Benutzer:Pinny/Fragenkatalog
Fragen zur Person
1. Vorname und Name?
Dominik Kegel
2. In welchem Jahr bist Du geboren?
1984
3. In welcher Stadt, welchem Kreis wohnst Du?
Ich wohne in Roth
4. Dein Familienstand?
Ledig
5. Hast Du Kinder?
Nein
6. Dein Beruf?
Student
7. Seit wann bist Du Mitglied bei den Piraten?
Seit 2010
8. Welchem Landesverband oder Kreisverband gehörst Du an?
Ich gehöre dem Landesverband Bayern und dem Bezirksverband Mittelfranken an. Da es im Kreis Roth keinen KV gibt ist das auch die für mich zuständige, kleinste Gliederung.
9. Kollidiert Dein Beruf mit dem angestrebten Amt oder hilft er?
Meiner Meinung nach kann jeder erlernte Beruf oder jedes absolvierte Studium hilfreich sein. Insofern ist mein kommendes, sozial ausgerichtetes Studium sicher hilfreich, ja.
10. Betreibst Du eine eigene Webseite oder ein Blog?
Einen Blog. Diesen findet ihr hier.
Fragen zur politischen Ausrichtung
11. Wie ist Deine generelle politische Ausrichtung?
Individuell. Ich möchte mich nicht generell kategorisieren. Der Grundsatz der Gleichheit und Fairnes genießt jedoch höchste Priorität. Will sagen: Nazikackscheisse gibt's mit mir nicht. Ansonsten bin ich für die Betrachtung im Individualfall. Ich kann ebenso konservative, wie auch progressive Ansichten nachvollziehen, wenn sie denn sinnvoll sind. Rein systemkonservative Ansichten finde ich aber meist doof.
12. Deine Haltung zum Bedingungslosen Grundeinkommen?
Das Adjektiv "bedingungslos" ist hier schwierig. Bedingungslos würde bedeuten, dass auch ein Josef Ackermann ein Grundeinkommen beziehen würde. Schon richtig, hier eine Linie zu ziehen, ab wann der Anspruch für ein solches Einkommen gelten soll und ab wann nicht mehr, ist kaum möglich. Man sollte bei einem Grundeinkommen auch allen Menschen die gleichen Rechte zukommen lassen. Der Gedanke einem z.B. Bankenvorstand zu seinen verdienten Summen im Jahr aber auch noch ein Grundeinkommen zuzugestehen ist für mich nur schwer zu erfassen. Meiner Meinung nach ist ein Grundeinkommen nicht prinzipiell abzulehnen. Es bedarf hier aber intensiver Ausarbeitung und konkreter Vorschläge, um ein solches auch kommunizierbar zu machen. Die Ablösung der bisherigen Sozialleistungen durch eine, für alle gleiche Sozialleistung ohne den momentanen, für viele selbst nicht zu bewältigen bürokratischen Aufwand halte ich für sinnvoll und wichtig. Ich unterstütze den Antrag PA284 dahingehend, dass ich sowohl die Einrichtung einer Enquete-Kommission als auch die möglichst sofortige Einführung eines Mindestlohnes begrüßen würde.
13. Deine Haltung zu Liquid Democracy?
Wer demokratische Entscheidungen schätzt, kann meiner Meinung nach LQFB nicht blöd finden. Insofern: +1. Ich bin mit den technischen Raffinessen dahinter jedoch nicht vertieft vertraut. Da verlasse ich mich tatsächlich auf die, die davon was verstehen. :) Ich nutze LQFB als richtungsweisendes Stimmungsbarometer.
14. Sollte die Partei sich an Kundgebungen gegen Neonazis beteiligen?
Jeder sollte sich an Kundgebungen gegen Neonazis beteiligen.
15. Was ist Dein Ziel für die Piratenpartei bis 2013?
Da ich als Teil des Vorstands im Bezirksverband Mittelfranken tätig bin liegen hier meine Schwerpunkte. Insbesondere die Erschließung der bislang noch nicht mit einer Gliederung versehenen Gebiete in Mittelfranken sollte bis 2013 abgeschlossen sein. Das bedeutet: Schwabach und vor allem Neustadt an der Aisch müssen mit in's Boot um flächendeckend arbeiten zu können. 2013 ist das Ziel natürlich: Der Einzug in den Bezirks-, Land- und Bundestag.
