horn von Afrika: OEF + ATALANTA


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ISAF*

KFOR

EUFOR

UNMIS UNAMI

UNOM1G UNIFIL ATAL.*! OEF

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21.05.09

15.11.07

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(2008)

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(1999)

3.000

(2004)

75/50

(2005)

10.434

( 2002 )

3199

(2009)

1.139

(2005)

43

(2008)

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(2009)

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1 3.*00

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1 (2008)

(2001)

1.231

(2006)

17

(2004)

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41 fBr slrelegistkeB Ven»eedeteetree»port (STRAT AlRMEDfcV ACT)

i lalead rekgekeltea

Offiziere

Unteroffiziere

Mannschaften

Zivilbedienst.

Reservisten

• davon PRT Kunduz: 619 Soldaten, PRT Feyzabad: 413 Soldaten, PAT Taloqan: 33 Soldaten, FSB Mazar-e Sharif: 2.290 Soldaten (inkl. 175 Soldaten des RC North), Kabul: 233 Soldaten und Strategischer Lufttransportstützpunkt / UZB: 104 Soldaten. Zusätzlich befinden sich 2 deutsche Soldaten bei UNAMA in Afghanistan.

** Mit den in Deutschland zur Sicherstellung des Auftrages "Strategischer Verwundetentransport (STRATAIRMEDEVAC)" bereit gehaltenen 41 Soldaten sowie den Angehörigen einsatzgleicher Missionen OSZE (Georgien; Stärke: 1) und EU SEC (Demokratische Republik Kongo; Stärke: 3) sind insgesamt 6.916 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen eingesetzt.

1

Da Ina »iiasatz bewefTaeter stmtkrlfle in Siaae des FarlameatsbeteiUgaagsgeseties, U£ Kabiaettsbescklass


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Anlage 1

Kurzfristige Unterstützungsleistungen ISAF

{| class="wikitable"
! UdP
! gebilligte Anzahl Soldatinnen/Soldaten
! Einsatzort
! Einsatzzweck
! Einsatzbeginn
! Einsatz-Ende (geplant)
! Bemerkungen

|-
| 
| 
|  
| zurzeit keine Unterstützungsleistungen ISAF
|  
|  
| 
|}


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jehtskarte der »feh.nkc h,n ----

ton Teams (PRT):

1 BADAKHSHAN

2 TAKHAR

3 KUNDUZ 4BALKH

6 JOWZJAN 6FARYAB

7 BADGHIS

8 HE RAT 8FARAH

10 GHOWR

11 SAR-E POL /V.

12 SAMANGAW

13 BAGHLANZ

14 PANJSHIR

16 PARVAN 11 KAPtSA

17 HUREST AN

18 LAGHMAN 18 KONAR 20NANGARHAR

1 ungarisches, 1 schwedisches und hes PRT

F\ 21 KHOWST

22 PAKT1A r^r/ 23 LOWGAR

24 KABUL

—-25 BAU IAH

RC CAPITAL 26 ORUZGAH

(Frankreich) 27 helmand

28 NHWRUZ EjjKTn 29 KANDAHAR

u I 30 ZABOL

31 GHAZNI

32 VARDAK

33 PAKT1KA

34 DAYKONDt

Definitionen der Bedrohungsstufen

Um national wie international mit gleichen Begriffen und Definitionen zu arbeiten, werden nachfolgende Einstufungen genutzt:

NIEDRIG : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und/oder die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Obwohl die grundsätzliche Möglichkeit besteht, liegen keine konkreten Anzeichen für bevorstehende

Angriffe vor.

MITTEL : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfUgt über die Fähigkeit und die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Allgemeine, nicht spezifizierte Anzeichen deuten auf möglicherweise bevorstehende Angriffe hin.

ERHEBLICH : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Mit Angriffen wird in naher Zukunft gerechnet. Erkenntnisse zu konkreten Angriffszielen und -Zeiträumen

liegen nicht vor.

HOCH : Ein Staat, Organisation oder Gruppe verfügt über die Fähigkeit und die Absicht, deutsche Streitkräfte und/oder verbündete Streitkräfte anzugreifen. Angriffe gegen konkrete und spezifizierte Angriffsziele in definierten Angriffsräumen sind in einem bestimmten

Zeitraum zu erwarten.