Benutzer:JimRaynor/Kandidatur Landesvorstand 2012
Kandidatur Landesvorstand 2012
Vorstellung
Ich möchte bei den Wahlen des Landesvorstands 2012 zum Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden und Beisitzer kandidieren.
Ich konnte in den letzten 1 1/2 Jahren sehr viel politische Erfahrung durch mein Amt als AStA-Vorsitzender sammeln, sei es in der Pressearbeit, Interviews (TV, Radio, Zeitungen), Organisation, Verhandlungen oder in Gesprächen bzw. Diskussionen mit Politikern. Nachdem ich mit meinem dadurch erlangten Fachwissen sehr viel zum hochschulpolitischen Programm der Piraten beisteuern konnte und damit auch weiterhin Partei und Fraktion unterstützen werde, möchte ich meine politische-organisatorische Erfahrung gerne wieder im Landesvorstand einbringen.
Ich sehe in der nächsten Amtszeit neben dem Tagesgeschäft drei große Aufgaben, die es für den Landesvorstand zu bewältigen gilt.
Als erste große Aufgabe wird den Vorstand die Vorbereitung der Bundestagswahl 2013 erwarten. Neben dem formalen Teil (Aufstellung einer Liste, Einholung aller möglichen Genehmigungen etc.) muss auch der saarlandweite Wahlkampf gemeinsam mit den nun vollzählig vorhandenen Kreisverbänden koordiniert und abgestimmt werden. Etwas Geld wäre auch gut zu haben, um einen Wahlkampf überhaupt finanziell stemmen zu können. Auch wenn es eine Bundestagswahl ist, zu der wir mit dem Bundesprogramm antreten werden, können wir aus dem LV Saarland mit unseren AGs Inhalte für die nächsten BPTs beisteuern. Auch wird der Vorstand gemeinsam mit den saarländischen Bundestagskandidaten und den Pressesprechern die wichtige Aufgabe haben, unsere Inhalte in der Öffentlichkeit zu vermitteln und bekannt zu machen.
Als zweite wichtige Aufgabe sehe ich die allgemeine Strukturierung und Organisation des Landesverbandes. Inzwischen sind alle Kreisverbände gegründet und mitten in der Arbeit vor Ort. Es gibt viele gut laufende oder frisch gestartete AGs, die ihre Arbeit langsam aufnehmen. Der Landesvorstand sollte den Kreisverbänden und AGs stets unterstützend zur Seite stehen, sofern sie auf Hilfe angewiesen sind und versuchen gemeinsam auf eine übersichtliche Strukur hinzuarbeiten, insbesondere um die Weichen für die Kommunalwahlen 2014 stellen zu können. Darüber hinaus sind die Mitgliederzahlen in den letzten Monaten weiter sehr stark gestiegen. Ziel muss es nun sein, einerseits den neuen Mitgliedern zu helfen sich innerhalb der Partei zu Recht zu finden, damit sie wissen wo und wie sie sich einbringen können, und andererseits mit den technischen Werkzeugen der Partei vertraut zu machen.
Die dritte Herausforderung für den neuen Vorstand wird in meinen Augen die Koordination mit unserer Fraktion werden. Gemeinsam mit den Abgeordneten, dem Fraktionsgeschäftsführer und den wissenschaftlichen Referenten müssen Strukturen geschaffen werden, die eine gute Zusammenarbeit von Partei und Fraktion ermöglichen und eine ausreichende Transparenz gewähren. Die AGs müssen integriert werden, damit einerseits die Fraktion auf deren inhaltlichen Input zurückgreifen kann und andererseits die AGs politische Inputs an die Fraktion liefern können. Sollte es künftig auf Grund bestimmter Entscheidungen, Abstimmverhalten oder Initiativen zu Konflikten zwischen Parteibasis und Fraktion kommen, sehe ich den Landesvorstand hier auch in der Pflicht durch eine vermittelnde Rolle die Wogen zu glätten und eine Klärung der Probleme hinzuwirken, um eine weitere Eskalation oder eine Wiederholung der gleichen Fehler bzw. Missverständnisse zu vermeiden.