16. Wie stehst Du zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr?
Auch hier ist der Individualfall zu betrachten. Aus monetären Zwecken ist jeder Einsatz von Streitkräften, egal wo und wann, abzulehnen. In allen anderen Fällen muss mit der entsprechenden Sorgfalt geprüft werden, wie sich die Sachlage objektiv darstellt. Die Frage: "Militäreinsätze ja oder nein" ist aus meiner Sicht nicht zu beantworten. Jeder der diese Frage mit einem klaren und pauschalen ja oder nein beantworten kann, hat sich meiner Meinung nach nicht die Sensibilität des Themas bewusst gemacht.
17. Welche Bedeutung hat Umweltpolitik?
Eine enorme Bedeutung. Wir müssen die ökonomischen und ökologischen Zielsetzungen so vereinbaren, dass möglichst beide Komponenten miteinander wachsen und sich stabilisieren können. Wir tragen für die folgenden Generationen die größte ökologische Verantwortung, die Menschen jemals getragen haben und sollten sehr energisch darauf hinarbeiten eine Welt zu übergeben, die lebenswert ist. Dieses Gleichgewicht zu finden ist Aufgabe der Politik. Nicht der Unternehmen und Lobbyvertreter.
18. Welche Bedeutung hat Wirtschaftspolitik?
Eigentlich könnte ich den Abschnitt aus der Umweltpolitik kopieren, denn es gilt gleiches. Aber: Wir sollten im Wirtschaftssektor Regularien einfügen, die Blödsinn wie Lebensmittelspekulation unmöglich machen, die Unternehmen wie Monsanto einen Riegel vorschieben und Korruption national und international möglichst effektiv unterbinden. Es muss ein Wandel stattfinden, der nicht länger die großen Unternehmen die Politik gestalten lässt, sondern die Bürgerinnen und Bürger. Eine gesunde Wirtschaft und ein gesundes Bruttoinlandsprodukt sind anzustreben und für die Entwicklung und Stabilität im Land wichtig. Aber nicht um jeden Preis und nicht auf Kosten anderer. Banken und deren Mitarbeiter müssen bei Geldgeschäften die die Öffentlichkeit betreffen einer entsprechenden Revision unterliegen, Spekulationsgeschäfte die Einfluss auf Grundnahrungsmittel auf dem globalen Markt haben sollten nicht stattfinden.
19. Welche Bedeutung hat Soziales?
Insbesondere weil es mein Studium betreffen wird ist das Thema Sozial- und Bildungspolitik für mich besonders wichtig. Die Chancengleichheit, die von der Regierung und den "Volksparteien" suggeriert wird, herrscht nicht. Es ist ein großer Unterschied, aus welcher sozialen Schicht, aus welchem Land oder aus welchem Umfeld ich komme. Man wird mit Vorurteilen konfrontiert, die haltlos sind und meist auf ein engstirniges Weltbild zurückuführen sind. Die Aufgaben der Integration respektive Inklusion halte ich für sehr wichtig und sehe ich in den kommenden Jahren für mich als eine der wichtigsten Aufgaben. Ich möchte mich auch im Studium primär mit der Resozialisierung von Straftätern und der Bildungsgleichheit in Deutschland beschäftigen. Der Punkt Soziales umfasst aber enorm viele Punkte, die von der KiTa bis zur Pflege-WG reichen. Das ist tatsächlich ein Thema, das man besser in einem direkten Gespräch vertieft.
20. Welche Bedeutung hat Drogenpolitik?
Drogenpolitik muss modern und "angstfrei" werden. Konsumenten sind in Deutschland als Randgesellschaft und "Problemmenschen" verrufen. Dieser Umstand muss sich durch Aufklärung und Konfrontation soweit ändern, dass Initiativen wie die des JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte) zur Abgabe von Diamorphin für all die, die keine Aussicht auf eine Besserung ihrer Lebensumstände als Abhängige durch z.B. Methadonprogramme haben diskutiert und legitimiert werden können, wenn es angezeigt ist. Eine reine Verbotspolitik bringt, nachweislich, lediglich dem Schwarzmarkt etwas. Staat und Konsumenten bleiben dabei auf der Strecke - Abhängige leider oft auf einer tödlichen.
