NRW:Wahlprogramm2013

Wahlprogramm 2013 - Bildung Bund

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Prolog
Bildung ist nicht nur Ländersache sondern eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft. Daher steht nach Meinung der Piraten auch der Bund in der Verantwortung für Bildung. Die Förderalismusreform hat erreicht, dass in der "Bildungsrepublik Deutschland" die Bundesländer in Kleinstaaterei verfallen sind und gegeneinander ausgespielt werden. Daher setzt sich die Piratenpartei für eine Aufhebung des Kooperationsverbotes ein, damit künftig Bund und Länder wieder im Schul- und Hochschulbereich kooperieren dürfen. Der Bund soll die öffentlichen Bildungseinrichtungen wieder finanziell unterstützen und einheitliche Rahmenbedingungen für das Bildungswesen schaffen, damit die unnötigen Hürden zwischen den Bundesländern abgebaut werden können.
Die Aufhebung des Kooperationsverbotes und der Abbau des Förderalismus stand bereits im Wahlprogramm 2012 Saarland.
Leitlinien Thüringen

Frühkindliche Bildung
Bildung beginnt mit der Geburt und hört nie auf, ein wichtiger Bestandteil des Lebens zu sein. Frühkindliche Bildung ist dabei von zentraler Bedeutung. Alle Kinder müssen ungeachtet bestehender Unterschiede in den persönlichen Kompetenzen so gefördert werden, dass sie mit möglichst guten Grundvoraussetzungen ihre Schullaufbahn beginnen können. Der gebührenfreie und bei Bedarf ganztägige Besuch von Krippen und Kindergärten im sozialen Umfeld soll möglichst flächendeckend gewährleistet werden. Die Erziehung in Bildungseinrichtungen ist als Ergänzung der Erziehung durch die Eltern zu verstehen und soll diese nicht ersetzen.
Aus dem Wahlprogramm NRW 2012
Aus dem Wahlprogrmm NDS 2013
Aus dem Grundsatzprogramm

Duale Ausbildung
Die berufliche Ausbildung nach dem Dualen System ist seit Jahrzehnten ein Garant für Fachkräfte und ein Exportschlager. Bestrebungen, dieses System von der breiten und qualifizierten Grund- und Fachausbildung hin zu firmenspezifischen Anlernausbildungen umzubauen, werden von den Piraten abgelehnt
NEU
Hochschule
Durch die Exzellensinitiative werden kommerzielle Anreize gesetzt und die Zielsetzungen der Hochschulen beeinflusst. Die Forschungsziele sollten nicht alleine nach ihrer wirtschaftlichen Rentabilität gefördert werden. Dies stellt eine Gefahr für die Freiheit und die Vielfalt der Forschung dar. Innovation findet auch in den Bereichen statt, die nicht im Fokus des medialen Interesses liegen. Aus diesem Grund lehnt die Piratenpartei die Exzellensinitiative ab und fordert eine verbesserte allgemeine Förderung der Hochschulen.

Die Piratenpartei fordert die Verankerung der allgemeinen Wissenschaftsschranke für die Lehrenden im Urheberrechtsgesetz. Mit der Verankerung sollen die Lehrenden Rechtssicherheit für die Lehre mit urheberrechtlich geschütztem Material erhalten.


Wahlprogramm 2012 Saarland
Wahlprogramm 2013 NDS

OER (Open Educational Resources)
Der technische Fortschritt schafft neue Möglichkeiten, Wissen und Lernkonzepte international auszutauschen und gemeinsam weiter zu entwickeln. Diese Chance wollen wir nutzen und unterstützen freie und offene Lehr- und Lernmaterialien (OER). Die Piratenpartei setzt sich für die Entwicklung und den Einsatz solcher Materialien ein. Nationale und internationale OER-Projekte sind ein konkreter Weg, aus einer Vision Bildungsrealität zu machen.

Wahlprogramm Bund 2009
Grundsatzprogramm
Leitlinien Thüringen §53

Kirche und Bildung
Freiheit und Vielfalt an kulturellen, religiösen und weltanschaulichen Sichtweisen in der Bildung, kennzeichnen die modernen Gesellschaften. Die weltanschauliche Neutralität im gesamten Bildungsbereich ist eine notwendige Voraussetzung für die Inklusion aller Glaubensgemeinschaften.Aus Steuermitteln bezahlte Bildungsangebote müssen den Schülern die Möglichkeit geben, einen eigenen Zugang zu den ethischen Grundlagen der Gesellschaft zu finden.

Leitlinien Thüringen
Berlin Grundsatzprogramm und Wahlprogramm
RLP Landtagswah 2011
BW Landtagswahl 2011