Ich denke, dass ich den Landesvorstand auf Grund meiner bisherigen und neu gewonnen Erfahrungen durch 1 Jahr Landes- und 1 1/2 Jahre AStA-Vorsitz entweder als Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender oder Beisitzer sehr gut vorsitzen, unterstützen und ergänzen könnte.
Solltet ihr zu meiner Kandidatur Fragen haben, könnt ihr sie mir natürlich sehr gerne entweder hier im Vorfeld oder auf dem Landesparteitag stellen.
Fragen
Hier werde ich Fragen beantworten, die an Kandidaten zur Landesvorstandswahl Saarland 2012 gestellt werden.
Offline-Fragen
Hier beantworte ich Fragen öffentlich, die mir außerhalb des Wiki "offline" gestellt wurden.
Wieso bist du 2010 nicht mehr als Landesvorsitzender angetreten?
Als ich nach der Bundestagswahl 2009 zum Landesvorsitzenden wurde, bestand er lediglich aus einer handvoll aktiven Mitglieder. Die Hauptaufgaben bestanden damals darin, die frischen Strukturen - in dem begrenzten Rahmen - zu festigen und die Partei auf eine breitere Basis zu stellen, sowohl personell als auch strukturell. Da wir damals im LV nur begrenzte Resourcen hatten und auch bei Infoständen kaum neue Mitglieder gewinnen konnten, habe ich nebenher die piraten hochschulgruppe an der Universität gegründet. Auch wenn ich sie als komplett unabhängig vom Landesverband gesehen habe, sollten damit die piratigen Ideen und Ziele auch an der Universität etabliert werden, wodurch auch interessierte Mitglieder für den LV gewonnen werden können.
Dank der tatkräftigen Unverstützung von Christian Backes und Sven Clement konnten wir bei unserer ersten Wahl gleich 11 % der Stimmen und 4 Sitze im Parlament erreichen. Bei den Koalitionsverhandlungen hat sich sehr schnell herausgestellt, dass ich auf Grund meiner bisherigen offenbar sehr guten Arbeit in der Hochschulpolitik von der Koalition ebenfalls als AStA-Vorsitzender gesehen wurde.
Da ich ein Befürworter der Trennung von Amt und Mandat bin, war für mich gleich klar, dass ich nicht sowohl AStA-Vorsitzender als auch Landesvorsitzender der Piraten sein kann und möchte. Als AStA-Vorsitzender ist man in gewisser Weise Parteikularinteressenvertreter der Studierenden und ich wollte auf Grund möglicher Interessenkonflikte nicht gleichzeitig im Vorstand einer Partei sein, die alle Interessen vertreten muss, auch wenn der Vorstand bei uns primär verwaltend tätig ist. Über das Amt als AStA-Vorsitzender hatte ich auch die Möglichkeit, ganz neue Erfahrungen zu sammeln und wollte jemand anders die Möglichkeit geben, seine Erfahrungen als Landesvorsitzender zu sammeln zu können. Rückblickend hätte ich auch zeitlich schlicht und ergreifend nicht die Möglichkeit gehabt, beide Ämter, wie es mein eigener Anspruch, ist voll auszufüllen, da allein der AStA-Vorsitz 30-60 Stunden Arbeit neben dem Studium in der Woche bedeutet hat. Auch unabhängig der Entscheidung auf dem LPT zur Trennung von Amt und Mandat werde ich für mich persönlich diese jederzeit weiter aufrecht erhalten.
Ich habe mich, bekanntermaßen, damals für den AStA-Vorsitz entschieden, da ich der einzige aus unserer Hochschulgruppe war, der die hochschulpolitische Erfahrung für den AStA-Vorsitz hatte und es im Landesverband mögliche Nachfolger für das Amt des Landesvorsitzenden gab. Nachdem wir mit der piraten hochschulgruppe sehr viel an der Uni erreichen konnten (Keine Zweit- und Langzeitstudiengebühren, Master für Alle, Initiative für mehr studentische Mitbestimmung, diverse Studiengangverbesserungen, etc) , möchte ich meine dadurch erlangten Erfahrungen und Fähigkeiten wieder verstärkt in die Partei einbringen, sei es wie bereits erwähnt durch inhaltliche oder politische Arbeit oder die Unterstützung bei organisatorischen Dingen.