21. Welche Bedeutung hat Religion?
Auch hier gilt: Es möge bitte jeder tun, was er möchte. Das aber eben nur in dem Rahmen, in dem es andere nicht direkt einschränkt. Ich respektiere religiöse Ansichten, möchte aber auch, dass man meine agnostizistischen Ansichten respektiert. Jegliche radikale Ansichten lassen sich aus meiner Sicht weder mit Religion noch mit der Demokratie vereinbaren und sind daher abzulehnen. Für die Bildung würde ich mir wünschen, dass im Zuge des Ethikunterrichts auf die Weltreligionen und deren Hintergründe eingegangen wird, um Zusammenhänge erfassen zu können. Die kritische Auseinandersetzung mit Religion sollte jedem Menschen ermöglicht werden. Religionsunterricht in den Schulen sollte durch den eben angesprochenen Ethikunterricht ersetzt werden. Ich halte Akzeptanz und Toleranz in religiösen Belangen für wichtig. Jedem Menschen muss es möglich sein seiner Religion nachzukommen, sofern kein anderer dadurch benachteiligt wird.
22. Soll sich die Piratenpartei auf ihr Kernprogramm beschränken oder das Programm erweitern?
Beschränkungen sind doof. Dennoch sollten wir uns so lange auf Themen beschränken in denen wir Expertise haben, wie wir brauchen um neue Themenfelder ordentlich und zielführend zu bearbeiten. Nur weil alle anderen Parteien Kataloge mit oft inhaltsleeren Phrasen vorlegen können, zeichnet sie das nicht als die besseren Parteien aus. Wir sollten uns die Zeit nehmen, die wir brauchen aber auch nicht müde werden, Themen voranzutreiben und neue Themenfelder aufzunehmen, sofern sie für die Piratenpartei oder die Bürgerinnen und Bürger wichtig werden.
23. Bist oder warst Du in einer Bürgerinitiative oder anderen Organisation tätig?
Ich war in mehreren Sportvereinen, beim THW, dem Roten Kreuz und als ehrenamtlicher Helfer in einem Jugendforum tätig. Leider finde ich aktuell für nichts davon mehr Zeit. Auf mittlere Frist würde ich mich gerne wieder beim Roten Kreuz engagieren. Mal sehen.
24. Warst Du früher in einer anderen Partei Mitglied oder Aktive?
Ich war in keiner anderen Partei Mitglied, habe jedoch bei einigen Aktionen der Grünen mitgewirkt. Ich habe in keiner Partei ein Amt oder eine Beauftragung erhalten oder übernommen.
25. Was würdest Du sofort in der deutschen Politik ändern?
"Sofort ändern" geht meistens "sofort in die Hose". Schnellschussaktionen liegen mir nicht.
Fragen zum Amt
26. Hast Du dieses Amt bereits einmal innegehabt?
Nein
27. Was hast Du für Ziele für die zur Wahl stehende Amtsperiode?
Die oben angesprochenen Punkte anzugehen und die Punkte aus meinem Wikiprofil möglichst umzusetzen, insbesondere den der Föderalismusreform. Da wird noch einiges mehr passieren, aber da kommt es natürlich auch darauf an, wer sich in welche Richtung entwickeln will.
Tätigkeit in der Partei
28. Was hast Du bisher mit und für die Piraten gemacht?
Da verweise ich ganz frech auf meinen Laufender Tätigkeitsbericht.
29. Wie viele Stunden pro Woche arbeitest du für die Piraten?
Aktuell ca. 25 - 30 Stunden. Mal mehr, mal weniger.
30. Wieviel Zeit kannst Du nach der Wahl aufwenden? Naja. Fulltimejob. :)
31. Welche persönlichen Ziele möchtest Du in der Partei erreichen?
Ich möchte ein Piratenfestival organisieren, auf dem sich alle Piraten dieser Erde treffen und zusammen mit Gemafreien Bands 3 tage feiern. Wir könnten es "Shipstorm" nennen. Nein, im Ernst. In der Partei will ich das erreichen, was man mir zutraut und ein Teil derer sein, der daran mitarbeitet, dass die Piraten ihren Idealismus nicht verlieren. Mich nur über die Piraten zu identifizieren wäre naiv.
32. Was würdest Du sofort bei den Piraten ändern?
Siehe Punkt 25. Naja, fast. Was man bei den Piraten tatsächlich dringend ändern muss, ist der Umgangston, der teilweise herrscht. Aber da muss ich mir auch an die eigene Nase packen.
Motivation der Kandidatur
33. Warum kandidierst Du für dieses Amt?
Weil ich glaube eine wählbare Alternative zu den anderen Kandidaten zu sein, weil ich glaube, dass ich die Aufgabe "Sprachrohr" gut übernehmen kann und weil ich möchte, dass normale Menschen zurück in die Politik kommen.
34. Was qualifiziert Dich für die Aufgabe?
Ich kenne die Strukturen der Piratenpartei relativ gut. Ich vertrete deren Ideale und möchte sie aufrecht erhalten. Ich glaube ein breites Allgemeinwissen zu besitzen, auch wenn es natürlich nicht immer vertieft ist. Ich kann mir objektive Meinungen bilden und bin für den Dialog. Ich halte mich für einen sozialkompetenten Menschen, was in den Plenarsäälen dieses Landes leider nicht immer der Fall ist.
35. Für wie teamfähig hältst Du Dich?
Ich habe da ein Problem. Ich halte mich persönlich für teamfähig, wer mit mir zusammengearbeitet hat kann das denke ich auch bestätigen. Aber das wird jeder von sich behaupten. Ich sehe bei mir schon das Problem, dass es durch meine extrovertierte Art dazu kommen kann, dass ich suggeriere dass meine Meinung die "Richtige" ist. Ich meine das aber nicht so und würde mich auch nicht entsprechend verhalten. Die Art in der ich in Teams auftrete muss ich aber dauerhaft selbstkritisch betrachten, denke ich.
36. Welche Projekte hast Du schon erfolgreich abgeschlossen?
Die Frage ist doof, weil "ich" keine Projekte abgeschlossen habe. Ich bin Teil des Bezirksverbandes Mittelfranken. Alleine ein Projekt abzuschließen ist da weder möglich noch wünschenswert. Mit dem BzV habe ich einige Projekte zum Abschluss bringen können. Auch hierzu am besten den Laufender Tätigkeitsbericht studieren. :)
37. Hast Du schon etwas Ähnliches gemacht?
Nein. In dieser Größenordnung auf keinen Fall.
38. Deine persönlichen Stellungnahme zur Kandidatur:
Ich wünsche allen Kandidaten viel Erfolg. Und Weltfrieden und süße weiße Kaninchen und so. ;)
Organisationen
(Hinweis: Eine Liste relevanter Organisationen findet sich im Anhang.)
39. Bist oder warst du Mitglied einer oder mehrerer extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen?
Nein.
40. Unterstützt du eine oder mehrere extremistische oder extremistisch beeinflusste Organisationen oder andere verfassungsfeindliche Bestrebungen oder hast du solche unterstützt?
Nein.
41. Beschäftigst du dich oder hast du dich in der Vergangenheit privat oder beruflich mit Komissarischen Reichsregierungen, Exilregierung des Deutschen Reiches, Esoterik, Pseudowissenschaften, Scharlatanerieprodukten, Okkultismus, Satanismus, Verschwörungstheorien, Trutherbewegungen, Ufologie, Kreationismus oder Sekten beschäftigt?
Ja. Im Religionsunterricht.
42. Stehst oder standest du zu irgendeinem Zeitpunkt in Verbindung mit Scientology?
Nein. Aber warum Scientology irgendwie immer der einzige Verein ist, nach dem da gefragt wird, ist mir ein Rätsel. Offenbar eine piratige Modeerscheinung.
Piraten fragen den Kandidaten
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